Zeitung von Vanessa m. B. jeden Tag 3

Mittwoch, 13. März 2019
Herausgegeben von Vanessa m. B.

Hallo Leute

...

Die neue Schule 3 - Jules Lüge

von Crescent

In der letzten Stunde stand Italienisch auf dem Stundenplan. Jule hatte an ihrer alten Schule nur Französisch gehabt und würde etwa zwei Monate Italienischunterricht aufholen müssen. Da sie aber ziemlich sprachbegabt war, fiel ihr der Einstieg nicht schwer.
Gerade war das Thema Familie dran. Am Ende der Stunde gab es eine Partneraufgabe. Man sollte seinem Sitznachbarn erzählen, ob man Geschwister hatte, ob die Eltern getrennt waren, welche Berufe sie hatten, ...
Das war ideal für Jules Plan.
Als sie an der Reihe war, über ihre Familie zu sprechen, atmete sie tief durch.
"Non ho sorelle o fratelli. Mia madre ..."
Sie meldete sich und fragte die Lehrerin: "Was heißt: Meine Mutter ist Sängerin?"
Die Klasse wurde still. Alles lief nach Plan. Jule sah unauffällig zu Dana, die ebenfalls still geworden war und Jule anblickte.
Die Lehrerin war auch überrascht. "Meinst du als Beruf? Dann sagst du: Mia madre lavora come cantante" Sie schrieb das Wort für Sängerin an die Tafel.

Nach der letzten Stunde kam Dana auf Jule zu. "Ist deine Mutter wirklich Sängerin?"
Jule schwebte auf Wolke Sieben, weil Dana sie angesprochen hatte.
"Ja, natürlich keine weltberühmte, aber sie singt manchmal auf Veranstaltungen und so.", log sie.
Natürlich war Mum keine Sängerin, sondern war Erzieherin in einer Kita.
Aber Dana war sofort begeistert. "Wow, das finde ich total cool! Ich will auch mal Sängerin werden!"
"Echt? Du kannst bestimmt sehr gut singen!", antwortete Jule.
"Meinst du?" Auf einmal wirkte Dana sogar schüchtern.
Dann fragte sie: "Willst du mit mir gemeinsam zum Bus gehen? Wohin musst du denn?"
Es stellte sich heraus, dass Jule und Dana einen unterschiedlichen Schulweg hatten, aber Dana begleitete Jule zu ihrer Haltestelle.

Von da an wurde Jule nicht mehr von Dana ignoriert. In den Pausen gingen sie gemeinsam auf den Schulhof und auch Vanessa, Danas Freundin, war nett zu Jule. Sie zeigten ihr die Cafeteria, verbrachten die Mittagspause zusammen und Jule hatte zum ersten Mal das Gefühl, in ihrer Klasse akzeptiert zu werden und sogar zu den Beliebten zu gehören, denn auch die anderen waren nett zu ihr.
Als Alexa einmal krank war, boten ihr sofort drei Mitschüler an, den Platz zu wechseln, damit sie nicht alleine sitzen musste.
"Aber ich sitze doch neben Li und nicht alleine!", rief Jule. Schließlich wäre Li ganz alleine gesessen, wenn sie sich woandershin gesetzt hätte.
Dana lachte: "Du willst wirklich neben DEM sitzen?"
"Warum nicht?"
Li hatte ihr nichts getan. Er war sehr still und las in jeder Pause ein Buch, aber das war doch nichts Außergewöhnliches.
Dana flüsterte ihr zu: "Er liest seit der 5. Klasse jeden Tag jede Pause. Und jetzt kommt es: Er liest immer dasselbe Buch."
Das fand Jule allerdings auch merkwürdig, wenn das stimmte. Doch für sie war das kein Grund, Li zu meiden. Stattdessen fragte sie ihn in einer Pause einfach danach.
Doch Lis Antwort lautete: "Wieso sollte es dich was angehen, was ich lese?"
So unfreundlich war er noch nie gewesen.

Jule kümmerte sich nicht weiter darum. Stattdessen befreundete sie sich enger mit Dana und Vanessa, die wirklich nett waren, zumindest zu Jule.

