Icarly,Victorious,Bella,Kidsville,YouTube,freunde,Geschichten+ Co Wochenende 23.- 24.3.

Samstag, 23. März 2019
Herausgegeben von Vanessa m. B.

Hallo

Hallo ich bin Vanessa und das ist meine Wochenende Zeitung

Zum erst meine Empfehlungen von Internet und Fernsehen
1.Icarly
2.Victorious
3.Bella
4.Kidsville
5.Kika
6.swr kindernetz

Mein kleiner, nerviger Bruder

von wasserratte

Seit mein kleiner, 3jähriger, nerviger Bruder in mein Leben gedrungen ist, ist mein Leben ein Scherbenhaufen. Alles dreht sich um Tobi. Tobi hier, Tobi da. Ich kann ihn einfach nicht mehr sehen. Für meine Eltern bin ich nur noch Luft.

Am Sonntag hatte ich einen Hauptrolle in dem Stück "Schneewitchen". Bevor das Stück begann, hatten wir noch Generalprobe. Als das Stück begann kamen meine Eltern nicht. Ihr Grund: Tobi hatte "Bauchweh"

Was soll ich nur tun ???

Echt Liebe????

von Ronja

Echt Liebe????

Ich habe diese Geschichte für meine allerbeste Sternchen-Freundin Carla geschrieben! Vieles ist wahr! (eigentlich alles!!)! Aber auch für Max habe ich dieses "Buch" geschrieben, um ihm klar zu machen das ich ihn liebe!!!!

+++

„Fang den Ball!!“ hörte ich eine Spielerin schreien.
„Du hältst denn Siebenmeter!“
Der Schiedsrichter pfiff; Riiiiinnnng!! Alles verschwamm vor meinen Augen. Vor ihnen tauchte mein helles Zimmer auf.
„Du kommst zu spääääät!!!!“ Hörte ich meine Mutter die Treppe rauf schreien.
Kann sie sich nicht um meinen Bruder oder meine Schwester kümmern?? Ich hasse es, soooo früh aufzustehen! Der Traum war nicht schlecht gewesen, schließlich kam Handball darin vor, und Handball war mein großes Hobby. Ich wünschte ich könnte einmal mit den Profis spielen... So und jetzt habe ich dich genug voll gesülzt!

Nach dem Frühstück (womit meine Mutter kaum zufrieden gewesen war: „Iss doch noch mehr!!!“) schmiss ich mich auf mein Rad und fuhr zur Schule. In der ersten hatten wir Sport, also nichts, worüber ich mich aufregen müsste.
„Hi Sonny!!“ Damit war ich gemeint, ich Sonja S. Die fröhlich klingende Stimme konnte niemand anderem gehören als Calle, die auch eigentlich Carla heißt!!
„Morgen!“ sagte ich ein bisschen muffig.
„Was ist dir denn über die Leber gelaufen?“
„Mirko!!“
„Ach der schon wieder! Ich sage doch ständig, der passt nicht zu dir!“
„Hör auf!“ entgegnete ich.
„Was hat er den angestellt?“
„Nichts!“
Tolle Antwort, oder??!!
„Ich glaube ich mache bald Schluss!“
Und das meinte ich ernst!!
„Kommst du heute Nachmittag mit ins Kino? Danach können wir ja `ne Cola trinken gehen! Und dann erzählst du mir alles!“
„Mmmm...“ Calle, wenn ich dich nicht hätte!!

„Wenn die Damen auch mal aufpassen würden?“
Das war das Mohrhuhn! Blabla!! Ich hatte keine Lust, mich auf den Unterricht zu konzentrieren!
„ Das ist Jan! Er ist neu, und ich will das ihr euch benehmt.“
Jan sah sehr nett aus. Er hatte blonde Haare und sah einfach süß aus.
„Hör auf! Du bist mit Mirko zusammen!“ meldete sich mein Kopf zu Wort.
„In mir wollen sich aber nicht die Ameisen abregen!“
Das war mein Bauch.
„Dann tu was dagegen!“ schrie der Kopf.
„NNNEEEIIINNN!!!!!“
Alle guckten mich verständnislos an.
„Was gefällt dir denn nicht an der Handball-Abwehr-Technik?“ fragte Mohrhuhn etwas sauer klingend.
„Nichts! Schon O.K.“ stotterte ich.
OOOHHHH Gott!! Wie peinlich!! Am liebsten würde ich davonlaufen!!!!! Rot angelaufen lies ich den Rest dieses schrecklichen Tages über mich ergehen.

Am Nachmittag holte mich Calle zum Kino ab. Es war super witzig. Als wir dann aus dem Kino kamen und ins „Trend“ wollten, traf mich der Schlag: Vor uns an der Bar saß er: Mirko, und am Kicker stand Jan!! Och Nö! Das hat man jetzt davon!
Mirko kam auf mich zu: „ Hallo Schatz!“ sülzte er.
Ich sah die Blicke von Calle und auch komischer Weise von Jan! Mirko wollte mir einen Kuss geben, aber ich wollte nicht!
„Was ist den los? Stress mit deinen Alten?“
Ich hatte einen Entschluss gefasst: „Nö! Ich tue soooo lange so als würde ich dich nicht kennen, bis du endlich deinen Eltern von uns erzählst! Bis zu dem Tag kenne ich dich nicht!“
So das hatte gesessen! Ich hatte mich schon so oft bei Calle wegen ihm ausgeheult und hatte nie etwas dagegen getan. Jetzt war es an der Zeit herauszufinden, ob er zu mir steht und ob ich ihm so wichtig bin, wie er es in seinen blöden SMS immer geschrieben hat. Ich drehte mich um, um zu einem Tisch zu gehen, doch er hielt mich fest: „Lass mich los!!!“ zischte ich ihn an.
„Respekt!“ sagte Calle ergeben.
„Calle, mir ist nun wirklich nicht nach Scherzen zumute!“

