Das Rettungsboot-Regel-Deck
Wenn die Mehrheit der Besatzung des Rettungsbootes sich zu weit nach Back- oder Steuerbord lehnt, bringt das den Kahn zum Kentern. Damit das nicht passiert, gibt's diese Rettungsboot-Regeln, an die sich die gesamte Crew zu halten hat.
1. Das Boot hat doppelt gesicherte Bullaugen
Wie alle anderen Mitmachbereiche in Kidsville wird auch das Rettungsboot-Forum vormoderiert, damit ihr euch in Kidsville wohl fühlt und sicher seid. Denn so haben Beleidigungen und Schmuddelkram keine Chance. Da machen wir die Schotten dicht. Eure Einträge sind also nicht sofort zu sehen, sondern werden erst vom Kidsville-Team geprüft und freigeschaltet, wenn alle Regeln eingehalten wurden.
2. Bullaugen verschlossen halten, damit du nicht untergehst
Achtet zu eurer eigenen Sicherheit darauf, dass eure Beiträge keine persönlichen Daten enthalten. Beiträge, in denen Adressen, Telefon-, oder ICQ-Nummern stecken, werden nicht freigeschaltet oder gekürzt.
Bitte achtet im Internet immer darauf, wem ihr persönliche Angaben verratet. Sie gehen nur eure engsten Freunde und Verwandte etwas an. Stehen sie einmal im Internet, kann jeder Matrose, jede Landratte und jeder Torfkopp damit Unfug anstellen. Schlimmer als jeder weiße Hai!
3. Blinde Passagiere werden den Haien vorgeworfen
Das Rettungsboot ist für euch, für alle Kinder bis 14 Jahren.
Für alle über 14 Jahren gibt's genügend andere Foren im weltweiten Datenmeer. Erwachsene müssen woanders Anker setzen.
4. Respekt und Fairness auf allen Decks
Im Rettungsboot sind nur Matrosen an Bord, die entweder Hilfe brauchen oder anderen helfen wollen. Da versteht es sich von selbst, dass Beleidigungen, Lästereien und Mobbing auf keinem Deck etwas zu suchen haben! Bemüht euch um Freundlichkeit, seid höflich und verletzt nicht die Gefühle anderer. Denn so könnt ihr am besten helfen, und so wird euch auch am ehesten geholfen.
5. Jeder an Bord wird ernst genommen
Das Rettungsboot ist kein Kutter für Butterfahrten: Seemansgarn, Quatsch und Veräppelungen sind hier nur im Weg und nehmen wertvollen Platz für Rettungsringe und Schwimmwesten weg! Wer Schiffbruch erleidet, Leck schlägt, Schlagseite hat oder so richtig einen vor den Bug bekommen hat, braucht echte Hilfe. Versetzt euch in die Lage des anderen, hört zu und verspottet niemanden. Sonst holt euch der Klabautermann!
6. Erst überlegen, dann drauf los rudern
Es ist manchmal gar nicht so einfach, um Hilfe zu fragen. Und anderen wirklich zu helfen, erst recht nicht. Ihr macht es den anderen einfacher, wenn ihr euer Problem oder euren Ratschlag nicht blind drauf los tippt, sondern vorher genau überlegt, was ihr raten oder fragen wollt. Schildert eure Lage oder Probleme möglichst verständlich und nicht zu lang.
7. Falsch geknüpfte Seemannsknoten kann niemand lösen
Ihr müsst kein Star in Sachen Rechtschreibung sein. Jeder macht mal Fehler. Versucht trotzdem auf eure Rechtschreibung zu achten, dann liest sich ein Beitrag für andere einfach leichter. Und schreibt auf Deutsch, damit euch alle verstehen.
8. Kein Gerümpel an Bord laden
An Bord eines Rettungsboots ist Ordnung eine Frage von Überleben oder Untergehen. Je mehr Gerümpel, umso schwieriger werden die Rettungsmanöver, weil kein Matrose mehr durchblickt. Um unnötige Fracht zu vermeiden, reicht euren Beitrag jeweils nur einmal ein. Auch wenn es etwas dauert, wir werden ihn veröffentlichen. Schickt ihr einen Beitrag mehrmals, wird er trotzdem nur einmal veröffentlicht. Aber es wird länger brauchen, weil wir zuerst noch das Deck schrubben und klar Schiff machen müssen.
9. Nicht unnötig aufplustern
Übersichtlicher wird’s für alle, wenn ihr auf vvviiiieeellleee üüübbberrrtriiiiiibbeeen laaangggeeee Buuchssstttaaabbbeeen oooddeerrr Ssaatzzeiiiiichhheeen vveeeerziccchttteeestttt!!!!!!!!!!!!!! - Hat euch das Beispiel überzeugt? GROSSE BUCHSTABEN BEDEUTEN, DASS MAN ETWAS LAUT HERAUSBRÜLLT. Das ist in seltenen Fällen nötig, um sich an Deck Gehör zu verschaffen, sollte aber nicht der normale Umgangston untereinander sein.