Dann passierte es. Eines Freitags fragte Dana: "Hey, wollen wir uns mal am Wochenende treffen?"
"Gute Idee!", meinte Jule betont locker, innerlich war sie aber total aufgeregt. Sie war noch keine zwei Wochen in dieser Schule und schon wollte sich das beliebteste Mädchen der Klasse mit ihr treffen!
"Wir könnten gemeinsam Hausaufgaben machen und dann einfach, worauf wir Lust haben. Du kannst vielleicht zu mir kommen, allerdings ist meine Schwester heute krank und ich weiß nicht, ob sie bis morgen..."
"Kein Problem! Du kannst gern zu mir kommen!", bot Jule an und wünschte sich im nächsten Moment, sie hätte es nicht gesagt. Denn wenn morgen Samstag war, waren natürlich auch Jules Eltern zu Hause. Und Dana war natürlich gespannt auf Jules Mutter, die angebliche Sängerin...

Girls 1

von Elly

Hallo Mädchen dies wir r mein Mein magazin!

Inhalt :
Thema der Woche
Test
Entwicklung
Frage an euch

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Thema der Woche : Frauenrechte
Frauen sind indem meisten Ländern immer noch schlechte gestellt als Männer . Software ist nicht in Ordnung setzt sich dafür ein das Frauen die gleichen Rechte kriegen wir Männer . Sogar im Deutschland sind die Männer die die Arbeitern gehen und die Frauen die die essen kochen und sich um die Kinder kümmern . Ich sehe das so das hier in Deutschland die Männer immer noch höher gestellt sich ne als die Frauen .

Test : Welcher Keks Typ bist du ?

Magst du es gerne

# Fruchtig
= Süß
+ Sauer

Auflösung
# Du magst es gerne fruchtig ich empfehle dir Kirsch Kekse
= Du magst es gerne süß ich empfehle dir die tipischen Weihnachts Plätzchen
+ Du.Magst es sauer ich empfehle dir Zitronen Kipferle

Entwicklung : Pubertät
In dem Alter in dem man in die Pubertät kommt verändert sich alles sowohl seelisch als auch körperlich aber keine Angst das ist normal !

Frage an euch
Was haltet ihr von Thema Frauenrechte ?
Schreibst in die Kommis !

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Das war meine Zeitung
ich hoffe euch hat's gefallen !

Meine Märchen-Versionen: Die Froschkönigin auf der Erbse

von Crescent

Kurze Info: Das ist zwar ein Märchen, aber es spielt in der Gegenwart und es werden später auch Klassenfahrten, Lehrer, usw. vorkommen.
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Es war einmal eine junge Prinzessin.
Ihr Onkel hatte eine entfernte Verwandte des Königs geheiratet, was sie nicht zur Prinzessin machte, aber zu einem Mitglied der Adelsfamilie. Aber Prinzessin klang viel schöner und deshalb zog sie es vor, so genannt zu werden.
Am liebsten hätte sie ihren Vornamen auch in Prinzessin geändert oder wenigstens eine fremdsprachige Version davon. Weil das englische Wort Princess kurz und einprägsam war, war das ihr neuer selbstgewählter Vorname.
Sie reagierte nicht, wenn man sie bei ihrem echten Namen nannte. Sie wollte außerdem mit "Eure Hoheit" angesprochen werden (Freunde konnten sie auch Princess nennen), obwohl sie gerade mal siebzehn Jahre alt und ein normales Mädchen war.

In der Schule wurde sie ausgeschlossen. Niemand wollte etwas mit einem solch arroganten Mädchen zu tun haben. Sogar der Lehrerin fiel es schwer, nicht die Geduld zu verlieren, wenn Princess den Kommentar unter ihrem Aufsatz „Dein Aufsatz ist gut gegliedert, nur an deinem Satzbau musst du arbeiten“ folgendermaßen korrigierte:
„Euer Aufsatz ist gut gegliedert, der Satzbau bringt Eure makellose Perfektion zur Geltung, Eure Hoheit“.

Nach der Schule spielte sie am liebsten mit ihrer goldenen Kugel.
An einem sonnigen Tag im Juni war sie mal wieder schlecht gelaunt. Sie war oft schlecht drauf, dann meckerte sie ständig herum und war noch unausstehlicher als sonst. Aber an diesem Tag steckte mehr dahinter. Sie würde morgen auf Klassenfahrt gehen. Das bedeutete, sie musste fast die ganze Woche mit Leuten verbringen, die es in all den Jahren nicht geschafft hatten, sie auch nur einmal korrekt anzusprechen. Ein Junge hatte sie zwar mal „Wie geht es uns denn heute, Eure Königlichkeit?“ gesagt, aber das hatte so ironisch geklungen, dass sie es nicht als respektvolle Anrede, sondern als Verspottung ansah.
Sie hatte ihrer Klasse sogar angeboten, sie Princess zu nennen, falls sie mit „Eure Hoheit“ Probleme hatten. Aber auch das lehnten sie ab.
Mit diesen Leuten sollte sie also auch noch auf Klassenfahrt gehen?