Zwei Wochen später hatte ich immer noch kein Wort mit Mirko gesprochen, und ich hatte es auch nicht vor! Doch dann kam es anders, als ich dachte. Am Freitag in der großen Pause kam Daniel, ein Freund von Mirko zu mir: „Na! Hast du die SMS gestern von Mirko bekommen?“
„Was für `ne SMS? Ich habe das Handy so lange aus, bis er sich entschieden hat!“
„Er hat Schluss gemacht!!“
Na super! Mir war zum Heulen!
„Verpiss dich!“ herrschte Calle Daniel an.
Sie legte ihren Arm um mich. Sie ist im Trösten eine eins.
„Warum willst du heulen? Er hat dir so viel bedeutet, wie eine Stunde Englisch bei der Freumutt!“ sragte mein Verstand.
„Weil du sieben Monate mit ihm zusammen warst!“ antwortete mein Herz.
Super, darf ich nicht selber entscheiden ob ich weine oder nicht?

Den ganzen Tag lang, war mir zum Verzweifeln: Wieso hat dieser Depp Schluss gemacht? Doch irgendwie bin ich erleichtert! Was wäre gewesen, wenn ich ihm nicht diese Frist gesetzt hätte? Dann wüsste noch immer keiner von uns! Und ich würde immer wie eine Dumme herum stehen.
Am Nachmittag machte ich mich auf den Weg zu Calle. Dele (Adele) war auch da, was mich nicht störte, den sie war die beste Freundin von Calle und mir! Wir hatten Schminkzeug mitgenommen und ein paar Klamotten. Wir machten uns einen super schönen Tag fahren daraus: Inlineskaten, Klamotten anprobieren und Schminken. Es war super schön.
„Der wird sich schon wundern, was er alles bei dir verpasst hat!“ meinte Dele
. „Und eure beiden auch!“
Dele war in Luc aus unserem Jahrgang verknallt und Calle hatte sich total in Tom aus der Siebten verliebt. Eigentlich sollte ich den beiden Mal helfen! Wir suchten uns coole Klamotten aus und machten aus, dass wir am Montag den Jungs mal so richtig einheizen wollten.
Am Montagmorgen stand ich um 5.30 auf. Ich wusch mir die Haare, schminkte mich und schlüpfte in die Klamotten. Am Frühstückstisch sah mich mein Bruder an. Ich dachte, der findet mich cool, aber dachte ich...
„Wie siehst du denn aus? Du hast ja einen Rock an!!“
Schlaues Kindchen! Ich dachte ich hätte einen Müllsack an! Aber ich hatte einen Mini-Cord-Rock an.
„Das sieht aber gut aus, du Modetrampel!“
Meine große Schwester ist doch die Allerbeste! Ich zog meinen Mantel und meine Stiefel an. Auf dem Schulhof traf ich Calle und Dele auch in Röcken, wie abgemacht. Wir sahen echt cool aus, auch ohne viel Schminke. Als wir in unsere Klasse kamen sahen die Jungs uns an.
„ Wow!“ meinte Gerit.
Calle und ich grinsten uns an. Jan war auch schon da (warum fällt mir das als erstes auf?). Die immer neugierige Jule kam auf mich zugerannt: „Wie findest du Jan?“
„Nett! Warum?“ fragte ich ohne Ton in der Stimme.
„HiHiHi! Du bist ja verliebt!!“
„Bin ich nicht!!“
„Doch!“
„Das muss ich doch besser wissen!“
„Sei doch nicht gleich eingeschnappt!!“ antwortete die eingeschnappte Jule patzig.
Langsam werde ich wütend!! Ich spüre die Wut in mir hochkriechen. Warum muss diese Person überall seine Nase hereinstecken? Schlimm! Die sollte sich lieber um ihr eigenes Liebesleben kümmern (auch wenn sie so was nicht kennt!)!!
„Komm!“ höre ich Calle sagen.
„Lass dich nicht von ihr als Verkupplungsversuchskaninchen missbrauchen!“ sagte einer meiner besten Freundinnen Renza.
Renza hatte Nachmittage für mich geopfert, um mich zu trösten, wegen Mirko aber auch wegen Jule, die mich immer zum Verzweifeln brachte.
Ich ging mit Calle das Klassenbuch holen. Mitten auf dem Weg kam uns als erstes Mirko entgegen. Er sah mich an, aber ich ihn nicht. Warum sollte ich? Mit dem Klassenbuch im Arm gingen wir wieder zurück. Mitten auf dem Weg blieb Calle stehen.
„Duuuuu??? Ich muss dir was sagen!“
Oh, Gott! Dachte ich. Was kommt jetzt? Ist sie mit Tom zusammen? Oder hat sich in einen anderen verliebt? Oder noch was anderes?
„Ja?!“
„Da vorne geht Tom!“
Mir fielen Zentner Tonnen Steine vom Herzen. Inzwischen hatte sich Calle in Bewegung gesetzt. Tom kam auf uns zu.
„Hi!“ sage die schüchterne Calle. Calle war genau wie ich: Wen es um Jungs ging, wurden wir zu den schüchternsten Menschen der ganzen Welt.
„Hi!“ sagte Tom und ging an uns vorbei. Er warf noch einen Blick auf Calle. Kaum war er außer Sichtweite, flüsterte Calle mir zu: „Ist er nicht süüüßßß??!“
„Naja!“
Und schon hielt Calle mir einen Vortrag darüber, dass Tom doch viel süßer war als mein Ex-Mirko! Und nach einer Ewigkeit stimmte ich zu. In meiner Lieblingsstunde Geschichte schmiss Calle einen Zettel zu JAN!! Was stand darauf? Sollte ich es wagen und ihn fragen? Immer, wenn ich mit ihm redete, stotterte ich und in meinem Bauch kamen Armeen von Ameisen zum Zuge! Also, was macht die moderne Frau von heute?
a) Reden b) Klappe halten c) Zettel schreiben.
Und die richtige Antwort ist... c). Gut dann kommt jetzt der Zettel ins Spiel.
„Hi Jan! Was wollte Calle von dir, Sonny?“
Konnte ich das so schreiben, ohne dass er mich gleich für verrückt erklären würde?

