Gedichte

Donnerstag, 04. Oktober 2018
Herausgegeben von Greif

Sie kam nach Deutschland

von Reh

Sie kam nach Deutschland auf einem Flüchtlingsboot.
Sie hatte rein gar nichts, kein Wasser, kein Brot.
Mutter und Vater auf der Reise verschwunden.
An ihren Armen waren blutende Wunden.
Ein winziges Baby trug sie auf dem Arm.
Es war ihr Bruder, sie hielt ihn warm.

Er hat sie überlebt, die schreckliche Reise.
Seine Schwester weinte, furchtsam und leise.
Sie sprach kein Wort, sie stand unter Schock.
Doch dann sah sie einen grölenden Mob.
Sie bekam wieder Angst, diese Augen voll Hass:
“Hey, Syrer, habt ihr schon die Hosen nass?“

Solche Stimmen hatte sie schon früher gehört.
Solche Stimmen hatten ihre Eltern weggezerrt.
Diese hier redeten in einer fremden Sprache.
Doch das änderte nichts an der wichtigen Sache.
Es war grundloser Hass in Augen und Stimmen.
In Syrien hörte man danach Kinder wimmern.

Hier wimmerte sie, vor Angst und Kälte.
Das stand sie nicht durch, nochmal diese Härte
Die sollten weggehen, für immer und ewig.
Sie wollte raus aus dem Gedankenkäfig.
Davor war sie geflohen, und jetzt schon wieder.
Um sie wurde es schwarz und sie fiel nieder.

Schlimme Sachen

von Lila

Schlimme Sachen
haben gar nichts zu lachen
Ein Schauer läuft über den Rücken
wenn man davon spricht!!!!
Ich glaube ich hab nichts zu ändern
an der ganzen Sache
aber wenn wir alle nett und brav
die Menschen behandeln
und immer nett und hilfsbereit sind
werden wir es schaffen
die Welt zu verändern.

Ich träume mir ein Land

von Reh

Ich träume mir ein Land,
wo Milch und Honig fließen.
Ich träume mir ein Land,
wo tausend Blumen sprießen.
Ich träume mir ein Land,
wo Kletterbäume stehen.
Ich träume mir ein Land,
wo Bananenmilchwinde wehen.

Ein solches Land erträum' ich mir,
dort will ich alles wagen.
Ein solches Land erträum' ich mir,
dort kann ich nicht verzagen.

Meine Meinung

Hallo ihr hir ist Greif!

Ich habe diese Gedichte aus gesucht weil ich sie schön finde und weil ich will das ihr darüber nachdenken tut was sie bedeuten.