Dog Diary: Tagebuch eines Hovawarts 1 (Teil 10.1)
von Ilva, 12 Jahre
Bitte wundert euch nicht, warum die Geschichte plötzlich von Ilva ist. Aber Simon fand, dass es ja mein Tagebuch ist, das ICH schreibe. Also sollte auch Hovikuss @ Simon und jetzt geht's los:
JUNI
03.06.2011
Heute sind irgendwie alle ganz aufgeregt. Unsere Zieh-Familie läuft durch das Haus wie eine Schar aufgescheuchter Hühner, wie Isabella sich ausdrückt. Sie telefonieren ganz viel, rufen sich andauernd etwas zu und suchen Leinen und Halsbänder zusammen. Was das wohl zu bedeuten hat? Ich bin ja mal gespannt...
Gerade erwache ich von meinem Mittagsschläfchen. Andrea hat den großen grauen Kasten mit 4 Rädern aus der Garage geholt. Eine große Klappe wird geöffnet. „Auto“ nennen das die Menschen. Also wirklich! Manchmal verstehe ich die Menschen nicht. Sie haben so komische Erfindungen!
Dann klingelt es an der Hoftür. Catrice, Oma Bellis und unsere andere Verwandte Emberlyn bellen sofort los. Doch es sind nur Thiemo und Sandra. Jubel! Freu! Meine Familie kommt. Stürmisch begrüße ich sie. „Na, Ilva? Machen wir heute einen Ausflug?“, fragt Sandra und streichelt mich. Ich stelle die Ohren auf.
Ausflug? Fahren wir heute wohin? Deshalb die ganze Aufregung! Ich bin gespannt, wo es hingeht. Da kommen Andrea, Anja, Janni (der Sohn von Anja) und Jannis‘ Freund Johannes aus dem Haus. Sie begrüßen mein Frauchen und mein Herrchen und dann schnappen sie Isidor, Idefix, Iduna und mich. Wir bekommen diese Halsbänder um. Dann werden wir in den großen grauen Kasten auf Rädern gesetzt und die Klappe schließt sich. Rumms!
Wir gucken uns verdutzt um. Andrea und Anja, sowie Jannis und sein Freund steigen vorne ein und setzten sich auf die Sitze. Andrea drückt einen Knopf und plötzlich ist da so ein Schnurren. Anja dreht sich zu uns um und sagt: „Keine Angst, meine Kleinen, das ist nur der Motor!“. Nur der Motor, aha! Das Geräusch klingt schön beruhigend und macht müde. Schon will ich mich zu einem Nickerchen zusammen rollen, als es plötzlich mächtig wackelt und sich der Kasten in Bewegung setzt. Ich sehe nun zum ersten Mal die Welt außerhalb des Zaunes.
Allerdings ziemlich schnell, weil der Kasten so schnell rollt. Plötzlich werden wir vier durcheinander gewirbelt und purzeln hin und her. „Das war nur eine Kurve!“, erklärt Jannis. Nach und nach kommen immer mehr Kurven und wir sind schon ziemlich lange unterwegs. Das herumgewirble und –gepurzle ist mittlerweile nicht mehr so schlimm. Im Gegenteil: es macht richtig Spaß, so herum gewirbelt zu werden. Doch auf einmal stoppt das Auto und unsere Menschen steigen aus. Hinter uns sehe ich ein Auto, wo Thiemo und Sandra drin sitzen.
Andrea und Anja öffnen die Klappe und befestigen an unseren Halsbändern solche Schnüre, die „Leine“ heißen. Dann werden wir heraus gehoben und auf grauen Boden gesetzt. Ich glaube, dass nennen die Menschen „Asphalt“. Das ist eine Art Stein oder etwas, dass man auf Wege macht. Dann wird an der Schnur gezogen und wir müssen notgedrungen hinterher laufen. Wir gehen durch ein Tor auf ein großes, gelbes Haus zu…
Ja, wie es weiter geht, erfahrt ihr in Teil 10.2! Aber erst einmal müsst ihr fleißig Kommis schreiben.
Wuff, eure Ilva
2 Kommentare bisher
















