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Donnerstag, 26. Mai 2016
Herausgegeben von Blaue flecken

[Rätselgeschichte] Rätsel in der Mittagspause [Zum Mitraten!]

von Yui

,,Hört mal, Kinder. Bitte verlasst in der Mittagspause wirklich alle die Klasse, ja?", bittet die Lehrerin gegen Ende der letzten Stunde des Vormittagsunterrichts. Alle in der Klasse rufen durcheinander: ,,Klar" ,,Warum denn?" ,,Sollen wir in den Pausenhof?" ,,Aber unsere Sachen können hierbleiben, oder?" ,,Die ganze Pause?" ,,Kriegen wir einen Klassenhund?"
Die Lehrerin lacht und erklärt: ,,Ich ... habe hier ein Gespräch. Ein wichtiges Gespräch." Alle nicken und beginnen, ihre Sachen einzupacken.
René, Isabella und Lia beschließen, die Pause auf dem Sportplatz zu verbringen. René hat heute seinen neuen Basketball dabei und ist froh, dass er nicht der Einzige ist, der die Pause für Basketball nutzt.
Auch Fiona und Tamara gehen nach draußen. Sie allerdings setzen sich auf eine Bank und tauschen Sticker. ,,Guckt euch mal die dort an!", ruft Lia, während sie versucht, René den Ball abzunehmen. ,,Wer tauscht denn in dem Alter noch Sticker?" Isabella läuft an den Platzrand und guckt auf die Wiese zu den Mitschülern. ,,Ja, echt jetzt. Ich habe das seit der Grundschule nicht mehr gemacht."
Viel zu schnell endet die Pause und alle müssen wieder nach drinnen gehen. ,,Na, was habt ihr gemacht?", wird Fiona gefragt. ,,Wir haben Sticker getauscht.", antwortet sie. Die anderen in der Klasse waren in der Cafeteria oder saßen auf dem Flur. Alle reden durcheinander - es war toll, mal nicht wie sonst im Klassenraum zu sitzen. Doch niemand kümmert sich um Zena, die gerade aus der Bibliothek kommt, wo sie alleine gelesen hat.
,,Ey, warum ist noch keiner im Klassenzimmer? Die Stunde hat vor ein paar Minuten begonnen!" Ungeduldig rutscht Tamara auf ihrem Stuhl umher. Auch die anderen sind unruhig. Sonst ist ihre Lehrerin überpünktlich und meckert jeden an, der beim Klingeln nicht auf seinem Platz sitzt. ,,Kannst es wohl nicht erwarten, was?", lästert Florian, der dafür bekannt ist, den Unterricht nie ernstzunehmen. ,,Ist doch wahr! Sonst müssen wir immer pünktlich sein, Mann." Auch die anderen sind sichtlich genervt von der Verspätung der Lehrerin.
,,Moment mal, da liegt ein Zettel!" Anna springt auf und geht zum Lehrertisch. Die Klasse folgt ihr. Auf dem Blatt Papier steht in großen Buchstaben:

Dies ist ein Fall für die 5B. Lüftet das Schulgeheimnis, sonst bleibt eure Lehrerin verschwunden. Und ihr werdet nie mehr ein anderes Fach als Mathe haben.
Viel Glück!
PS: Verlasst den Klassenraum nicht, bevor ihr das Geheimnis herausgefunden habt!

