Zeitung zum Nachdenken

Donnerstag, 20. Dezember 2018
Herausgegeben von Elfe

Grau bis zum letzten Tag

von fairy tail

Hey! Ich hatte in letzter Zeit eine Schreibblockade, keine Ahnung wodurch. Letztenedlich weiß ich nicht, was genau mich hierzu motiviert hat. Irgendwie ist die Wut auf das Elend vieler Menschen in Form von dieser Geschichte herausgeflossen. Ich hoffe sie regt in ihrere Art und Weise zum Nachdenken an ;)
Liebe Grüße fairy tail
Sry für Rechtschreibfehler, aber ich habe die Geschichte aufm Tablet im Zug geschrieben;)

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Regenschauer. Ein einzelner Blitz. Alles ist durchnässt, selbst mein Schlafsack, welcher die letzte Möglichkeit als Schutz für mich vor dem Regen war. Ich hoffe einfach nur, dass es aufhört, dass die Sonne wieder scheint. Doch darauf kann ich lange warten, denn es ist gwrade mal Herbst mit schätzungsweise 5 Grad Celsius. Würde es nicht regnen, dann wäre es ja noch in Ordnung, doch der Regen und das Gewitter verschlimmern alles nur. Ein Grummeln. Ein lautes Grummeln. Doch es ist nicht der Donner, es ist mein Magen. seit Tagen habe ich nichts richtiges mehr gegessen. bis gestern habe ich wenigstens noch ein Dach überm Kopf bzw. eine Brücke gehabt. Aber halt nur bis gestern, denn wir, also alle, die obdachlos sind, wurden vom Ordnungsamt vertrieben. Wir haben halt keinen Platz auf der Weltoder zumindest nicht hier. Alles was ich gestern auf die Schnelle habe mitnehmen können, waren mein Rucksack und mein Schlafsack. Geld hatte ich keins. Und habe es auch jetzt noch nicht. Das was ich jetzt noch habe ist die Kälte, der Hunger und die Frustration. Vielleicht habe ich in mir noch ein klein wenig Hoffnung gehabt, doch die wurde in Grund und Boden gestampft. ich muss nun eine weitere Nacht gegen Hunger ankämpfen. Durst habe ich zum Glück keinen, dank dem Regen. Schlitzohr erzählte mir damals immer, dass man den Hunger nicht mehr merkt, doch ich spüre ihn auch noch heute nach einem Jahr Obdachlosigkeit. es ist einfach nur zum Heulen. Ich wünschte es würde aufhören. Ich wünschte die Menschen würden es verstehen. sie würden helfen. Langsam kroch die Kälte durch meinen Körper und ein dunkler Schleier legte sich über meine Augen. Dunkelheit. Nichts als Dunkelheit. Für immer!
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Dunkelheit

von Zea

Die Dunkelheit umgibt mich.
Auf Schritt und Tritt.
Sie umhüllt mich.
Hol mich wieder ins Licht!

Die Dunkelheit umgibt mich.
Wohin ich auch gehe.
Sie verfolgt mich.
Hol mich wieder ins Licht!

Die Dunkelheit umgibt mich.
Weicht mir nicht von der Seite.
Ist immer bei mir.
Hol mich wieder in Licht!

Die Dunkelheit umgibt mich.
Wie eine Hülle.
Hält mich gefangen.
Hol mich wieder ins Licht.

Die Dunkelheit umgibt mich.
Wie eine 2. Haut.
Klebt sie an mir.
Hol mich wieder ins Licht.

Die Dunkelheit umgibt mich.
Ist unzerstörbar.
Du hast es versucht.
Konntest mich nicht mehr ins Licht holen.

Die Dunkelheit umgibt mich.
Für immer und ewig.
Ich muss damit leben.
Ich bin verloren.

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Feedback?

Tot... aber doch immer bei mir

von Evamaria

Ich zappte von Sender zu Sender. Dieser blöde Fernseher! Konnte der mal nicht ausnahmsweise einmal tolles Programm senden? Ich war richtig wütend. Schließlich schaltete ich auf ORF1 und guckte was gerade kam. Die Nachrichten. Ich verdrehte die Augen. Sowas von langweilig! Doch da war etwas, das ließ mich erschaudern...

Nick? Nein! Ich stand auf der Straße und dachte so doll nach, dass mein Kopf heiß wurde. Nick... er war der erste Junge, der mir etwas bedeutet hatte. Jetzt war er tot? Ich konnte es nicht glauben. In meinem Magen breitete sich ein schmerzhaftes Gefühl aus. Ich ging wieder ins Haus und legte mich in mein Bett...

Ich rannte und zog dabei meine Jacke fester um die Schultern. Irgendwann blieb ich keuchend stehen. Vor mir lag ein Sonnenblumenfeld. Ich ging näher hern und sah Nick auf mich zukommen. Er sah noch schöner aus als ich es erwartet hatte. Seine Augen glänzten mit der Sonne um die Wette. Seine blonden Haare glänzten. Ich schluckte. Wir sahen uns einen Moment in die Augen und er drückte seine Lippen auf meine. Doch dann war er weg. Ich sah nach unten. Dort war ein Spalt. Jetzt verstand ich: Hier war die Grenze ins Totenreich...

Ich wachte auf. Mein Atem ging schnell. Von jetzt an wusste ich, dass er immer einen festen Platz hatte: In meinem Herzen.

Ende
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Sry wenn sie ein bisschen unlogisch ist, aber ich habe mir Mühe gegeben.
Bitte kommentieren!
Evamaria :)

Sterben

Wen jemand stirbt denk einfach an die schönen Momente die du mit dieser Person erlebt hast probier daran zu denken das es der Person jetzt auch nicht hilft wen du total traurig bist ! Das ist schwer aber probiere es so zu sehen . Aber wen es so schlimm ist Dan seine ruhig .