Zeitung von Hannah Ausgabe drei

Freitag, 29. Juni 2018
Herausgegeben von Hannah fan

Eine andere Welt--->19

von Judogirl

„Was?“, fragte sie genervt.
Henry sah sie an und sagte: „Ich… Ich muss mit dir reden! Darf ich rein?“
„Hmm…“, presste Robina zwischen ihren Lippen hervor.
Henry fasste das wohl als „ja“ auf und trat ins Zimmer. Robina verdrehte die Augen und schloss die Balkontür wieder.
„Also, was willst du von mir? Ich dachte, du willst, dass ich mich von dir fernhalte…“, begann Robina das Gespräch unfreundlich.
„Hör mal, ich muss mich bei dir entschuldigen, ich habe dir Unrecht getan.“, meinte er.
Sie starrte ihn an. „Bitte?“
„Es tut mir wirklich unglaublich Leid, ich hatte ja keine Ahnung!“, meinte er.
„Wovon hattest du keine Ahnung?“, fragte sie.
„Dein Onkel, er hat mir gesagt… Ich solle mich von dir fernhalten. Und ich soll mit dir Schluss machen… Du glaubst doch nicht echt, dass ich dir das angetan hätte oder?“, fragte er.
Irgendwas in seinem Blick kam Robina ehrlich vor.
„Ich weiß nicht, was ich überhaupt glauben soll…Ich meine, du bist der erste Mensch, dem ich seit Jahren vertraue, und du verletzt mich so…“, sagte sie und spürte wie ihr die Tränen in die Augen stiegen.
Sie wandte sich ab. Henry drehte sich zu ihr.
„Robina, ich würde dich niemals so verletzten!“
„Dass brauchst du auch nicht, denn das hast du schon längst getan.“, stieß Robina hervor.
„Und ich weiß, dass es falsch war, und ich werde es nicht wieder tun… Bitte vertraue mir!“, bat er und mit jedem Wort wurde er verzweifelter.
„Ich habe dir vertraut, du bist der erste Mensch seit Jahren, dem ich wirklich vertraue, meine Schwester mal ganz außen vor gelassen, aber du hast mein Vertrauen genommen, und bist darauf rum getrampelt. Wie würdest du dich an meiner Stelle fühlen?“, fragte sie.
Er sah sie an.
„Ich… Keine Ahnung, ich weiß nichts mehr mit völliger Sicherheit, wenn ich in deiner Gegenwart bin. Du… Du löst irgendein magisches Gefühl in mir aus, dass ich nicht kenne, und ich habe Angst davor. Aber ich will das Risiko eingehen. Ich will dich kennen lernen. Ich will mit dir zusammen sein, in jeder freien Sekunde und ich will dass du das auch willst. Ich habe Angst, aber ich will es tun!“, gestand er ernst.
Robina sah ihn an.
„Du willst mich kennenlernen? Ich bin aber wie ein Buch mit Sieben Siegeln…Du willst mich so richtig kennenlernen? Weißt du was? Dann geh’ alle Höhen und Tiefen mit mir durch. Seh’ mich lachen, seh’ mich weinen. Seh’ mich aufgepusht und seh’ mich down. Sei dabei wenn ich Fehler mache, und wenn ich daraus lerne. Zeig mir die Welt wie sie ist und nicht wie andere sie wollen. Dann sag’ ich dir wovon ich träume. Finde heraus, was ich gerne esse, oder wo ich gerne bin. Finde alles an mir heraus und akzeptier mich, wie ich bin. Vertrau’ mir, lass mich dir vertrauen. Erzähl’ mir von deinem Leben, dann erzähl’ ich dir von meinem. Frage nach meiner Familie und nach meinen Freunden. Erlebe wunderschöne Momente mit mir und überlebe mit mir zusammen die ätzendsten Momente. Und dann. Ja, dann kannst du sagen, du kennst mich. Willst du das durch machen?“, fragte sie ihn und drückte ihm einen Finger gegen die Brust.
Er überlegte nicht. Nicht mal eine Sekunde.
„Ja.“, sagte er.
Sie sah ihn an und hatte Tränen auf den Wangen.
„Dann beweis es mir!“, forderte sie und er küsste sie.
Henry hatte erwartet, dass sie ihn wegstoßen würde, doch dass tat sie nicht, nein, sie erwiderte den Kuss…

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Hat es geschmeckt, Ihr Lesemonster.. Ich bitte um Entschuldigung, denn es könnte sein, dass ich in nächster Zeit nicht so oft hochladen kann... Ich habe jetzt einen Freund und bin oft mit ihm zusammen unterwegs! Bitte um Verständniss!
Lg
Judogirl

Der Matschekuchen

von Ingeborg

An jenem unheilvollen Tag
meine Familie war zurück
Erhielt ich eine Dose, sag
mit Fertigkuchen, Stück für Stück.

Aus dem Urlaub mitgebracht
In Polen fertig abgepackt,
war der Teig nun in mei'm Hause
oh je, was war er nur für ein Banause.

Heute öffnete ich die Dose, fein
Sah voller Vorfreude hinein
Gestank stieg mir sofort entgegen
Übelkeit in meiner Magengegend

Der Kuchenteig, schwabbelig und braun
War nicht sehr schön anzuschaun
Ich packt ihn in die Backform rein
Denn so schlimm konnt's ja gar nicht sein

Vielleicht sieht's besser aus wenn er gebacken
Nicht vom ersten Eindruck täuschen lassen
Doch eine Viertelstund im Ofen
War er noch schleimiger und ekliger als zuvor

Essen konnte man das wahrlich nicht
Deshalb ich ihn in die Mülltonne schick
Vermischt mit halbgegessen Bohnen
Übergab ich mich.