Ich warf ihm den kleinen Zettel an den Kopf! Volltreffer! Calle, die mindestens genau so neugierig war wie ich, fragte: „He! Seid wann schreibst du Zettel an Jan? Ist da was im Busch?“
„Seid wann schreibst du an ihn? Ich dachte du bist in Tom?“
„Du bist doof!“ quengelte Calle, worauf ich einen riesigen Lachanfall bekam!
Genau in dem Moment klingelte es. Juuhuuu!! Endlich Pause!! Wir (Calle & Dele & ich) gingen in die Pausenhalle.
„Wie geht es eigentlich mit Luc weiter? Habt ihr schon eine Idee?“ fragte ich die beiden.
„Ich wollte mit ihm ins Hallenbad!“ sagte Dele.
„Und Tom?“
„Nichts und! Ich traue mich nicht ihn anzusprechen! Noch nicht mal, wenn wir zusammen in S. L. arbeiten müssen, kriege ich ein Wort raus! Glaubst du, der Mohrhuhn ahnt was? Er teilt mich immer mit ihm zusammen ein! Und warum hängt er eigentlich immer mit Mädchen herum?“ fragte Calle besorgt.
„Die gehören zu seiner Klicke!“ war meine Antwort.
„Wie ist es den mit Jan? Liebst du ihn?“ fragten beide wie aus einem Munde.
„Ich finde ihn sehr nett!“ sagte ich und wurde sofort rot wie eine übereife Tomate, die schon kurz vorm Vergammeln war.
„Du bist doch verliebt! Das sieht man dir an!“
„Na ja! Ein wenig!“ war meine geniale Antwort.

Nach der Schule hatte ich Handballtraining. In der Halle beim Warmlaufen redete ich zu viel und bekam Seitenstechen. Super! Und damit nicht genug, machten wir Wurftraining! Wir wechselten uns ab im Tor. Als ich im Tor stand war mir mulmig zumute. Ich spürte wie ich den Ball abwehrte und gleichzeitig einen stechenden Schmerz in meinem rechten Handgelenk. Ich schrie laut auf. Meine Trainerin kam auf mich zu gestürmt: „Was ist passiert?“
„Keine Ahnung! Aber mein Handgelenk tut weh!“
„Kannst du deine Hand bewegen?“
Ich versuchte es aber ich konnte es nicht!
„Mmmm! Der scheint gebrochen zu sein. Am besten wir fahren gleich ins Krankenhaus. Und ihr macht weiter! Caro wird hier bleiben!“
Also ab ins Krankenhaus. Dort wurde kein glatter Bruch festgestellt, sondern eine Prellung, Zerrung und ein paar innere Blutergüsse. Meine Mutter kam auch ins Krankenhaus. Mir wurde inzwischen das Handgelenk eingegipst. Ich sehe aus, als hätte ich mich geprügelt! Das schlimmste ist; ich darf nicht Handball spielen!! Aber ein Vorteil ist: Ich muss nicht schreiben!!! Zuhause angekommen, bekam ich dann die ganze Ladung Mitleid! Nur einer spielt da nicht mit! Malte, mein Bruder ist echt nett! Denn Mitleid braucht kein Mensch. Jedenfalls ich nicht! Ich will nur noch ins Bett...