,,Oh nein, was soll das denn jetzt?", rufen einige. Lia reißt Anna den Zettel aus der Hand. ,,Das wurde mit Textmarker geschrieben! In Blockbuchstaben! Hä? Wer schreibt denn so?" Ein paar Jungs beugen sich über das Blatt, schnell werden sie vom Rest der Klasse verdrängt. Nur Zena steht mal wieder alleine etwas abseits. Sie weiß längst, wieso der Verfasser diese Art zu schreiben gewählt hat: Hätte er normal geschrieben, könnte man die Handschrift leichter erkennen. Also muss die Botschaft von jemand kommen, dessen Schrift sie kennen, vermutlich einem Lehrer. Vielleicht sogar ihrer Klassenlehrerin selbst? Zena nickt langsam. Das muss es sein. Sie hat der Klasse wohl ein Rätsel gestellt.
Inzwischen raufen sich Zenas Mitschüler um das Blatt Papier. ,,Leute, das bringt nichts!", ruft René irgendwann. ,,Lasst uns lieber im Klassenraum umsehen. Vielleicht finden wir ja noch 'ne Botschaft oder so." Sofort lassen alle den Zettel los und strömen zu ihren Tischen, zur Fensterbank, zum Schrank und manche sogar zum Mülleimer. Zena wirft einen Blick in ihr Pultfach. Sie findet einen großen Zettel mit einer 3. Wie ist er dahingekommen? Sie ruft: ,,Seht mal her, ich habe etwas in meinem Pult entdeckt!" Niemand beachtet sie. Alle durchwühlen wie wild die Klasse. ,,Guckt, da ist eine Colaflasche im Mülleimer!", brüllt jemand. Zena seufzt tief. Sie hat schon eine Idee, wie das Rätsel aussehen könnte. Aber wenn sie nie zu Wort kommt, müssen ihre Mitschüler wohl selbst draufkommen. Irgendwann ruft Tamara: ,,Da ist was in meinem Pult. Ein Zettel mit einer 5." ,,Hahahaha, ist das deine Mathearbeit?" Anna reißt ihr den Zettel aus der Hand. ,,Wieso denn Mathearbeit?" Zena überlegt, ob sie mit ihrer Idee zu kompliziert gedacht hat. Hat die Lehrerin ihnen etwa die Noten auf die noch nicht zurückgegebenen Tests so mitgeteilt? Als Fiona, die Klassenbeste, einen Zettel mit einer 1 in ihrem Mäppchen findet, denkt Zena, dass das wohl so sein muss.
Doch kurz darauf finden auch andere Kinder Zettel in ihren Taschen, Mäppchen oder Pultfächern.
,,Los! Alle, die einen Zettel haben, legen ihn hier auf den Boden!", ruft Florian. Zena und ein paar andere legen ihre Blätter hin.
,,Das ist ja merkwürdig. Warum habt ausgerechnet ihr Zahlen bekommen und wir anderen nicht?", fragt jemand. ,,Mal überlegen... was haben wir gemeinsam?", überlegt Isabella. Fiona zuckt mit den Schultern und meint: ,,Gar nichts. Wir sind völlig unterschiedlich, was die Schulnoten, Hobbys, Freundeskreise, Beliebtheit und einfach alles betrifft." Die anderen geben ihr recht. ,,Wir sollten uns vielleicht auf die zugeordneten Zahlen konzentrieren.", schlägt Zena vor. ,,Hä? Zena hat auch einen Zettel bekommen?" René sieht sie verwundert an. ,,Ja..." Zena nimmt einen Stift und schreibt auf jeden Zettel den Namen der Person, die diese Zahl bekommen hat. ,,Du meinst, unsere Namen haben etwas damit zu tun?", fragt Tamara. Zena meint: ,,Ich weiß es nicht. Aber es könnte wichtig sein, zu wem welche Zahl gehört."
Eine Weile sehen alle aus der Klasse nachdenklich auf die Zettel.
Zena bemerkt ziemlich schnell, was die Lösung ist, die anderen brauchen länger oder kommen gar nicht von selbst darauf.

WISST IHR DIE LÖSUNG?
Tipp: Schreibt euch auch die Namen und die dazugehörigen Nummern auf!
(Schreibt bitte einen Kommentar, ob ihr es herausgefunden habt!)

Wenn ihr es wisst, lest weiter, um zu sehen, ob ihr richtig liegt und um zu erfahren, wie es weitergeht.
Wenn ihr nicht draufgekommen seid oder es gar nicht versuchen wolltet, erfahrt ihr es gleich. :)

