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mich trifft der Schlag: nach drei Stunden Autofahrt fahren wir in eine total verlassene Gegend. Kein Haus, kein Mensch, kein Hund, nicht mal eine Katze. Wir fahren auf ein großes Gittertor zu. An dem Tor ist ein altes Blechschild, da steht drauf: „Bielefeld – Ganzaußenbezirk!“ und unter das Schild hat jemand mit Edding geschrieben „Hier ist der Hund begraben!“ Sehr geschmacklos!!!
Michael und Axel schließen das Tor auf. „Herzlich Willkommen in unserem schäbigen Garten!“ – und streicheln Fijou und mich. Beide lächeln, aber ich sehe in ihren Augen Tränen.
Der schäbige Garten ist klein. Die Hälfte des Gartens ist nicht bespielbar, da alles matschig und moderig ist. Ich meine, ich liebe Matsche und Moder – aber das ist sogar hundeeklige Matsche und Moder. Nur große Mücken und Fliegen fühlen sich da wohl wohl. Es stinkt! Am Gartenrand sind verdorrte Pflanzen. Sie sind riesengroß und sehen gespenstig aus. Als ob sie mit ihren vertrockneten Blättern nach uns greifen und uns in den Moder ziehen wollen.
„Na“, durchbricht Michael die Stille, „ein bisschen müssen wir schon noch machen. Aber wir machen es uns schon gemütlich!“ – und dann lacht er gekünstelt, um die Stimmung anzuheben.
In einer Ecke des Gartens steht ein Holztisch mit zwei Klappstühlen. Darüber ist ein Wellblechdach mit Bindfaden festgemacht. Axel und Michael packen ihre Kisten aus und stellen das Geschirr auf den Tisch.
„Meinst du nicht, dass es im Winter ganz schön kalt wird?“, fragt Axel und Michael antwortet: „Na jetzt haben wir ja erst einmal Sommer. Bis dahin wird uns schon noch was einfallen!“ Und erst dann begreife ich: dieser Tisch und die beiden Stühle sollen unsere neue Wohnung sein!
Es ist schrecklich hier!
Dann setzen sich Axel und Michael an den Tisch, rufen Fijou und mich. Und dann liegen wir uns in den Pfoten und drücken uns. Keiner sagt was. Aber jeder denkt: „Na, Hauptsache, wir haben uns!“ So ist es!
Gute Nacht
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