RIIIINNNGGG!!! Diesen Wecker werde ich noch eines Tages aus dem Fenster werfen! Langsam stehe ich auf und ziehe mich an. In der Schule ist Aufregung angesagt: Heute steht eine große Party auf dem Programm! Ich freue mich schon total! Vorher werde ich mich noch mit Renza treffen. Wir waren letztens Shoppen! Es war einfach schön, mit ihr durch die Läden zu streifen, anzuprobieren und etwas trinken zu gehen. Um Punkt Drei stand wir wieder bei Renza auf der Matte. Nach zwei Stunden stylen gingen wir zur Party. Als wir die Pausenhalle betraten, hörten wir sofort die lauten Bässe und den einfach geilen Sound! Etwas weiter hinten sah ich die anderen aus unserer Klicke: Leo (Leonie), Jule, Calle, Dele, Helena. Alle sahen einfach Hammer cool aus. Calle kam auf mich zugestürmt: „SONNY!! Tom, Luc und Jan sind auch da! Jan hat nach dir gefragt!“
„O.K! O.K! Ganz ruhig!! Was wollte er von mir??“ fragte ich nach Luft schnappend.
„Keine Ahnung! Hat nicht gesagt warum! Soll ich Tom fragen ob wir tanzen wollen? Oder doch nicht?“
Weit weg sah ich ein paar Jungs aus unserer Klasse: Max, Luc, Marc, Yannick und Chris, und da war noch Jan!! Schweißperlen bildeten sich auf meiner Haut. Er drehte sich um und sah direkt in meine Augen. Seine Augen waren grün & braun genau wie meine!
Renza stieß mich in die Seite: „He!! Renza an Sonny!! Bitte richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf mich! Ich zeige Ihnen jetzt die Sicherheitsvorkehrungen in unserem Flugzeug!“ scherzte Renza die bestens drauf war.
„Mmmm! Was??!" schreckte ich aus meinen Gedanken. Was würde ich dafür geben, einmal mit ihm zu tanzen? Alles!! Ich nahm all meinen nichtvorhandenen Mut zusammen und ging auf die Jungs zu!
„Hi Jan! Was wolltest du vorhin von mir?“ hörte ich mich mit leicht zitternder Stimme fragen.
Jan guckte die anderen an. Als die anderen gerade damit beschäftigt waren, die Mädels anzustarren, steckte er mir einen Zettel zu und grinste frech. Ich grinste auch und ging zu meinen Freundinnen zurück. Die mich inzwischen so interessiert anguckten, als wäre ich ein Alien.
„Ist das unsere Sonny? Oder ein Alien???“ fragten sie lachend.
Von dem Zettel hatten sie nichts mitbekommen, Gott sei dank!
„Ich gehe zur Toilette!“
Ich guckte Dele und Calle durchdringend an.
„Wir kommen mit!“
Wir schlossen uns in einer Kabine ein.
„Was ist denn?“
Ich zog den Zettel aus der Hosentasche und fuchtelte damit vor den Augen der andern beiden herum.
„Von wem?“
Sie hingen mir förmlich an den Lippen! Ich faltete den Zettel auf und las laut vor: „Hi Sonny! Hast du nachher Lust zu tanzen? P.S: Was ist mit deinem Arm passiert?“
Ich war voll aus dem Häuschen! Aber nicht nur ich!!
„Dann frage ich Luc!“ sagte Dele.
„Und ich?“ fragte Calle etwas traurig.
Wir gingen uns erst mal etwas zu trinken kaufen. Im Schüleraufenthaltsraum standen wir erst mal fünf Minuten an, um jeder eine Cola genießen zu können! Wir setzten uns an die selbst gebaute Bar.
„Hi!“ hörten wir eine uns unbekannte Stimme. Wir alle drehten uns um.
„Hi!“ sagte Calle schon bevor Dele und ich ihn erkannten: Tom! „Tanzen wir?“ fragte er gerade und ich hörte die Unsicherheit in seiner Stimme.
„Klar“ sagte Calle und verschwand.
„Komm! Wir kümmern uns jetzt um Luc und Jan!“
Wir gingen auf die Jungentruppe zu.
„Hi!“ sagten die Boys artig.
„Und?“ fragte Jan.
„Gerne!“ sagte ich und setzte noch hinzu: „ Aber Luc und Dele sollen auch tanzen!!“
Jan stieß Luc in die Seite: „Das ist deine Chance, Alter!“
Der grinste inzwischen verlegen zu Dele. Dann gingen wir vier auf die Tanzfläche. Ich sah Calle und Tom eng umschlungen tanzen.

Es lief eine Ballade von Reamon. Jan und ich tanzten Stunden, und ich muss sagen, er tanzt sehr gut. Während des Abends sah ich immer wieder Blicke von Mirko. Die Blicke waren hassvoll auf Jan gerichtet! Warum denn? Er hatte schließlich Schluss gemacht, nicht ich! Wenn er jetzt wieder zurück will, dann ist er selber daran schuld!!! Ich liebe Jan! Was habe ich da gesagt? Ich liebe Jan? Ich bin mir über meine Gefühle im klaren!!! Das ist super!! Oder? Ich guckte Jan an und musste grinsen!! Auch wenn sich das jetzt alles so schnulzig anhört! Es war himmlisch!!!!! Dann war die große Schulparty vorbei, Leider!

Am nächsten Morgen sah ich grauenhaft aus!! Ich machte das Beste daraus und ging total verschlafen in die Schule. Ich dachte: „Jetzt wird alles anders sein als früher!!“
Falsch gedacht! Ich kam in die Klasse und Jan beachtete mich nicht ein bisschen! Er war damit beschäftigt, die Englisch Hausaufgaben von Sven abzuschreiben. Super!! Kein „Hallo!“, kein Lächeln, kein gar nichts!!!!
Dele saß auf ihrem Platz und guckte wie eine zertretene Kartoffel drein.
„Was ist denn los?“ fragte ich sie.
„Mmmm? Was? Sorry war in Gedanken!!“ antwortete sie erschrocken.
„Sag mal was ist mit dir los?“
„Nichts!“
„Wer es glaubt, wird selig, wer backt wird mehlig!“
„Hör auf, mit deinen Sprüchen!“ flehte mich Dele an.
„Na gut, aber erzähle endlich was los ist!!“
„Ich bin mit Luc zusammen! Zufrieden?“
„Nö! Aber warum bist dann soooo schlecht drauf?“
„Ich weiß dass er mich verarscht!“
„Warum das denn?“
„Keine Ahnung!“
Langsam komme ich mir vor wie in einen schlechten TV-Serie oder in einer Romanze! Ist denn hier nichts mehr wie früher, ist denn hier nichts mehr „normal“? Vielleicht sollte ich zu einem Casting gehen? Beim Fernsehen suchen die doch immer solche Schnulzbacken oder Kummerkastentanten!! Vielleicht ist aber auch alles eine Verarsche? Irgendwo sind Kameras installiert und irgendwelche Fuzzis vor dem Fernseher hegende Schlafis lachen sich jetzt über mich Schrott!!

Nach der Schule war ich fertig mit den Nerven... Heute war noch was in meinem Terminkalender rot umkringelt: Krankenhaus!!!!
Ich guckte forsch auf meinen Gips.
„Bald bin ich dich los! Nimm es nicht persönlich, dass du bald auf einer Müllkippe leben darfst!“ flüsterte ich leise.
Ich drehte laut meine Musik auf!
„ Year 30000!!“ sang ich laut mit. DingelDium!! Das war mein Handy!!! Eine SMS von... MIRKO!!!! Da stand: „Ich liebe dich und will dich zurück!!“
PAH!! Der konnte mich doch mal! Erst behandelt er mich so, als würde ich ihm nichts bedeuten, und dann kommt er zurückgekrochen!!
Ich schrieb: „Lass mich in Ruhe! I.h.d!!“ Ich konnte ihm nicht sagen, dass ich ihn hasse! Also habe ich diese Abkürzung geschrieben!!!

