Bärbels Blog-Eintrag vom 6. April 2008:

48 - Fijou in Gefahr

Liebes Tagebuch
heute haben wir uns wieder mit den sechs Menschen getroffen, wovon vier Welpen-Menschen sind. Ich bin aber in der Zeit viel mehr gewachsen als die Welpen-Menschen.
Wir haben heute wieder eine Schnitzeljagd gemacht. Und wieder haben sich alle gefreut, als wir den Schatz gefunden haben! Meine Meinung hat sich diesbezüglich nicht geändert: albern so ein Zirkus um etwas Vergrabenes zu machen. Außerdem hielt es keiner der Menschen, auch nicht Michael und Axel, für notwendig, ihre Schnauze mal tief auf den Boden zu bewegen und mal richtig und erfolgreich zu schnüffeln. Dafür fühlen sich Menschen wohl zu unhundig? Da wird eben jahrtausendlange Schnüffelerfahrung in den Wind geschossen. Mir egal!

Beim Schnitzel Jagen (übrigens: weit und breit nicht mal ein Schnitzel in Riechweite) ist Fijou durch Gestrüpp gelaufen und hat sich mit ihrem langen Fell ganz doll in einem Strauch verheddert. Sie hat so getan, als ob sie da nicht allein rausgekommen wäre und dolle gejault. Michael ist sofort gekommen und hat sie mit seinem Taschenmesser befreit. Alle haben Fijou gestreichelt und Michael bewundert. Später hat mir Fijou erzählt, dass sie aus dem Hedder wirklich nicht rauskam und etwas Panik hatte, und dass das Gejaule auch fast echt war. Wenn Michael nicht da gewesen wäre, hätte ich mit aller Leibeskraft meine allerallerbeste Freundin befreit. Ist doch klar, oder?

Gute Nacht
Deine Bärbel


 

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