Kidsville - die besten Geschichten ☆ 4: Liebe

Samstag, 21. Mai 2016
Herausgegeben von Mika

Lange Geschichten

Wie der Titel schon sagt, werdet ihr hier lange Liebes-Geschichten kennen lernen. Ich hoffe, sie gefallen euch. Falls ihr Geschichten aus einer bestimmten Abteilung mögt oder eine Geschichte kennt, die mehr Aufmerksamkeit verdient hat oder Verbesserungsvorschläge für mich habt bzw. Lobe loswerden wollt, schreibt es einfach ins Gästebuch.

Love Stage - Kapitel 1: Er ist so nah und doch so fern...

von Kaneki-kun (BatDeath)

Ayumi saß in der Mensa allein an einem Tisch und las in einem dicken Buch. Sie war erst seit gestern auf der Kamii-Hochschule, da sie mit ihrer Familie überstürzt nach Shibuya ziehen musste. Wieso, wurde ihr nie erklärt. Plötzlich hörte sie eine Stimme, die ihr Herz schneller schlagen ließ: "Na? Findest du dich schon hier zurecht?"
Ayumi dachte erst, die Frage wäre an jemand anderen gerichtet, trotzdem ließ sie für einen Moment ihr Buch sinken.
"Re...Redest du mit mir...?"
Vor ihr stand ein Junge mit blonden Locken und klaren blauen Augen. Er trug ein weißes Hemd und eine schwarze Krawatte, dazu dunkelblaue Jeans und schwarze Sneaker. Er lächelte sie an.
"Du bist die Neue, stimmt´s?"
"J...Ja...?",stotterte Ayumi verunsichert.
Der Junge streckte ihr eine Hand entgegen.
"Izuki Ryo. Klassensprecher der 9-C. Freut mich."
Zögerlich nahm Ayumi seine Hand und schüttelte sie vorsichtig.
"...Takahashi...Ayumi..."
"Soll ich dich etwas herumführen?",fragte Ryo.
Ayumi wurde rot. "Ne...Nein, das brauchst du nicht...! Ich...äh...finde mich schon allein zurecht...!"
Sie hielt sich ihr Buch vors Gesicht.
Ryo grinste.
"Okay. Also, man sieht sich."
Ayumi wartete, bis er verschwunden war, bevor sie ihr Buch wieder sinken ließ. Für einen kurzen Moment war sie wütend auf sich selbst. Sie konnte einfach nicht mit Jungs sprechen! Schließlich schlug sie ihr Buch wieder auf. Allerdings konnte sie sich nicht mehr darauf konzentrieren, da sie nur noch an Ryos blaue Augen denken konnte...

Bloodstained Love - Kapitel 1: Nächtliche Begegnung

von BatDeath

Ich war allein. Allein in den dunklen Straßen, die nur von dem dumpfen Licht einer dünnen Mondsichel erleuchtet wurden. Kein einziges Auto, das die Straße entlang ratterte. Kein einziger Mensch, der einen Nachtspaziergang wagte. Nicht einmal eine Katze. Ich war vollkommen alleine. Doch trotz allem hatte ich das seltsame Gefühl, beobachtet zu werden. Ich versuchte, den Gedanken zu verwerfen und setzte meinen Weg fort. Auf einmal vernahm ich Schritte hinter mir. Ich blieb schlagartig stehen. Mein Verfolger ebenfalls. Ich blickte mich um. Niemand in Sicht. Ich verfiel in Panik und rannte um mein Leben. Die Person rannte mir hinterher. Ich stürmte unbeirrt weiter und merkte nicht einmal, dass ich diese Gegend der Stadt nicht kannte. Allmählich holte mein Verfolger auf. Nun hatte er mich schon so weit eingeholt, dass ich seinen Atem im Nacken spürte. Er war eiskalt und ließ mir das Blut in den Adern gefrieren. Ich rannte noch schneller. Das Herz schlug mir bis zum Hals und ich geriet langsam aus der Puste. Ich trotzte dem und rannte weiter. Ich hätte noch stundenlang um mein Leben rennen können, doch schon nach der Hälfte der Strecke blieb ich vor einer Mauer stehen. Ich saß in der Falle. Verzweifelt tastete ich die Mauer ab, in der Hoffnung, einen Geheimschalter zu finden. Doch es passierte nichts dergleichen. Ich wusste nicht, was ich tun sollte. Mein Herz blieb stehen. Die Schritte näherten sich. Dann erklang eine spöttische Stimme:„Du armes Ding! So ganz allein hier draußen im Dunkeln!“ Ich fuhr herum, sah allerdings niemanden. „W-wo bist du?!“,rief ich. Augenblicklich sprang etwas von der Mauer über mir. Es war ein blasser Junge mit rabenschwarzem Haar. Er hatte sich seinen Hut tief ins Gesicht gezogen und ich erkannte nur sein breites Grinsen. „Was willst du von mir?!“,schrie ich. Sein Grinsen wurde noch breiter. „Rate mal!“ Er hob seinen Kopf, sodass ich seine giftgrünen Augen sehen konnte. Zuerst versuchte ich wegzusehen, doch ich konnte meinen Blick nicht von diesen Augen reißen. Er trat näher an mich heran und stützte seinen rechten Arm neben mir an der Mauer ab. Ich versuchte zu fliehen, doch er stützte auch seinen linken Arm neben mir ab. „Lass mich gehen!“,rief ich zornig. „Wieso sollte ich?“,fragte der Junge. „Ich...Bin durstig!“ „Hilfe!“,schrie ich aus vollem Hals. „Hört mich denn niemand?!“ „Niemand kann dich hören!“,raunte der Junge mir ins Ohr. „Menschen sich arrogante Geschöpfe. Sie denken bloß an sich selbst.“ „Das stimmt nicht!“,rief ich. „Lass mich in Ruhe!“ „Das werde ich sicher nicht!“,flüsterte er. „Ich halte es nicht länger aus!“ Kurz darauf legten sich seine Lippen um meinen Hals. Langsam kam ein Paar spitzer Eckzähne zum Vorschein. Ein Vampir! Ich schrie auf, versuchte, ihn von mir wegzustoßen...Es half nichts. Er drückte mich an die Mauer und seine Eckzähne bohrten sich in meinen Hals. Ich fing an, unter ihm zu zappeln. Ich spürte, wie meine Kraft langsam schwand. Und ich wusste genau, das mich nichts mehr retten konnte. Schließlich sank ich vor der Wand zusammen.