,,Was könnte das nur bedeuten?" Die Klasse seufzt. ,,Wie wäre es, wenn man die Anfangsbuchstaben unserer Namen in der Reihenfolge der Zahlen liest?", schlägt Tamara vor. ,,F - R - Z - I - T - L.", murmelt die Klasse. ,,Das ergibt keinen Sinn! Auch nicht rückwärts oder so.", ruft Fiona. ,,Probieren wir es vielleicht mit den letzten oder mittleren Buchstaben...", überlegt Anna. ,,Was ist mit René, Tamara und Zena? Ihre Namen haben zwei Buchstaben in der Mitte.", will Isabella wissen. ,,Dann nehmen wir vielleicht beide?", meint Tamara. ,,Da kommt aber auch keine sinnvolle Lösung raus.", gibt jemand zu bedenken. ,,Was gibt es denn noch für Möglichkeiten? Kennt sich jemand mit Sprachen aus?" Sie sehen sich fragend an. ,,Lin kennt sich aus. Sie spricht doch nicht nur Deutsch und Englisch, sondern auch Chinesisch. Fällt dir etwas ein?" Lin überlegt lange. ,,Nun ja...ihr hattet die Idee mit den Anfangsbuchstaben. Chinesisch und viele andere Sprachen sind Silbensprachen. Das heißt, was bei uns einzelne Buchstaben sind, sind dort ganze Silben. Vielleicht hilft uns das weiter." ,,Sollen wir die Namen in Silben teilen?", fragt René. Lin nickt. Sofort beginnen die Kinder, ihre Namen zu trennen: Fi-o-na, Li-a, I-sa-bel-la, Ze-na, Ta-ma-ra, Re-né.
"Jetzt gucken wir, ob etwas Sinnvolles rauskommt, wenn wir die Anfangssilben in der richtigen Reihenfolge lesen.", schlägt Zena vor. Die Klasse sagt halblaut: "Fi Ren Ze I Ta Li..." "..a!", ruft Lia. "Nein, dein Name wird in zwei Silben eingeteilt, Li und..." ,,Ja, aber im Lösungswort oder besser gesagt, in den Lösungswörtern ist das A auch dabei.", erklärt Lia. Sie und Zena wiederholen die Lösung: ,,Firenze, Italia." ,,Hä?", ruft die Klasse. Ein paar beginnen es zu verstehen. Zena erklärt: ,,Wer es nicht weiß: Firenze ist das italienische Wort für Florenz." ,,Also ist die Lösung eine Stadt?" Florian staunt. ,,Hey, wir haben die Lösung raus, das heißt, wir können zur Lehrerin!" Sie stehen auf und laufen ins Lehrerzimmer, in der Hoffnung, dass sie ihre Klassenlehrerin dort finden. Und tatsächlich wartet sie schon auf sie. ,,Na, habt ihr die Lösung herausgefunden?", lacht sie. Die Klasse strahlt und ruft: ,,Ja: Firenze, Italia!" ,,Richtig. Ich habe das Rätsel aus zwei Gründen veranstaltet." Die Lehrerin wird ernst. ,,Erstens, um eure Klassengemeinschaft zu stärken. Ihr habt euch nur noch gegenseitig angemeckert, verspottet und ignoriert. Durch das Rätsel musstet ihr zusammenarbeiten und konntet euch gegenseitig helfen. Zweitens, ich habe das Lösungswort gewählt, um euch mitzuteilen, wohin unsere nächste Klassenfahrt geht."
Die Klasse jubelt und gut gelaunt gehen alle zurück in die Klasse, wo endlich der Unterricht beginnt. Konzentrieren kann sich aber verständlicherweise kaum jemand...

Mein Leben als Tochter einer Tussi -1-

von Mathe

Hi! Ich heiße Therese! Naja, eigentlich Therese (sprich: Theres) Francessca (sprich: Franschesska), aber wer will schon einen Doppelnamen? Mein Name ist französisch , kommt daher dass meine Mutter ursprünglich ais Frankreich kommt! Mein Vater? Der hat sich als ich zwei war aus dem Staub gemacht! Voll unfair! Meine Mutter brauchte daraufhin einen Job bei dem man VIEL Geld verdient. Und jetzt verdient sie ZU VIEL Geld!! Denn sie ist die bekannteste Designerin und das bekannteste Model weit und breit!! Und jetzt hat sie sogar eine Rolle in einem Film bekommen! Sie geht jedem Trend nach und stellt jeden Tag tausend Fotos auf denen sie in ihren „Neusten Kollektion Outfits“ posiert, ins Netzt! Eine echte Tussi eben. Mir ist das alles OBERPEINLICH!! Zwar finden meine Freunde das ganz toll, cool, und wie Sina sagt Lol und Yolo, aber ich hasse es. Naja wenn ich so darüber nachdenke manchmal (im riesenausnahmefall) ist es ein mini mini bisschen toll eine berühmte Mutter zu haben! Aber wirklich nur im RIESENAUSNAHMEFALL!!!

2 Stunden später...

Ich muss noch sagen dass ich auf eine short.scool gehe! (die Schule ist ausgedacht) Das heißt das ich nur Vormittags auf eine Schule gehe!

Meine Mutter veranstaltet heute eine Party! Ich gehe auch hin denn die Party findet in unserer Riesigen Villa statt und da zu schlafen macht keinen Sinn! Mir fällt gerade ein das ich noch nicht gesagt habe wie ich bzw. meine Mutter aussieht! Ich: Ich habe Schulterlanges dunkel minimal hellbraunes Haar, braune Augen und meine Figur ist normal, nicht dünn nicht dick! Meine Mutter hat zurzeit blonde lange sehr lange Haare! Naja das kann sich ganz schnell ändern ich meine färben, Haare verlängern, abschneiden... Am liebsten trägt sie einen Chignon (Eine Art gepresster Dutt).

