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Bevorzugung in der Familie (von Geschwistern)

Die meisten haben eher das Problem, dass die Eltern ein Kind bevorzugen.
Bei mir ist aber, dass meine "Geschwister" sich besser als ich fühlen.

Ich wohne mit meiner Mutter, meinen Großeltern und meinen Geschwistern ( die eigentlich meine Tante und mein Onkel sind, aber ungefähr in meinem Alter, weil meine Mutter mit mir schwanger wurde, als sie noch ein Kind war) Deshalb sagen wir immer, es sind meine Geschwister, weil ich auch bei meinen Großeltern aufgewachsen bin mit ihnen.

Das Problem: Ich bin in meiner Familie die Einzige mit dunkler Haut, also mussten wir irgendwann den beiden erklären, wie das sein kann. Spätestens seit sie vor einigen Jahren gelernt haben, wo Babys herkommen, gab es Fragen.

Und schließlich, obwohl es ihnen niemand so gesagt hat, kamen sie auf die "tolle" Schlussfolgerung, dass sie beide gewünscht waren und ich nicht.
Alles Reden über "nicht gewünscht heißt nicht, nicht gewollt" hilft nichts.

Sie sind der Meinung, dass sie mehr wert sind als ich und ärgern mich damit dauernd.
Sie nehmen dauernd Sachen aus meinem Zimmer, beleidigen mich und erledigen nie ihre Aufgaben im Haushalt, weil sie sagen, ich soll das machen.
Sie finden es witzig, mich bei ALLEM zu überstimmen, zum Beispiel was wir im Fernsehen schauen, was es zu essen gibt, wer die Lieblingsbettwäsche (wir mögen alle dieselbe am liebsten) bekommt, wer im Auto vorne sitzt, wer das letzte Stück Kuchen bekommt und überhaupt alles.
Gestern bin ich drauf gekommen, dass sie heimlich Kleidung aus meinem Schrank nehmen und ich die nie mehr zurückbekomme. Ich habe bei ihnen Sachen gefunden, die ich seit Monaten vermisse!

Das geht schon seit ungefähr zwei Jahren so...
Ich fühle mich zuhause immer weniger wohl, will darüber aber nicht mit meiner Mutter oder Großeltern sprechen, weil ich dann auch sagen müsste, wieso die das machen und was sie gegen mich haben. Aber auf das Thema reagiert meine Familie sehr empfindlich.

Außerdem hat meine Oma letztes Jahr noch ein drittes Kind bekommen und natürlich braucht das Baby sehr viel Zeit und Pflege. Ich will die anderen nicht mit meinen Problemen belasten.
von Laia (12 Jahre), geschrieben am 14. Mai 2019.
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  • Hey du, das klingt echt schwer was bei dir zu Hause los ist. Wenn ich Streit zu Hause habe kann ich ihm einfach aus dem Weg gehen du kannst das nicht. Meine Tipps an dich wären:
    - lass dich nicht ägern, zeige dass du reifer bist, irgendwann wenn du dich nicht auf streit einlässt und ihnen am besten noch freundlich entgegen kommen. Dann verlieren die beiden die Lust

    - Zieh dich zurück, suche dir ein Hobby was du vielleicht außerhalb der Wohnung regelmäßig ausübst oder verbringe viel Zeit mit Freunden

    - Erzähle es jemanden. Seelsorger, Vertrauenslehrer Freunde...

    - Gib der Sache Zeit. Ihr werdet alle älter und reifer. Außerdem werdet ihr in einiger Zeit sowieso alle eigene Wege gehen.

    Ich bin mir sicher, dass du es nicht leicht hast aber du schaffst das. Du bist stark und wirst die Zeit überstehen
    von Sarina (15 Jahre), geschrieben am 15. Mai 2019.
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    • Ich habe auch noch einen Tipp: Sage es deiner Mutter oder deiner Oma!(ich weiß, dass du, dass nicht willst aber ich glaube, dass wäre klug)
      von Lina.L.S (9 Jahre), geschrieben am 16. Mai 2019.
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    • Ich habe schon nachgedacht zur Schulpsychologin zu gehen, sber ich habe irgendwie Angst, was sie macht.
      Ich will auf keinen Fall, dass es meine Mutter oder Großeltern schlecht dastehen, weil sie nichts dafür können.
      von Laia, geschrieben am 16. Mai 2019.
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      • Der schulpsychologin klingt gut!
        Die haben schließlich Schweigepflicht!
        von CATPRINCESS, geschrieben am 30. Juni 2019.
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  • Ich stimme Sarine vollkommen zu.
    von Aha (15 Jahre), geschrieben am 16. Mai 2019.
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    • kann ich voll verstehen..
      LG
      von Aha (15 Jahre), geschrieben am 17. Mai 2019.
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      • kAlso das ist bei mir auch so meine Geschwestersind genauso aber mein Stievvater findet auch noch gut und unterstürtzt sie voll. Sie denken sie was besseres weil sie einein andern Vater haben. Das ist mein Stifvater
        von Schildkröte 111, geschrieben am 9. Juni 2019.
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