Bärbels Blog-Eintrag vom 19. Oktober 2008:

129 - Bärbel informiert

Liebes Tagebuch

wie versprochen, will ich dir erzählen, wie schwierig Alkohol ist:

Also, es gibt Alkohol mit weniger Alkohol wie Bier und Wein und Alkohol mit mehr Alkohol wie Schnaps. Wenn man ganz viel davon trinkt, wird man betrunken und es geht einem so, wie es mir gegangen ist.
Da ich ein Hund bin, und klein, und vorher noch nie so was getrunken habe, habe ich die wenige Menge Alkohol sofort gemerkt und es ging mir schlecht.
Axel und Michael sind groß. Sie trinken nicht viel, vielleicht ein bisschen zum Essen, aber sie kennen Alkohol. Axel und Michael haben die Weinbrandbohnen nichts getan.

Trotzdem gibt es auch Menschen, die ganz viel Alkohol trinken, damit es ihnen so geht, wie es mir gegangen ist. Und die wollen das!
Und dann, hat mir Fijou erklärt, gibt es Menschen, die immer nur Alkohol trinken müssen, die können gar nicht anders. Sie sind süchtig, also krank, und brauchen Hilfe!

Ich versteh beim besten Willen nicht, warum man das überhaupt trinkt. Gut, am Anfang ist es lustig: man bellt schräg durch die Gegend, aber kaum das man ausgebellt hat, fangen doch die doofen Sachen an.
Also, ich kann darauf verzichten; lieber spiele ich mit meiner besten Freundin Fijou. Da werde ich auch lustig, habe Spaß und absolut keine Nebenwirkungen.

Vielleicht sollte ich Fijou ein Halstuch kaufen, wo drauf steht: „100% Spaß und keine Nebenwirkungen!“

Gute Nacht
Deine Bärbel


 

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