Giovannas Kidsville-Zeitung 7

Dienstag, 26. Juli 2016
Herausgegeben von Giovanna

URL

Ein „Uniform Ressource Locator“ oder kurz „URL“ ist eigentlich nichts weiter als eine Internetadresse. Wenn du beim Surfen oben im Fenster deines Browsers nachschaust, kannst du die genaue Adresse der Seite sehen, auf der du dich gerade befindest.

Uniform Ressource Locator heißt übersetzt "einzigartiger Quellen-Ortfinder". Denn jede Adresse im Internet darf es nur ein einziges Mal geben. Dein Postbote würde ja auch nicht wissen wohin er einen Brief bringen sollte, wenn es zwei gleiche Straßennamen mit denselben Hausnummern gäbe!

Ein Beispiel, das dir bekannt sein dürfte: http://www.kidsville.de

Das "http://" am Anfang ist der Name des Verfahrens, mit dem Daten im Internet übertragen werden. Man nennt es HyperText Transfer Protocol,

"www" steht für World Wide Web,

"kidsville" ist der Name der Station,

und ".de" zeigt dir an, dass es sich um eine Website handelt, die in Deutschland ist.

Und http://www.kidsville.de gibt es nur ein einziges Mal!

 

 

Tierfreund?

von girl.kathi

Ich bin vor einem Jahr Vegetarierin geworden.
"Warum", fragen mich viele,
"Ich möchte keine Tiere mehr ermorden",
das ist meine Einstellung.
Und wer immer mich fragt:
"Was isst du denn die ganze Zeit?",
dem sage ich, ich bin bereit.

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Ich bin wirklich Vegetarierin (wenn auch schon deutlich länger), und ich möchte euch motivieren, etwas für den Tierschutz zu tun.

Hier einige Vorschlâge:
-im Tierheim helfen
'-Vegetarier/Veganer werden
-Haustiere aufnehmen
-weniger tierisches essen

Tiere können keine Rechte durchsetzen, also tun wir es für sie.

Wenn ihr Fragen an mich habt, schreibt mir sie in die Kommis!

Laura

PS: Formi ist auch ein Tier :-)

Der Zauberwald

von Giovanna

Schnell wie der Blitz fuhr ich mit meinem Fahrrad von der Schule nach Hause. Ich wollte unbedingt in dem geheimnisvollen Buch, das Oma gestern auf dem Trödelmarkt gekauft hatte, lesen. Das Buch war kein gewöhnliches Buch. An der Seite befand sich ein kleines Schloss, in dem ein goldener Schlüssel steckte. Eingekuschelt in meiner Lieblingsdecke setzte ich mich auf das Sofa, nahm das Buch und drehte vorsichtig den Schlüssel um. Augenblicklich öffnete sich das Buch und mein Zimmer verwandelte in einen Wald aus Zauberbäumen. Ich traute meinen Augen kaum, als ich einen großen Baum direkt vor meinem Sofa sah. Ich hielt den Atem an. Der Baum brummte undeutlich:
„Hallo.“ Ich erschrak so sehr, dass ich von meinem Sofa fiel, mir den Kopf auf dem Boden aufschlug und ohnmächtig wurde...
Als ich wieder erwachte, lag ich auf dem Sofa und ein kleinerer Baum massierte mich. Ich schrie und er schrie auch. Ich glaubte es kaum, meine Wunde am Kopf war verheilt...
„Was ist denn los Richard?“, brummte eine undeutliche Stimme. Diese Stimme kannte ich, es war der große Baum von vorher.
„Hallo, wie geht es deinem Kopf?“, fragte er.
„ Eh... gut, Herr... Baum.“ stammelte ich.
Der große Baum merkte wohl, dass ich ganz verwirrt war, ich ein bisschen Angst hatte und dass es mir schwer fiel mit einen Baum zu reden, denn er sagte: “Du brauchst keine Angst zu haben und ich weiß, dass alles hier kommt dir komisch vor, aber wir brauchen deine Hilfe.
Nun war ich noch verwirrter.
Träumte ich? Ich wollte doch nur schön gemütlich auf meinem Sofa sitzen und lesen, aber jetzt sitze ich hier und rede mit einem Baum, der sagt er brauche meine Hilfe. Bin ich verrückt? Da unterbrach eine tiefe Stimme meine Gedanken. Vor meinem Sofa stand auf einmal ein riesiger Baum.
„ Hallo Timo“, fing er an zu sagen, „ Ich heiße Bonbon, das da ist Richard, er zeigte auf den kleineren Baum, der sich verbeugte, und das ist...

