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immer häufiger besuchen wir als Pippirunde den Ententeich in Bethel. Das bedeutet, dass wir erst eine ganze Zeit mit dem Auto fahren, um dann einen Spaziergang machen zu können. Ganz schön aufwändig: aber Michael und Axel finden es da wohl besonders klasse.
Fijou und mir gefällt es da auch gut: Neben dem Ententeich gibt es noch einen großen Wald. Eigentlich ist da gar nicht viel los, aber ein paar andere Hunde sieht man da schon. Das ist ganz schön spannend.
Zuhause ist es gar nicht mehr so gemütlich, da Michael und Axel ganz viele Kartons haben, und dort ihre Sachen hinein räumen.
Klar, kenne ich das. Menschen nennen das "Aufräumen". Fijou und ich haben auch zwei Kartons, in denen unsere Spielsachen sind. Wenn es Michael oder Axel überkommt, suchen sie aus allen Ecken unsere Spielsachen und stecken sie in die Kiste. Das ist praktisch, damit Fijou und ich überhaupt mal wieder sehen, was für tolle Sachen wir eigentlich haben. Manche Sachen waren so doll in den Ecken drin, dass wir sie schon wieder vergessen haben. Warum das nun aber wieder "Aufräumen" heißt, versteht kein Hund. Es werden ja keine Sachen auf Räume, sondern aus den Räumen getan. Also müsste es doch logischer Weise ‚Ausräumen’ heißen. – Egal!
Bloß haben Michael und Axel nicht nur zwei Kartons, sondern die ganze Wohnung voll. Und mitten im Gewühl sagt dann heute Axel zu Michael: "Du, in einer Woche müssen wir alles ausgeräumt haben!"
Ja, liebes Tagebuch, du liest richtig: Axel sprach tatsächlich von Ausräumen!
Entweder Axel und Michael verstehen langsam wie unlogisch manche Menschenwörter sind, oder es gibt so eine Steigerung: Hat man ein bis drei Kartons, ist es Aufräumen. Und hat man mehr als drei Kartons, ist es Ausräumen. Nicht logisch – also bestimmt richtig!
Gute Nacht,![]()
Bärbels Blog-Eintrag vom 10. Mai 2008:
63 - Pippirunde
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