Post oder "Snail-Mail"

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Die Geschichte der Post

Eine Hofdame erhält einen BriefUrsprünglich kommt das Wort „Brief“ aus dem Lateinischen: „Brevis“ bedeutet auf Deutsch „kurz“. Da es Papier in Deutschland erst seit etwa 600 Jahren gibt, wurden Nachrichten früher in weichen Ton oder in Wachs geritzt. Da hatte man für lange Geschichten natürlich keinen Platz.

Doch auch mit Papier war es früher nicht so ganz einfach, einen Brief zu verschicken. Es gab zunächst nämlich keine Post und damit auch keine Briefträger und keine Postkästen. Nur sehr wohlhabende Leute konnten es sich leisten, für ihre Briefe einen Boten zu schicken, der die Nachricht auf dem Pferd zum Empfänger brachte.

KutscheFür das normale Volk blieben nur andere Möglichkeiten, Briefe zu verschicken, und die waren gar nicht „kurz“: Man gab die Nachricht einem Freund oder einem Reisenden mit, der in die richtige Richtung unterwegs war. Für den Absender war es ungewiss, ob der Brief überhaupt ankommt und wenn ja, wann das sein würde. Je nach Entfernung konnte es Monate oder gar Jahre dauern, bis ein Brief beim Empfänger ankam.