„Sonja!!! Komm wir wollen los!“
„Jaja! Komm gleich!“
Ich drehte die Musik aus und rannte nach unten, wo meine Mutter schon sehnlich wartete. Ohne ein Wort zu sprechen (hörte zu laut Musik) kamen wir im Krankenhaus an.
„Hi!“ sagte ich locker im Wartebereich. Und meine Mutter sagte spießig: „Guten Tag! "
Nach einer Stunde warten kamen wir endlich an die Reihe.
„Hallo!!“ rief die Ärztin erfreut.
Warum war sie so happy? Will sie meinen Arm abnehmen oder machte es ihr Spaß zu „Endgipsen“? Ich ließ alles über mich ergehen, aber es war eigentlich gar nichts Besonderes. Zuhause ging ich erst mal zu Calle. Denn ganzen Tag machten wir nur Scheiße!! Es war schön, wieder mit zwei Armen zu spielen! Dann erzählte ich ihr von der SMS. Sie war total aus dem Häuschen: „Das ist eine richtige Liebeserklärung!! Das ist doch super!“
„Total! Das Problem ist nur, dass ich nicht mehr mit ihm zusammen bin! Außerdem hat er es nur geschrieben! Wenn er’s gesagt hätte, wäre die ganze verzwickte Situation anders! Lass uns über was anderes reden!? O.K?“
„Jap!“
Wir redeten über dies und das. Dann musste ich nach Hause.
„Lass uns gleich im Chat treffen!!“ rief ich ihr noch zu „O.K!“ kam leise zurück.
Als ich Zuhause ankam, traf mich ein Blitz!

Vor meinen Augen saß Mirko ganz ruhig auf MEINEM Bett!!!
„Hallo..“ schnurrte er wie ein Kater, der zu lange in der Sonne gelegen hatte.
„Was??“ fragte ich abweisend.
„He! Was ist das denn für eine Begrüßung??“
„Nicht mal die hast du verdient! Also verkusch dich!!“
„Na gut!“
Und er machte wirklich die Biege!!!!! Glücklich ließ ich mich auf mein Bett fallen. Und ich wollte mich gerade in ein Buch hineinfressen, als das Telefon klingelte! Gibt es den hier nie Ruhe??
„Ich gehe schon!“ brummte ich meinen Bruder an, der sich gerade in Bewegung setzen wollte.
„Schmidt?“ Sagte ich.
„ Wer bin ich? Ich sehe super aus, bilde mir was auf meinen Namen ein und bin die Beste in der Klasse!!??“
Die Stimme kannte ich nur zu gut!
„Calle?“
„Wow! Soooo schnell warst du ja noch nie!!“
Irgendwie hörte sie sich böse an!
„Warum bist du nicht im Chat???????“ schmollte sie mich an.
„Ich bin schon da!!“
Und nach einer 10-Minuten-Diskussion waren wir uns einig: Wir sind doch die besten Freunde!“
Ich erzählte ihr alles von Mirko.

Am nächsten Morgen schrieb Calle in der Englisch Stunde einen Zettel für Jan. Darauf stand: Hi!! Liebst du Sonny??
Dann kamen die dümmsten Minuten in meinem Leben. Auf dem Zettel stand: Ich finde sie nett! Aber es ist keine Liebe!!
Na super!! Ich fühlte, wie sich ein großer Kloß in meinem Hals breit machte! Warum muss das alles soooo kompliziert sein? Nach der Schule regnete es in Strömen.
„Jetzt hilft nur noch Joggen gehen!“ sagte ich mir und zog mir meine Lauf-Klamotten an.
„Aber Sonja!! Es regnet doch! Du wirst dich erkälten!!“ meine Mutter war wohl nicht erfreut darüber, dass ich mich auch mal sportlich betätigen wollte.
„Ist mir total egal!!“ sagte ich zur meiner eigenen Erstaunung freudig.
Ich lief los. Es war ein schönes Gefühl, den Boden unter den Füßen zu spüren!! Ich lief in den Wald hinein. Ich ging nach Luft jappend ein paar Schritte. Schön! Ich hörte meinen eigenen Atem. Wow!! Einmal noch tiiieeeefff durch Atmen und weiter. Nach einer Stunde war ich total kaputt. Als ich zuhause war legte ich mich erst mal in die Badewanne. Ich spürte das Wasser und hörte wunderschöne Musik!
„ So ist der Tag doch noch ganz schön geworden!“ flüsterte ich mir zu.

Am Mittwoch stand mal wieder Handball auf dem Programm. Ich ging mit einem Gefühl hin, dass mir sagte: „ Sonja! Heute wird etwas Gutes Geschehen!“
Als ich in die Kabine kam (die superstark nach Schweiß roch) waren schon die anderen da.
„Komm schon!!“ hetzte mich Mona. In der Halle, nach dem Aufwärmen, rief Brita: „Kommt mal her! Hier sind die Anmeldungen für Berlin!“
Juhu!! Das ist doch Klasse! Letztes Jahr waren wir mit dem Verein in Ibbenbüren, und das war super!! Eine Woche später gaben wir die Anmeldungen ab.
Am nächsten Tag in der Schule erzählte ich Calle davon.
„Super! Da kannst du dir Jan doch noch vorknöpfen!!!“ war ihre Reaktion darauf.
„Mensch Calle!! Es ist aus! Ich habe alles schlimmer gemacht! Ich habe ihm 1.000 Briefe geschrieben!! Habe genervt bis zum Umfallen!!! Kein Wunder, dass er mich nicht mehr beachtet!!“ Damit war das Gespräch beendet. Noch zwei Tage bis zum Wochenende, noch neun Tage bis zu der Fahrt nach Berlin!! Am Tag der GROßEN Fahrt war ich recht guter Dinge. Wir würden nicht schlecht abschneiden, das stand fest. Wir waren schließlich Bezirksmeister! Aber ehrlich gesagt, war mir das alles egal!! Ich wollte nur weg von dem ganzen Rummel! Ein Wochenende weg von meinen Eltern! Weg von der Schule und von zuhause! Obwohl ich nichts gegen meine Heimat habe, ehrlich!!! Im Bus war `ne super Stimmung! Ein paar hatten „Mini-Fernseher“ dabei, um das Endspiel der Deutschen-Handball-Nationall-Mannschaft zu sehen! Wir aßen Chips und spielten mit unseren Handys rum. Mein Handy klingelte plötzlich, und eine SMS erschien auf dem Monitor, in der stand: Hi! Wie geht’s? Ich bin hier im Bus! Aber wer bin ich bloß?? Mister XXX

