
Meine Eltern wollen, dass ich Nachhilfeunterricht nehme.
In der Schule schlecht zu sein, ist kein Grund, sich zu schämen. So wie jeder sein Lieblingsfach hat, hat (fast) jeder in anderen Fächern auch Schwächen. Leider kann man diese Fächer nicht einfach auslassen. Gerade in Fächern, bei denen der Stoff aufeinander aufbaut (typisches Beispiel: Mathe) ist es wichtig, die Grundlagen zu beherrschen. Also musst du da durch, ob du willst oder nicht.
Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten: Entweder du schaffst das alleine bzw. mit der Hilfe von Freunden. Auch ein „Nachhilfe-Lehrer“ steht oft zur Debatte. Willst du es zunächst selber ohne Nachhilfe schaffen, dann besprich das mit deinen Eltern. Sag ihnen, dass du für die kommenden Arbeiten fleißiger lernen wirst. Das musst du natürlich auch tun. Vielleicht hast du Freunde, die dir helfen können und dir den Stoff besser erklären können als deine Lehrer?
Du kannst deinen Eltern auch eine Art „Vertrag“ vorschlagen: In diesem Vertrag legst du fest, wann, wie viel und für welches Fach du lernen wirst. Zudem kann darin auch ein Ziel angepeilt werden (z.B. die nächste Note oder die Endnote auf dem Zeugnis). Im Gegenzug verzichten deine Eltern auf einen Nachhilfelehrer, solange du die Ziele erfüllst.
Wenn es dir jedoch schwer fällt, den Stoff alleine zu lernen, ist ein Nachhilfe-Lehrer gar nicht so schlecht, wie du denkst. Lass dich auf einen Versuch ein und nimm eine Art „Test-Stunde“ mit einem Nachhilfe-Lehrer. Du wirst sehen, dass Nachhilfe ganz anders ist als normaler Schul-Unterricht und mit dem richtigen Lehrer (oder der richtigen Lehrerin) sogar Spaß machen kann!















