Kettenbriefe

KleeblattHast du schon mal einen Brief oder eine E-Mail bekommen, die du an viele Freunde und Bekannte weiterschicken solltest? Manchmal steht in diesen Briefen, dass du viel Glück haben wirst, wenn du den Brief schnell kopierst und weiterschickst. Tust du das nicht, wirst du vom Pech verfolgt werden.

Ein hoher Stapel BriefeOft wird in dem Brief auch noch ein Beispiel beschrieben:

 „Herr Müller ignorierte diesen Brief und es wurde ihm sein Fahrrad geklaut. Also kopierte und verschickte er ihn doch noch schnell zehn mal und gewann ein neues Rad...“.

Natürlich ist das reiner Aberglaube! Du kannst solche Briefe getrost wegwerfen. Und wenn dir dein Fahrrad geklaut wird, hat das bestimmt nichts mit einem Kettenbrief zu tun.

Kettenbriefe werden aus unterschiedlichen Gründen verschickt. Manchmal einfach so zum Spaß, manchmal, um eine bestimmte Botschaft zu verbreiten. Kettenbriefe verbreiten sich rasend schnell und können deshalb Schaden anrichten:

Wenn ein Kettenbrief an 10 Empfänger verschickt wird, so erreicht er in der ersten Runde 10 Leute (logisch!). Wenn jeder der zehn Empfänger mitmacht und ihn an 10 Bekannte weiter schickt, so werden in der zweiten Runde schon 100 Leute erreicht. Nach 5 Runden sind es schon 100.000 Leute, also so viele Menschen, wie eine Großstadt Einwohner hat!

Es würde sogar schon reichen, wenn man den Brief nur an zwei Empfänger weiterleiten muss:

Wenn man einen Kettenbrief per Post verschickt, kann da schon so einiges an Portokosten zusammenkommen. Als E-Mail versendet, verstopfen Kettenbriefe die E-Mail-Postfächer der ahnungslosen Empfänger. Autsch.