Janes Tageszeitung

Freitag, 14. Juni 2019
Herausgegeben von Jane

Ein aufregender Tag (1)

von Panda

Heute hab ich mich ausnahmsweise mal auf die Schule gefreut. Wir wollten mit unserer Klasse einen Ausflug ins Dämonental machen. Dämonental! Wie das schon klingt. So nach Monstern und Gespenstern.
"Das Dämonental" hat unsere Lehrerin am Freitag gesagt,"heißt so, da die Menschen früher dort Dämonen und Gespenster vermutet haben. Natürlich alles Unsinn. Trotzdem möchte ich nicht das Gruselgeschichten erzählt werden oder sonst irgendwie jemand erschreckt wird!" Und dann hatte sie mich und meinen besten Freund Philip so streng angeschaut. Als ich Heute am Bahnhof ankam wurde ich sofort von Philip abgefangen. Ich holte mein Mäppchen das ich extra mitgebracht hatte aus meinem Rucksack und wir fingen an die Plakate anzumalen. Ein Plakat gab es besonderst oft. Darauf stand: "5jahriges Waisenkind Tini wird vermisst. Tini hat ein blaues Kleid und hat einen großen schwarzen Kater bei sich." Nach 5 minuten kam unser Zug und wir durften einsteigen.

Ein aufregender Tag (2)

von Panda

"Krck nächste Haltestelle: Dämonental. Austieg in Fahrtrichtung rechts.Krck"
"Los komm Jonas. Wir müssen raus."
"Ich komme ja schon."
Wir drängelten uns aus dem Zug. Das Dämonental war ein hübsches von Büschen umsäumtes Wäldchen mit einem kleinem Bächlein.
"Schade" meinte ich entäuscht"ich hab mich auf eine Felsenschlucht gefreut." Komm" sagte Philip "las uns, uns in den Büschen verstecken und die Mädchen erschrecken."
"Gute Idde." Kichern krabbelten wir in den nächstbesten Busch.
"Auf drei springen wir aus dem Busch und brüllen was das zeug hält.1 2 und..."
"Warte!" Hielt mich Philip auf." Schau mal da drüben. Was ist das?"
"Keine Ahnung" ich sah genauer hin. "Ist das ein Haus?"

Ein aufregender Tag (3)

von Panda

"Tatsächlich! Ein Haus." Philip grinste. "Na ja eher ein Häuschen. Ein Hexenhäuschen." Tatsächlich stand auf einer Lichtung hinter den Büschen ein Häuschen. Es war aus Holz und wahrscheinlich stand es schon weiß Gott wie lange da. Man sah ihm an, dass ihm jenes nicht gut bekommen war. Die Wände sahen aus, als ob sie jeden Moment einstürzen, und Leichtsinnige die sich in diesen Bretterhaufen wagten unter sich begraben würden. Das Dach bestand aus roten Ziegeln von denen die meisten jedoch auf dem Boden lagen. Die Tür hing schief in ihren Angeln und falls es jemals Fenster gegeben hatte waren sie schon vor langer Zeit vernagelt worden. Kurz es war genau die Art von Haus die Jungen im Alter von 10 Jahren magisch anzieht.
"Was meinst du?" fragte ich zu Philip gewannt. Er nickte. Leise, so leise wie nur 10 jährige Jungen es können schlichen wir auf das Haus zu. Die Türe lies sich nur schwer öffnen aber wir schafften es. In dem Haus war es dunkel. Der einzige Lichtstrahl kam von der Tür.
"Lass uns, uns umschauhen." Flüsterte mein Freund mir zu. "Vieleicht finden wir etwas womit wir die Mädchen erschrecken können." Ich Nickte und tat einen schritt nach vorne. RUMMS! Auf einmal umfing uns völlige Dunkelheit.
"Was war das?" Fragte Philip.
"Die Tür ist zugefallen du Angsthase."
"Nein das meinte ich nicht. Nun hör doch mal!"
Ich spitzte meine Ohren. Jetzt hörte ich ein rascheln. Dann ging alles rasend schnell.
Philip flüsterte:"Wir sind nicht alleine hier." Aus einer Ecke ertönte ein Fauchen und ein Schrei:" Mirolai! Etwas warf mich zu Boden. Etwas spitzes bohrte sich in meine Brust. Was dann geschah weiß ich nicht mehr.