Ich bekam einen Lachanfall und Mona, die neben mir saß, guckte mich irritiert an: „Was ist den los?“
„Nichts!“ sagte ich und guckte mich um.
Wer von diesen Jungs würde mir so eine SMS schicken??? Marc sicherlich nicht! Er ist zwar ganz nett, aber er war gerade damit beschäftigt, Luc über etwas anderes zuzutexten! Es ist echt witzig, den beiden zuzugucken! Marc fuchtelt lauthals mit den Armen herum, während sich Luc verständnislos am Kopf kratzte. Die beiden sind fast so gut wie Dick und Doof!! In Berlin angekommen, fiel mir auf, dass ich noch eine SMS bekommen hatte, in der stand: Na? Weißt du es jetzt? Wenn die Zeit reif ist, wirst du es erfahren! Mister XXX.

Ich bin total aufgeregt!! Wen wir aus dem Bus sind, muss ich Dele davon erzählen! Sie ist in dem anderen Bus, in dem die D-Jugend sitzt. Ich bin total neben der Strecke, wegen der langen Fahrt!!!
„Erst mal aufbauen!!“ rät uns Brita.
O.K! Aber als erstes MUSS ich zu Dele!! (wer erzählt denn nicht sofort einer der besten Freundinnen, was los ist??)
„Dele!! Dele!!“ schrie ich quer über denn Platz.
„Was ist denn los? Rennen hier etwa rosarote Elefanten herum??“ lachte die wie immer gut gelaunte Außerirdische.
„NEIN!!! Lies das!“ sagte ich mit Nachdruck und hielt ihr das Handy unter die Nase.
„Wow!! Ähh...!“ sie war echt sprachlos! (Das ist wie bei mir fast undenkbar!!) Wir redeten beim Aufbauen von nichts anderem, als von dem heimlichen Verehrer und Luc. Es ist doch schön, soooo gute Freunde zu haben wie Calle, Renza und Dele!!!

Wir hatten denn ganzen Tag viel zu tun! Wir spielten denn ganzen Tag Handball! Erst am Abend viel mir auf, dass Jan den ganzen Tag mit ein paar Mädchen herrumhing! Ich spürte aber KEIN Stechen oder so im Bauch oder Herz!! Ich fühlte mich wie immer!! Liebte ich ihn nicht mehr???? Wahrscheinlich!! Dann drehte ich mich um.
„He! Kommst du mit Duschen? In der Sporthalle sind ein paar Duschen!! Und danach stylen wir uns, und dann geht es zur Party!!“
„O.K!“
„Was ist los? Liebst du ihn nicht mehr?“
„Weiß nicht! Ich glaube nicht!“
„Na komm! Wir machen uns jetzt einen schönen Tag!!“

Wir holten unser Duschzeug und die „Partyklamotten“ und duschten erst mal. Ein angenehm warmer Wasserstrahl prasselte auf meinen Rücken.
„Lahme Ente!“ rief Dele und guckte mich von der Seite an.
„Was ist?!“
„Du siehst verliebt aus!“
„Na und?!“
„Schon gut!“
Ich fühlte mich glücklich! Wir zogen uns schnell an und schminkten uns. Dele kannte die coolsten Frisuren!!

Als wir in ein riesiges Zelt kamen, dass der Partyraum war, war schon die Höhle los! Viele tanzten, saßen an der Bar oder standen knutschend in einer Ecke. Da kamen die Jungs auf uns zu, alle Jungs außer Jan!!! Was mir sofort auffiel, war, dass die Jungs verdammt cool aussahen! Sie waren echt süß!!
„Tanzen?“ fragte doch wirklich der immer so schüchterne Luc!!!!!
„Ja!“ sagte Dele und über ihr ganzes Gesicht war plötzlich ein breites Grinsen zu sehen!!!
„Na komm!“ sagte Mona zu Marc!
Nun stand ich alleine mit Max (den ich vorhin nicht erwähnte, weil ich das nicht für wichtig hielt!) da. Er guckte mich verunsichert an: „Bock auf `ne Cola?!“ fragte er doch mit ein bisschen Siegerton in der Stimme.
„Ne!“ sagte ich und guckte zufrieden.
Er sah aus, als wäre er mindestens 222222 von einem Auto überfahren worden!!! Da kam Jan!!!!! Hilfe!! „Hi! Lust zum Tanzen!!??!“
„Nur einen Tanz!“ sagte ich.
In diesem Moment war mir alles egal!!! Außerdem konnte ich so feststellen, ob ich ihn liebe oder nicht! Ich drehte meinen Kopf noch einmal und sah mit Erstaunen, dass der ach soooo schüchterne und coole Max total fertig war! Er sah total traurig aus!!
Spinne ich jetzt?? Warum tut mir Max leid??
„Ähh?? Kommst du??“
„Mmmh? Was? Klar!“
Wir tanzten zu dem Lied „Burn“ von Usher! Ich ging tief in mich... Da war nichts! Leer! Mitten in dem Lied kam mir Jan GANZ nah!! Seine Lippen berührten meine!!!! STOPP!!!!! Jetzt geht es mir zu weit!! Ich stieß den verdatterten Jan weg und ging zur Bar.
„Was ist denn?“ fragte Jan, der zu Bar gekommen war, ziemlich sauer.
„Lass mich doch in Ruhe! Ich habe keinen Bock auf so einen wie dich!“
Denn in dem Moment, als er mich küssen wollte, habe ich gespürt, was er in Wirklichkeit ist: Ein Schw...! Einer, der ein Mädchen nach dem anderen abschleppt! Warum war ich soooo blind?

