Leuchtturm

Ich habe eine schlechte Note im Zeugnis/in einer Arbeit – Wie kann ich es meinen Eltern sagen?

Den Eltern gute Noten zu verkünden fällt leicht und macht Spaß. Aber manchmal wurden die guten Noten dummerweise an die Anderen verteilt. Was tun, wenn eine 5 oder 6 darauf wartet, deinen Eltern vorgezeigt zu werden? Eins ist sicher: Auch wenn es verlockend einfach ist, das Heft verschwinden zu lassen und die Note zu ignorieren, so ist das keine Alternative. Früher oder später werden deine Eltern von der Note erfahren: Ob zufällig beim Aufräumen in deinem Zimmer oder spätestens auf dem nächsten Elternsprechtag. Und wenn sie die schlechten Nachrichten von deinem Lehrer erfahren, werden sie sicher noch enttäuschter oder ärgerlicher sein. 
Also besser gleich in den sauren Apfel beißen und mit dem schlechten Ergebnis rausrücken. Du kannst dir vorher überlegen, was du deinen Eltern anbieten kannst, damit die nächste Arbeit besser ausfällt. Wie wäre es, wenn du ihnen zum Beispiel einen „Lernschuldschein“ unterschreibst, den du vor der nächsten Arbeit einlösen musst? Darin verpflichtest du dich, in den nächsten Wochen mehr zu üben.
Denk dran: Auch deine Eltern waren mal jung – frag sie nach ihrer Schulzeit und ob sie nicht auch mal schlechte Noten hatten. Übrigens gibt es viele Prominente, die während ihrer Schulzeit Probleme hatten: Joschka Fischer, Edmund Stoiber, Harald Schmidt oder Winston Churchill sind da nur ein paar Beispiele (Albert Einstein übrigens nicht, obwohl ihm das oft nachgesagt wird). 
So, und jetzt Kopf hoch und durch! Auch wenn das Gespräch mit deinen Eltern keine gute Laune verbreiten wird, es geht vorbei und morgen ist ein neuer Tag.