Morse-Code - Hier piept's wohl

Ein Porträtfoto von Samuel Morse, 1840Der Schreibtelegraf

Der Amerikaner Samuel Morse (27.4.1791 - 2.4.1872) erfand 1837 den Schreibtelegrafen. Ein Gerät, mit dem man Nachrichten über ein Kabel versenden kann. Allerdings hatte sein Schreibtelegraf nur eine einzige Taste, die drei Möglichkeiten zuließ: Man konnte sie kurz, lang oder gar nicht drücken. Es gibt also insgesamt drei Zeichen, die der Telegraf ausgeben kann:

Telegraph

  • Einen Punkt für das kurze Drücken
  • Einen Strich für das längere Drücken
  • Eine Pause für das Nicht-Drücken 

Der Morse-Code

Um über diesen Telegrafen lesbare Nachrichten zu verschicken, braucht man einen Code. Also erfand Herr Morse den nach ihm benannten Morse-Code. Mit dem Morse-Code lassen sich Buchstaben und Zahlen in Form von Punkten, Strichen und Pausen darstellen. Für jeden Buchstaben und jede Zahl gibt es eine Kombination, die man morsen kann:

Der Morse-Code in der Übersicht

Der Code funktioniert nicht nur mit einem Schreibtelegrafen, sondern auch mit kurzen und langen Tönen oder mit Licht, das man unterschiedlich lange ein- und ausschaltet. Du kannst also auch mit einer Taschenlampe morsen! Probier's mal aus.

Beispiele - Morse selbst mal!

Ein Matrose auf einem Schiff morst eine NachrichtHast du schon mal einen Morse-Code gehört? Probier doch mal diese Nachrichten mit den Fingern auf den Tisch zu klopfen:

„sos“ •••- - -••• ist ein international einheitlicher Not- und Hilferuf.

„heute“ •••• • ••- - • ertönt am Anfang der ZDF-Nachrichtensendung heute.

„sms“ ••• -- ••• ist der Klingelton „spezial“ von Nokia.