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eine Nacht drüber geschlafen, ist das alles vielleicht gar nicht mehr so schlimm. Ich öffne die Augen und sehe, dass ich in meinem Hundekörbchen liege. Das ist lieb, dass Michael und Axel mein Körbchen mit in den schäbigen Garten genommen haben. Habe ich gestern gar nicht gesehen.
Und dann sehe ich, dass wir gar nicht im schäbigen Garten sind, sondern Zuhause. Mein geliebtes, wunderschönes, bequemes, warmes Zuhause. Und ich brauche eine ganze Zeit, bis ich begreife, dass das alles nur ein Alptraum war.
Ich belle vor Freude und wedele mit dem Schwanz. Diese Urfreude wird jäh unterbrochen, als Axel zu Michael sagt: „Wir fahren jetzt in den schäbigen Garten!“
Doch kein Alptraum! Und noch viel schlimmer: der Alptraum wird wahr! Ich zittere am ganzen Leib. Fijou bemerkt das und fragt mich was los sei. Ich erzähle ihr von meinem Traum und dem schäbigen Garten. Und was mach Fijou, anstatt sich mit mir zu fürchten? Sie lacht.
„Nein“, erklärt sie mir, „wir ziehen nicht um. Wir haben nur hier in der Nähe einen zusätzlichen Garten, in dem wir uns erholen und spielen können. Keine Viertelstunde von hier entfernt. Und der Garten ist nicht schäbig!“
„Und warum nennen Axel und Michael ihn dann so?“, frage ich erleichtert.
„Weil du dich verhört hast. Sie sagen nicht ‚schäbiger Garten’ sondern ‚Strebergarten’“, klärt mich Fijou auf und fährt fort: „Man muss halt strebsam sein, damit der Garten schön bleibt – deshalb: Strebergarten!“
Toll, was meine allerbeste Freundin Fijou so alles weiß. Ich muss das einfach wie sie machen und immer ganz genau hinhören und nicht - zack zack - einfach nur das hören, von dem ich denke, es zu hören.
Gute Nacht
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