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heute haben Michael und Axel von sechs Menschen Besuch bekommen. Vier davon waren Welpen-Menschen. Alle waren super nett und alle fanden mich und Fijou total niedlich.
Wir sind erst mit dem Auto ein kleines Stück gefahren und haben dann einen megalangen 3-stündigen Spaziergang gemacht. Die Menschen haben das aber anders genannt: sie haben eine "Schnitzeljagd" gemacht oder noch genauer: mit Hilfe eines GPS-Gerätes haben sie Aufgaben gelöst und einen Schatz gehoben. Was das genau heißt, weiß ich leider nicht. Und das mit dem Begriff "Schatz" fand ich sehr verwirrend. Michael und Axel nennen mich manchmal auch "Schatz" und ich sehe ganz sicher anders aus, als das, was sie da gefunden haben: eine mit Laub vergrabene Plastik-Box mit Stiften, Heften und allerlei Krimskrams. Alle Menschen haben geklatscht und sich gefreut. Also, liebes Tagebuch, wenn Hunde jedes Mal so ein Gejaule machen würden, wenn sie ihren eingegrabenen Knochen wiederfinden würden, wäre die Welt ein einziger Hunde-Jaul.
Egal wie sie es nun nennen: der Spaziergang im Wald war wirklich klasse und genau nach meinem Geschmack. Trotz meiner kleinen Beinchen: rauf und runter, mal rechts mal links, kein Ende in Sicht... Und da hab ich mal was probiert. Bin mal ein bisschen langsamer gelaufen und habe ein bisschen mit den Augen geleiert und es hat sofort funktioniert: "Mensch, Bärbel ist total müde!" hat Axel gerufen und mich sofort in eine Tragetasche gesteckt und mich den Rest des Weges getragen. Gut zu wissen, dass das klappt, wenn wir zum Beispiel mal eine Tour machen, die einfach zu lang für mich ist - so eine Wanderung nach Afrika oder so. In der Tasche bin ich übrigens nur eingeschlafen, weil die Luft da drin doch recht stickig war.
Gute Nacht.![]()
Bärbels Blog-Eintrag vom 17. Februar 2008:
17 - Auf der Jagd nach Schnitzel
1 Kommentar bisher

lecker Schnitzel!
martina

