Wütend warf sie die Kugel ein weiteres Mal hoch … diesmal aber zu weit. Die Kugel rollte in einen Teich. Er war nicht tief, aber matschig. Sofort begann Princess zu schreien: „Meine Kugel ist weg! Jemand muss sie holen! Ich kann das doch nicht machen, da werde ich ja schmutzig!“
Niemand reagierte.

Plötzlich tauchte ein Frosch aus dem Teich auf und sprang vor Princess. Sie wich zurück. Ein ekliges Tier direkt vor ihr! Konnte es noch schlimmer kommen?
„Was ist denn los, wieso schreist du?“, fragte er.
„Meine korrekte Anrede lautet Ihr.“, besserte sie ihn sofort aus.
Der Frosch runzelte die Stirn.
Sie war verblüfft, aber vielleicht war ihm diese Form nicht vertraut.
„Der Plural der Hoheit, auch Plural Majestatis genannt, steht im Gegensatz zum Duzen und...“, fügte sie hinzu.
„Ich kenne eure Grammatik. Aber ich lebe schon lange in dem Teich hinter deiner Schule und weiß, dass du gar keine Prinzessin bist.“ Der Frosch grinste sie frech an.
„Ach ja? Wozu rede ich mit dir überhaupt?“
„Vielleicht, weil ich deine dumme Kugel nach oben holen kann.“, schlug der Frosch vor.
Princess dachte nach, dann nickte sie. „Gut, dann hol sie. Aber schnell.“
„Moment, was bekomme ich dafür?“
„Du hast die Ehre, das Lieblingsspielzeug der Prinzessin zu retten und willst dafür eine Belohnung?“
Der Frosch quakte: „Bei allen Seerosen! Du bist noch eingebildeter als ich dachte.“
„Bitte hol mir die Kugel. Ich habe gerade zum ersten Mal Bitte gesagt. Das muss doch Belohnung genug sein?“
Der Frosch machte einen Vorschlag: „Ich hole dir die Kugel und du nimmst mich morgen auf Klassenfahrt mit. Ich wollte schon immer einen anderen See sehen.“
„Ja, gut, aber jetzt hol sie.“
Der Frosch tauchte und brachte Princess die goldene Kugel. Sie nahm sie und lief damit nach Hause.

Am nächsten Morgen ging es los zur Klassenfahrt. Princess hoffte, dass sie den Frosch nie mehr sehen würde, doch als sie ihren Platz im Bus einnahm (leider nur ein gewöhnlicher Doppelsitz ohne Luxus, wenigstens hatte sie beide Plätze für sich), saß da der Frosch.
„Super, du bist auch endlich da. Los geht’s!“, quakte er.
Princess schrie: „Nein!“, packte den Frosch mit zwei Fingern und warf ihn aus der offenen Bustür. Die anderen Schüler, die sich gerade von den Eltern verabschiedeten oder schon einen Platz im Bus suchten, sahen sie erstaunt an.
„So haben wir das aber vereinbart!“, rief der Frosch und hüpfte zum Bus.
„Was ist denn nun schon wieder?“, fragte ein Lehrer genervt. Der Frosch erklärte ihm, was los war.
Der Lehrer ging zu Princess. „Wenn du das versprochen hast, kommt er auch mit. Es wird sowieso Zeit, dass du von deiner unerträglichen Arroganz wegkommst.“

Die ganze Fahrt über sah Princess den Frosch nicht an. Innerlich schrie und weinte sie. Warum half ihr niemand? Wieso sah niemand ein, dass eine Prinzessin nicht neben einem hässlichen Frosch sitzen konnte?