„He!“ jagte mich eine sanfte Stimme aus meinen Gedanken.
„Was?“ fragte ich mit einer schleppenden Stimme.
„Jetzt Lust auf eine Cola?“ erst da erkannte ich die Stimme!! MAX!!
„O.K!“
Wir redeten über alles Mögliche und hatten echt viel Spaß.
Dann nahm mich Max ganz unerwartet an die Hand! Seine Hand war ganz weich, aber nicht verschwitzt. „Komm! Wir tanzen!“
Ich ließ mich einfach mitziehen! Wir tanzten den ganzen Tag noch bis 23Uhr. Dann mussten wir ins Bett!

Am Morgen mussten ein paar von uns schon früher fahren, weil wir (ich gehörte auch dazu!) an dem Tag noch ein Musical aufführen mussten, in dem Chris die Hauptrolle spielte. Wir stiegen in den Bus. Dele, Marc, Luc, MAX und ich setzten uns nach ganz hinten. Wir redeten und machten quatsch! Bis ich Dele ins Ohr flüsterte: „Läuft was zwischen dir und Luc?“
„Noch nicht! Aber am Dümmer wird’s was! Glaube ich!“
Ach ja der Dümmer!! In zwei Wochen waren wir mit der Klasse am Dümmer und würden schwimmen, shoppen und paddeln!! Wir fahren eine Woche lang!! Das wird schön!!!!
„HHHHHHAAAAALLLLOOOOO!!!! Erde an Sonny!!“
Das schreckte mich wieder aus meinen Gedanken.
„Bin auf der Erde gelandet, Kapitän!!“
Das war ein Brüller! Alle lachten sich total kaputt.

Die Busfahrt ging viel zu schnell vorbei! Wir hatten noch drei Stunden bis zum Treffen mit dem Chor, Orchester und der Theater AG. Es lohnte sich nicht für die anderen nach Hause zu fahren. Wir gingen also zu mir. In meinem Zimmer lernten wir noch mal die Texte und gingen dann um 19.00 los. Wir mussten uns erst umziehen. Ich zog mein Diener Kostüm an. In der Maske trafen Dele und ich uns. Wir waren beide Diener. Ich war letztes Jahr schon in der Theater AG gewesen, deshalb war ich nicht sonderlich aufgeregt, aber wenn ich mich im Raum umguckte, sah ich nur angespannte Gesichter. Dann ging es los. Wir waren wir in Trance. Als alles vorbei war, verbeugten wir uns, und die Halle tobte. Nach der Aufführung gingen unsere Eltern noch was trinken und wir gingen mit. Wir setzten uns in eine Ecke und tranken Cola.

So vergingen die Tage und dann war es wieder so weit: Koffer packen, verabschieden, in denn Bus steigen, und dann ging’s ab in die Freiheit!! Wir saßen in der gleichen Besetzung, wie bei der Rückfahrt, nur Calle war noch dabei! Wir spielten WWOP und Kirschenküssen!! Als erstes war Marc bei WWOP an der Reihe: „ Calle! WWOP??“
„Wahl!!“
„O.K! Entweder du musst zu Tom gehen und ihn küssen oder du musst Herrn Mohrhuhn eine Scheuern!!!“ „TOM!!“ war Calles Wahl.
„TTTOOOMMM!!!! Komm mal her!“ gröhlte Luc.
Und dann kam er wirklich auf uns zugewartschelt!!
„Was denn?“
„Sie MUSS dich küssen!!“
„No Problem!“ sagte er und lächelte.
Und die soooo schüchterne Calle küsste ihn und alles klatschte!! Als sie ihn fertig geküsst hatte, setzte er sich zu uns und hielt ihre Hand ganz fest! Die ganze Zeit saßen die beiden Hand in Hand zusammen und küssten sich.
„Ist euch bald nicht schlecht?“ fragte Chris interessiert.
„NÖÖÖ!!“ sagten Calle und Tom wie aus einem Munde. Die ganze Busfahrt wurde gelacht und auch noch als wir aus dem Bus kamen, war es beinahe nicht mehr zum aushalten!!!!

„Schön wieder frische Luft schnappen!“ dachte ich laut.
„Wer ist tot?“ fragte Renza die noch total von der Busfahrt benebelt war (ihr war schlecht!!).
„Nichts!“ „Kann ich ein bisschen mit euch laufen?? Und zu euch auf ein Zimmer?“
„Klar! Aber warum?“
„Jule & Co zicken rum!!“
Das wird bestimmt witzig!!
„Wo ist eigentlich Calle??“
„Dreh dich um!!“ und wirklich... hinter uns ging Calle Hand in Hand mit Tom!! Ich guckte weiter: Dort gingen Max & Co!!!! Er sah süß aus mit seiner ¾ Buggy, T-Shirt, hoch gegelten Haaren und Sonnenbrille. In der Herberge angekommen, breitete sich in mir ein Gefühl der Zufriedenheit aus. Es war sehr schön. In unserem Zimmer schien viel Sonne hinein, und es war sehr groß. Wir wollten gerade unsere Betten beziehen, als wir ein Loch in der Wand entdeckten!! Wir gingen zum Nebenzimmer. KLOPF!!!
„Ja?“ hörte ich Max stimme laut rufen! Wow!
Neben uns waren Max und seine Freunde!!!!! Ich schrieb einen Zettel in dem stand: Hi!! Wer liegt auf diesem Bett??

