Hoffnung

von Rosenritter, 16 Jahre


 

Dies ist die Geschichte eines Jungen der, vor den Menschen flüchtend, im Wald lebt.

Felix ist 10 Jahre alt. Er lebt im Wald. Tief im Wald. Hungrig grub er nach Nüssen die die Eichhörnchen im Boden als Vorrat vergraben hatten. Fand er eine Nuss, zerbrach er deren Schale und steckte sich die Nuss in seinen Mund. Felix War die meiste Zeit über damit beschäftigt sich etwas zu Essen zu suchen. Wenn die Sonne morgens auf sein hellbraunes Haar schien, dann dachte er an die Zeit als er noch bei seinen Eltern gelebt hatte. An die Zeit als er noch jemanden hatte. Jemand der ihn in den Arm nahm wenn er traurig War. Doch jetzt hatte Felix niemanden mehr. Der Grund War ein völlig lächerlicher. Felix, der gerne auf dem Friedhof gesessen und dunkle Kleidung getragen hatte, wurde als Anbeter des Teufels gesehen. Doch das War er nicht. Felix mochte bloß die Stille des Friedhofes und besuchte dort seinen verstorbenen Großvater. Die Kleidung hatte er deshalb dunkel getragen da er ,, Schwarz,, mochte. Und als die Dorfbewohner vor dem Haus seiner Eltern standen, die Mistgabeln erhoben, da war Felix durch das Hinterfenster in den Wald geflüchtet. Es machte ihm nichts aus im Wald zu leben. Er kam klar, aß und trank von den Gaben die die Natur zu bieten hatte. Und doch vermisste er seine Eltern. Felix wagte nicht ins Dorf zurück zu kehren. Zu viel Angst hatte er das man ihm weh tun würde. Felix hoffte sehr dass seine Eltern nach ihm suchten. Wie gerne würde er das Kartoffelbrot dass seine Mutter immer gebacken hatte, wieder essen. Oder mit seinem Vater, obwohl er immer verlor, Armdrücken. Er blickte In den Himmel und sah den Krähen beim Fliegen zu. Felix folgte ihnen. Lief ihnen am Boden nach Bis er zu einer großen Felsklippe kam. Die Krähen flogen hinab, krächzten und Felix glaubte zu hören dass sie ihn riefen. ,,Komm Junge. Komm. Deine Seele, die traurige wird dich schon tragen",. Felix trat ein paar Schritte nach vorne. Da rief eine andere Stimme nach ihm. Ein Hirsch stand wenige Meter hinter ihm und sprach:,, Folge mir. Felix du wirst sehnsüchtig erwartet". Die Krähen krächzten nun lauter. Beinahe schrien sie schon. ,,Komm mit uns! Dann wirst du wie wir fliegen können. Überall hin. Wo du willst". Noch einmal sprach der Hirsch:,, Sie warten auf dich Junge. Ich führe dich, komm mit mir". Felix lächelte und drehte sich um. Der Hirsch war dass Lieblingstier seiner Eltern. Und der Hirsch trug Felix durch den Wald. Bis in das warme weiße Licht am Ende des Tunnels aus weißen Rosen wo seine Eltern auf ihn warteten.

Ende

 

 
(25 Sternenklicks)

15 Kommentare bisher