In der Jugendherberge angekommen erlebte sie die nächste Enttäuschung. Es gab nur Viererzimmer. Sie musste sich das Zimmer teilen! Und das Bett war nicht so kuschelig weich wie ihr eigenes. Wie sollte sie hier schlafen?
Sie verlangte sofort ein anderes, weiches Bett. Die Angestellte bot an nachzusehen, was sie tun konnte, obwohl der Lehrer ihr sagte, sie solle das Gemecker einfach ignorieren.
Eine Weile später brachte sie ihr ein paar Decken, sie sie auf die Matratze legen konnte, damit sie weicher läge. Princess hörte, wie ihre Mitschüler sich über sie lustigmachten. Einer scherzte: „Legen wir ihr doch eine Erbse unter die Decken, dann kann sie die ganze Nacht nicht schlafen!“

Am nächsten Morgen wachte sie wie erwartet mit Verspannungen auf. Wütend riss sie die Decken vom Bett, um sie zurecht zu zupfen, und bemerkte tatsächlich eine getrocknete Erbse. Ihr Mitschüler hatte am Vortag wohl nicht gescherzt …
Kurz nach dem Aufstehen sah sie den Frosch wieder. Er hüpfte fröhlich in ihrem Zimmer herum. „Raus da!“, schrie sie und schleuderte ihn aus der Tür, wo er gegen die Wand klatschte und … auf einmal war da kein Frosch mehr. Im Flur saß ein junger, gut aussehender Mann mit feinen Kleidern. Er wirkte wie … wie ein Prinz?
Er stand auf, rieb sich den Ellbogen, den er sich bei der Landung angestoßen hatte und sagte feierlich: „Ich bin Prinz Rana. Ein Zauberer, der mich nicht mag, hat mich in einen Frosch verwandelt, weil er herausfand, dass „la rana“ auf Italienisch der Frosch bedeutet.“
Princess war zum ersten Mal sprachlos.

Der Mann sprach weiter: „Der Zauber besagt, dass ich erst wieder Mensch werde, wenn mir eine junge Frau freiwillig hilft, aus dem Teich in die Welt der Menschen zu kommen. Ich bin überrascht, dass es geklappt hat, obwohl du dich nur widerwillig an die Abmachung gehalten hast. Der Zauberer hat auch gesagt, dass ich diese junge Frau dann heiraten darf, wenn sie damit einverstanden ist …“

Princess benötigte ein paar Sekunden, um das zu verarbeiten, dann wurde ihr bewusst, was das bedeutete. Sie würde einen ECHTEN Prinzen heiraten und dann tatsächlich Prinzessin sein. Nie mehr würde sie dafür verspottet werden, das sein zu wollen, was ihre Bestimmung war. Prinz Rana sah außerdem echt gut aus. Fast so gut wie sie, nur eben als Mann.
„Ja, ich will!“, rief sie deshalb voller Freude.

Der Prinz verzog das Gesicht. „Der Zauberer hat zum Glück nicht gesagt, dass ich dann heiraten MUSS. Denn nachdem ich dich kennengelernt habe und weiß, wie eingebildet du bist, muss ich dir ganz ehrlich sagen … Nee, danke.“
Princess begann zu schluchzen, stapfte wütend ins Zimmer, riss die Decken samt der Erbse vom Bett, legte sich hinein und weinte.
Sie weinte den ganzen Tag und nahm nicht am Programm teil. Abends kam der Prinz in ihr Zimmer. Sie sah auf. Hatte er es sich anders überlegt?
„Ich habe eine Idee. Ich habe einen Bruder, der ungefähr so arrogant ist wie du. Vielleicht … naja, vielleicht lernt ihr euch mal kennen. Er ist genau in deinem Alter. Jetzt kommen die schlechten Nachrichten …“
Princess hörte auf zu schluchzen. „Was denn?“
Der Prinz grinste schadenfroh. „Er wurde ebenfalls von dem Zauberer verflucht. Er hat aktuell die Gestalt eines Schweins und kann nur erlöst werden, wenn ihn eine Frau küsst.“
Princess konnte sich gerade noch zurückhalten, ihn noch mal gegen die Wand zu werfen und stapfte aus dem Zimmer.

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Ich wollte noch sagen, dass mir diese Geschichte besonders Spaß gemacht hat und ich hatte zuerst vor, dass Princess sich zum Schluss ändert, aber dann habe ich mich dagegen entschieden, weil mir die Idee kam, dass der Prinz sich bestimmt eine Frau wünscht, die ihn akzeptiert wie er ist und nicht nur, wenn er ein Prinz ist.
Also gibt es in meiner Version kein romantisches Happy End, obwohl man ja nie wissen kann... vielleicht klappt es ja mit Princess und dem Bruder des Prinzen?