Ich schob in durch das Loch.
„He was ist das?“ hörte ich Chris’ Stimme dumpf durch die Wand.
„Das ist an mich!! Das ist mein Bett!!!“ Hörte ich die Stimme von MAX!!!
„Schon gut!!!“ war die Reaktion von Chris.
„Du bist ja auch schon fertig, mit dem Bett beziehen!!! Kompliment!“ Sagte Renza mit einem Hauch Ironie in der Stimme.
Und prompt knallte mir ein Kissen an denn Kopf. Ich schmiss eins Calle an den Kopf und so entstand eine wilde Kissenschlacht, bis es an der Tür klopfte. Wir hielten inne.
„Ja?“ kam aus Renza’s Richtung.
„Wir sind’s!“ Es waren die Jungs: „Wir wollten fragen, ob ihr Lust habt, mit uns was zu unternehmen?“
Calle, Dele, Renza und ich sahen uns an und PENG!!!! Wir alle vier warfen auf einmal die Kissen auf die Jungs (Max, Tom, Luc, Marc)!! Die schmissen sofort zurück, und dann entbrannte eine wilde Kissenschlacht mit ihnen!!!! Es war soooo cool!!!! Nach einer Stunde ließen wir uns auf die Kissen fallen. Genau neben mir landete Max, und neben Dele Luc und neben Renza Marc! Du kannst dir ja denken wer neben Calle landete?!?! Richtig, Tom!!!!

„Habt ihr Lust zum Baden?“
„Klar! Lass uns an die Promenade! Dort ist auch der Rest der Klasse!!“
Ein paar Minuten später waren wir mit Handtuch& Sonnenmilch etc. gerüstet. Ich hatte meinen neuen Bikini an: Er war total cool!!!! Am Strand wurden wir von den anderen lauthals begrüßt! Wir rannten ins Wasser. Ich hatte das Gefühl, mit Max alleine zu sein. Und es stimmte!
„Hi!! Kommst du ein bisschen mit?“
Igitt!! Mir wird gleich schlecht!! Kurzerhand schwamm ich auf Max zu.
„Komm!! Las uns ein bisschen in die Sonne!!“ sagte ich und nahm ihn an die Hand! (Was nur ging, weil es dort nicht soooo tief war)
Total verdattert kam er mit, und wie ich zu meiner Genugtuung feststellte, war das Jule vor Wut rot anlief!! Wir legten uns in die Sonne, aber irgendwie schwiegen wir uns nur an!
„Kannst du mir mal den Rücken eincremen?“
„Logo!“
Plötzlich setzte ich mich hin und sah ihm in die Augen. Es dauerte nicht lange, bis wir uns küssten. Dann klopfte mir jemand auf die Schulter: JULE!!!
„ Darf ich dir mal Max entführen??“
„NEIN!!“ antwortete Max an meiner Stelle!!!!!!
Es war himmlisch!! Wir entwickelten uns in ein paar Stunden zu der Truppe der „Turteltauben!“ Denn jeder aus unserem Zimmer hatte einen Freund aus dem Zimmer neben an. Abends malte ich in mein Tagebuch: Sonja+ Max
Calle+ Tom
Dele+ Luc
Renza+ Marc.

Formi und Formina, die zwei kleinen Ameisen

von Katharina

Ich glaube, es war ein Samstag. Ich (Katharina) lag im Park auf einer grünen Wiese, auf der grünen Wiese waren sehr viele Blumen, dort waren: Nelken, Stiefmütterchen, Rosen und Primeln. Plötzlich schreckte ich hoch, ich sah zwei Ameisen, die tanzten. Das sah sehr lustig aus. Auf einmal, noch schneller als der Wind, waren die zwei Ameisen verschwunden. Ich rannte so schnell ich konnte hinter den zweien her.

Als ich sie endliche entdeckte, haben sie an einem Tisch gesessen und Tee getrunken und Kuchen gegessen. An dem Tisch saßen nicht nur die zwei Ameisen, sondern auch noch andere Wesen: ein kleiner grüner Grashüpfer, ein dicker Käfer, zwei bunte Schmetterlinge und eine süße Schnecke.
Ich schaute mir alle ein bißchen an. Dann schaute doch tatsächlich der Grashüpfer zu mir hoch. Er rief: "Schnell verschwindet, da oben ist eine menschliche Gestalt!"
So schnell wie der Blitz waren alle weg.

Aber was rede ich da, zwei saßen ja noch da und tranken gemütlich ihren Tee. Es waren Formi und Formina. Sie sagten zu mir: "Komm nicht zu nah, wir haben Waffen."
"Nein ich tue euch nichts, ich bin ein lieber Mensch. Wenn meine Mama staubwischt und ein Insekt findet, will sie es immer tot machen, aber ich nehme es dann ganz vorsichtig mit vor´s Haus und setzte es dort vorsichtig ins Grüne, damit es weiterleben kann."
"Das machst du gut, weißt du die meisten Menschen wollen uns töten, deswegen hatten wir Angst."
"Kommt Freunde, ihr könnt wieder aus eurem Versteck kommen, der Mensch ist sehr lieb."

Und so trafen wir uns jeden Samstag auf der grünen Wiese, tranken Tee und aßen Kuchen. Ich hatte ihnen auch noch ein kleines Haus gebaut, natürlich war es so klein wie ein Puppenhaus.