Ein PC für den schmalen Geldbeutel
Der Preisverfall bei Computern ist rasant. Bereits wenige Monate nach der Anschaffung gibt es selbiges Gerät meist schon wesentlich günstiger oder für das gleiche Geld ein besser ausgestattetes. Da moderne Spiele und professionelle Anwendungen hohe Rechenleistung und Speicherkapazitäten benötigen, ist die Anschaffung eines neuen Computers leider dennoch eine teure Angelegenheit.
Immer schneller sollen die Rechner sein und immer mehr Speicherplatz bieten. Aber ist das wirklich ein Muss? Wer auf aktuelle Spiele oder Video- und Grafikbearbeitung verzichten kann, muss sich an diesem „Wettrüsten“ nicht unbedingt beteiligen. Für viele alltägliche Anwendungen sind auch „in die Jahre gekommene“ Rechner noch bestens geeignet. Musik hören, Hausaufgaben tippen, Chatten und im Internet surfen konnte man auch schon vor einigen Jahren mit jedem Homecomputer. Und viel mehr hat der typische Familiencomputer auch heute oftmals nicht zu bewältigen.
Die Hardware: Es darf auch ein älterer PC sein
Für die oben genannten Anforderungen kann schon ein 1 bis 1,5 Ghz Rechner mit etwa 512 MB Arbeitsspeicher ausreichen. Soll der Computer nur als Surfstation oder Zweitrechner genutzt werden, muss die Festplatte nicht allzu groß sein. Da das Abspielen von Videos ohnehin nicht zu den Stärken eines solchen Rechners gehört, reichen 20 bis 40 GB für die gesammelten Familienfotos und Dokumente i.d.R. aus. Wer eine große Musiksammlung digitalisieren möchte, sollte bei der Festplatte hingegen großzügiger sein. Zum Archivieren von Fotos oder Musik sollte man die Anschaffung einer externen Festplatte in Erwägung ziehen. Diese sind zwar etwas teurer, lassen sich aber per USB-Schnittstelle schnell und unkompliziert an jeden beliebigen Computer anschließen. So sind die wichtigen Daten geschützt und unabhängig von einem Computer archiviert.
Sind schon andere Geräte vorhanden, so sollte man darauf achten, dass diese an den Computer angeschlossen werden können. Im Gegensatz zur USB-Schnittstelle gehört ein Digitalausgang für Flachbildschirme beispielsweise bei älteren Rechnern meist nicht zur Standardausstattung. Gleiches gilt für einen Netzwerkanschluss („10/100MBit“), über die der Rechner an einen DSL-Router und somit mit dem Internet verbunden werden kann (s.u.).















