Formi bloggt

Formis Blog-Eintrag vom 30. September 2010:

1. Oktober Welt-Vegetariertag - Gast: Chicken

Hallo Leute,

heute, am 1. Oktober ist „Welt-Vegetarier-Tag“ und ich habe netten Blog-Besuch: Chicken, das gelbe Küken der Tierschutzorganisation PETA. Die setzen sich für alle Tiere ein und kämpfen für die Rechte der Tiere. Leider werden viele Tiere schlecht behandelt. Aber lest selbst, denn dazu weiß Chicken mehr. Übrigens: Ich achte beim Einkauf darauf, möglichst wenig Fleisch zu kaufen. Und wenn schon Fleisch, dann aus artgerechter Haltung und nicht aus Massentierhaltungen.
Eure Formi

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Chicken, das gelbe Maskottchen von PETAHallo,
ich bin Chicken, das Maskottchen von PETAkids!

Wusstet ihr schon, dass jedes Jahr alleine in Deutschland etwa 2 Milliarden Tiere gegessen werden? Uh, ist das viel! So viele Kühe, Schafe, Gänse, Enten, Truthähne, Schweine, Hühner und Fische müssen jedes Jahr für die Nahrungsmittelproduktion sterben. Aus ihnen werden Nuggets, Hühnerschlegel, Burger, Steaks, Würstchen oder Hot Dogs gemacht.

Wenn ihr meinen Freunden helfen wollt, ist jetzt eine super Gelegenheit dafür! Denn am 1. Oktober ist „Welt-Vegetarier-Tag“.

Was ist ein Vegetarier? Das ist jemand, der sich dafür entschieden hat, keine Tiere zu essen, also kein Fleisch und keinen Fisch. Warum? Meist entscheiden sich Menschen dafür, weil sie nicht möchten, dass Tiere leiden müssen oder getötet werden. In Deutschland leben schon fünf bis sechs Millionen Vegetarier.

KückenDas Fleisch, was man im Supermarkt kauft, kommt leider oft aus der Massentierhaltung. Dazu will ich euch ein bisschen berichten: In der Massentierhaltung leben meine Geschwister mit tausenden anderen Hühnerbabys in einer engen, dunklen Halle ohne ihre Eltern. Der Platz ist so eng, dass sie sich kaum bewegen können. In den Hallen stinkt es so stark, dass sie kaum atmen können. Kurz nachdem sie ankommen, wird ihnen unter Schmerzen der Schnabel mit einer heißen Klinge abgebrannt. Viele Hühnerbabys werden schnell krank, deswegen werden ihnen Medikamente gegeben. Das einzige was sie den ganzen Tag über machen, ist essen. Sie merken nicht mehr, wann sie satt sind. Das viele Essen und auch die Medikamente lassen sie zu schnell wachsen. Sie essen so viel, dass sie bald nicht mehr laufen können und den ganzen Tag auf dem aufgeweichten Boden sitzen müssen.

HühnerNach ein paar schrecklichen Wochen werden sie mit den anderen Hühnerkindern zum Schlachthof gefahren.

Das ist doch eine schlimme Sache, oder? Seid ihr selbst Vegetarier oder kennt jemanden aus eurem Freundeskreis, der sich vegetarisch ernährt? Vielleicht könnt ihr mit ihnen mal darüber reden?

Wusstest ihr, dass ein Vegetarier 32 Tieren im Jahr das Leben rettet? Auf meiner Internetseite http://www.petakids.de/ findet ihr einen Rechner, mit dem ihr herausfinden könnt, wie vielen Tieren man durch seine Ernährungsweise das Leben retten kann.

Viele Grüße an euch und das Kidsville-Team
von
Chicken


 
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