„Ich bin Razo.“, unterbrach der große Baum Bonbon.
„Genau.“, sagte Bonbon und schmunzelte. Ich saß noch immer auf dem Sofa, und sagte eine Weile kein Wort.
„Woher wissen sie meinen Namen?“, fragte ich dann doch.
Ein paar Minuten war es sehr still. Aber für mich fühlte es sich an wie eine halbe Ewigkeit. Endlich flüsterte Razo geheimnisvoll: „Du wurdest auserwählt.“
Ich weiß nicht warum, aber plötzlich fühlte ich mich stark. Sehr stark.
Schließlich fragte ich die drei: “Für was braucht ihr meine Hilfe?“
„ Es gibt viele Leute die fällen Bäume“, erzählt Richard, „aber in den Zauberwald kann man keine Bäume fällen,
weil keiner in den Zauberwald kommt, und das ist auch gut so. Aber es gibt ein Mann, der hat einen Zauberkompass, und mit dem kann er durch das Zauberportal.
Und wenn er durch das Zauberportal geht gelangt er in denn Zauberwald und zerstört ihn!!! Er ist schon auf den Weg zum Zauberportal! Wir müssen ihn aufhalten, aber wir können uns nur ganz langsam bewegen, und deswegen ist es deine Aufgabe den Zauberkompass zu zerstören!!!“
Ich hatte die ganze Zeit zugehört und wusste eindeutig die Zauberbäume brauchen meine Hilfe!
„Ich bin bereit!“,sagte ich mutig.
Und genau in diesem Moment wirbelte alles um mich herum. Plötzlich stand ich in einem Wald. Ich schätzte mal ich war im Zauberwald.
„Auf den ersten Blick sah der Zauberwald ganz normal aus, wie der Wald in dem ich oft mit Oma spazieren gehe.“, dachte ich.
Überall nur BÄUME, BÄUME, BÄUME und noch mal BÄUME. Ich schaute mich um.
Eigentlich war alles normal.
„Aber bestimmt werde ich noch Zwerge, Gnome, Elfen und Wichtel oder so sehen.“, sagte ich zu mir selbst, oder war ich im falschen Wald gelandet?“

Plötzlich hörte ich ein rascheln.
Was war das?
Aus dem Gebüsch kam eine Fee zum Vorschein. Ich war erleichtert, ich dachte schon es wäre ein Drache heraus gekommen und hätte mich gefressen!

„ Hallo.“,sagte die Fee.
„ Ehm... Hallo.“, antwortete ich.
„ Du hast 3 Wünsche frei.“
„ Wirklich?“
„ Ja, was wünscht du dir?“
„ Hm... naja, was kann ich mir denn Wünschen?“
„ Du kannst dir wünschen was du willst.“
„Okay, ich wünsche mir eine Zauberlandkarte.“

Und im Nullkommanichts hatte ich schon eine Landkarte in der Hand. Es war keine gewöhnliche Landkarte.
Alles war lebendig. Die Fee, die übrigens Aurora hieß, erklärte mir wie die Zauberlandkarte funktionierte.
„Ich weiss nun was ich mir als zweites wünsche.“, sagte ich zu Aurora, „Ich wünsche mir, dass wenn ich Hulalla sage, ich eine Halbe Stunde lang ein Vogel bin.“
„Wunsch in Erfüllung gegangen“, antwortete Aurora, „Wenn du mich brauchst dann sag 3 mal meinen Namen.“
„ Klaro, ich mache mich jetzt auf den Weg.“, sagte ich.
Ich sagte der Zauberlandkarte sie solle mir den Weg zum Zauberkompass zeigen, und dann leuchtete auf der Zauberlandkarte irgendwo im Westen ein roter Punkt.
Ich flüsterte Hulalla und im Nu war ich ein Vogel und flog über die Bäume hinweg.
Ungefähr 20 Minuten später sah ich schon eine Gruppe Männer, und ganz vorne stand ein breiter Mann der einen schwarzen Schnurrbart und kurze schwarze Haare hatte.
Ich landete auf einem Baum in der Nähe von der Gruppe Männern. Ich hörte was sie sagten: „ Hey, Max bist du dir sicher das dieser komische Kompass uns zu diesem Zauber... Dingsbums... Wald führt?!?“
„Natürlich, du Dummkopf, sonst würde ich doch nicht hier herum rennen wie ein Verrückter, anstatt zu Hause faul auf der Couch zu liegen!!!“, schrie der Mann vorne den anderen an.
Was sollte ich tun?
Gleich würde ich mich verwandeln.
Ich musste etwas machen! Deswegen überlegte ich. Was wenn ich schnell wie der Blitz flog und mir den Kompass schnappte?
Nein das würde nicht klappen.
Ich brauchte Hilfe und schon zwitscherte ich: „ Hilfe!“
Und es kamen 6 Tauben, 4 Spatzen und eine Elster angeflogen.
Ich, die Tauben und die Spatzen werden die Männer ablenken, während dessen die Elster den Kompass nehmen würden.
Alles hat super geklappt. Ich bedankte mich und dann verwandelte ich mich wieder in einen Mensch. Dann machte ich ein Feuer und verbrannte den Kompass.
Einen Wunsch hatte ich noch.
Ich holte Aurora herbei und wünschte mir das ich nach Hause komme.

Als ich wieder zu Hause war erzählte ich alles meiner Mamma, aber sie sagte nur: „ Du hast bestimmt alles nur geträumt.“
Vielleicht stimmte es was Mamma sagte. Nun konnte ich endlich lesen, aber ich glaubte es kaum in dem Buch stand alles was ich erlebt hatte, und dann war ich mir doch nicht so sicher ob alles nur ein Traum gewesen war...