Huch gerade ist meine Mutter in mein Zimmer gekommen! Sie sagt ich soll mir ein Outfit rauslegen damit sie gucken kann ob es auch „stylisch“ genug ist... Ich entscheide mich für eine schwarze Lederjacke ein weißes Sweat-shirt, eine Hotpans und eine löchrige Strumpfhose. Meine Mam gibt mir noch schwarze Boots mit Fransen und nieten und mein Outfit ist fertig. Meine Mutter beäugelt dass Outfit und sagt schließlich: „Meine Maus du bist ja schon fast so gut wie ich!Perfektes Outfit!“
Ich lächle sie halb gespielt halb echt an und sage ihr das sie jetzt gehen kann! Schnell ziehe ich mich um, kämme mir mein Haar und trage eeeetwas Tagescreme auf! Perfekt, finde ich zumindest. Doch plötzlich kommt meine Mutter ins bad und stösst einen spitzen Schrei aus.
„D-d-ein Haar ! Du MUSST es leicht locken!!“
War ja klar meine Mutter eben... Eine Viertelstunde später findet meine Mutter mein Outfit auch Perfekt

Mein Leben als Tochter einer Tussi -2-

von Mathe

Jetzt kommen auch schon die ersten Gäste: Eine Frau mit - aus meiner Sicht- viel zu voll gegeelten blonden Harren, ein Herr mit Glatze und noch viele viele mehr. Auf den Tischen stehen kleine Schüsseln mit Chips, Flips und Salzstangen. Der DJ legt immer wieder neu auf und meine Mutter steht mittendrin. Plötzlich rempelt mich jemand von hinten an. Ich drehe mich um... und schaue in die Augen eines Mädchens in meinem Alter.
„Sorry, tut mir leid, äh...“,sagt sie.
Schon Okay sage ich. „Du wer bist du ich dachte ich wehr das einzige jung-talent.“, sagt sie.
„Ja, ich bin die Tochter von Morgan Mosta (Ist der Künstlername meiner Mam)“
„DU bist die Tochter von Morgan Mosta??“,kreischt sie.
„Psst nicht so laut soll ja nicht jeder wissen!“, flüstere ich.
„Okay!“, schreit sie fasst genauso laut.
Nachher sagt sie mir noch das sie Sally Snowwhite heißt. Oha SNOWWHITHE??? SCHNEWITTCHEN?? OMG! Sie ist eine Art Schauspielerin in Ausbildung sagt sie ich würde eher Möchtegern-schauspielerin sagen! Plötzlich tippt mir jemand auf die Schulter. Ich drehe mich um und sehe Amy w., die Frau die meiner Mutter die Rolle als Schauspielerin gegeben hat.
„Bist du nicht Therese Francessca die Tochter von Morgan?“
„Ja...“,sage ich verdattert.
„Ja, dachte ichs mir doch! Also: Deine Mutter Morgan spielt ja eine der Hauptrollen in meinem neusten Film F wie Familie. Und sie spielt ja die Mutter von Kira. Und da wollte ich dich fragen ob DU nicht Kira spielen willst!! Ich meine sie ist doch auch im echten Leben deine Mutter. Du würdest die Rolle bestimmt am besten rüberbrinegen. Was meinst du?“
Habe ich das gerade richtig verstanden? Amy W. hat MICH(!) gerade gefragt ob ich in ihrem Film mitspielen will??
„Äh..“,stottere ich „Ja klar gerne!“
WAS??? Habe ich gerade allen ernstes Ja klar gerne gesagt? In diesem Moment hätte ich mir selber eine Ohrfeige geben können.
„Prima! Ich komme gleich morgen nochmal in euer wunderschönes Haus und wir sagen es deiner Mutter, ja?“ , sagt Amy mit einem Honigkuchenlächeln.“Aber sags nicht deiner Mom.“

Vier Stunden später liege ich auf meinem Bett und starre an die Decke.
„Man! Man,man,man!! Warum? Warum habe ich ja gesagt?? Die ganze Welt ach was das ganze Universum wird sich über mich, Tochter der hübschen und überaus bekannten Designerin und neuerdings auch Schauspielerin Morgan Mosta lustig machen.“

Danke

Danke für das lesen.Würde mich freuen wenn mir jemand sagen kann wie man eine Geschichte schreiben kann.

. Lg Lea
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