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Tja, ich eben.... -1

von Lisa

"Miriam und Sandra, hört jetzt endlich auf zu Quatschen und konzentriert euch auf den Unterricht!" schimpfte Herr K.(...) und schüttelte gestresst den Kopf. Sandra und ich nickten gehorsam, doch dann drehte sich Sandra wieder zu mir, wobei Herrn K.(...) sämtliche Sicherungen krachten.
"Es reicht! Sandra, du setzt dich jetzt zu Alexandra!" Man merkte Herrn K.(...) an, dass er im Stress war, doch die andern und ich mussten nur schmunzeln.
"Zu der Streberin?" sie schüttelte den Kopf. "Na, wenns sein muss!" zischte sie, nahm ihre Sachen und setzte sich zu Alexandra, die es nicht sehr gerne hört, wenn man sie als Streberin bezeichnet. Also schaute sie Sandra nur böse an und die zuckte mit den Schultern.
Sandra war ja schon immer die, die Stimmung in unsere Klasse brachte. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden, als sie in der 7. Klasse, letztes Jahr, zu uns kam. Davor war ich eher schüchtern und hing immer bei Timo ab.
Mit Timo bin ich jetzt noch voll gut befreundet, ja wir sind die beste Freunde! Doch ich glaube, Timo ist ziemlich eifersüchtig auf Sandra, da ich jetzt die meiste Zeit mit ihr abhänge.
Aber ich tat Herrn K.(...) einen Gefallen und hörte zu. Doch irgendwie war es so uninterressant, das ich einen Blick zu Timo warf, der irgendwas in sein Heft kritztelte. Hä, mussten wir was schreiben? Schnell schaute ich zu Herr K.(...), der tatsächlich was an die Tafel schrieb.
Stöhnend holte ich mein Geschichte Heft raus.
Tja, manchmal hör ich halt einfach nicht mehr zu und dann kann es sein, dass der Lehrer etwas wichtiges gesagt hat, was ich eben nicht gehört habe. Das hat natürlich viele Nachteile.
Sandra grinste zu mir rüber, als sie sah, dass ich erst jetzt mein Heft rausgeholt habe.
Als wir endlich in der Pause standen und ich mir eine Butterbrezel gönnte, kam mir Timo entgegen.
"Hey du!" strahlte er mich an und zog mich in seine Arme.
Ja, man könnte meinen, wir sind zusammen. Und um ehrlich zu sein, bin ich schon längere Zeit in ihn verliebt. Aber ich will unsere Freundschaft einfach nicht zerstören und fühle mich für eine Beziehung außerdem zu jung.
Und ich weiß nicht, wie Timo darauf reagieren würde. Er ist eine der wichtigsten Personen in meinem Leben und das letzt was ich jetzt brauchen könnte, wäre wenn er das nicht mehr wär. Deswegen genieße ich einfach nur die Freundschaft, die wir beide zueinander pflegen.
Irgendwie wurde die Umarmung recht lang, aber ich war schon immer ein Mensch, der Zuneigng und Liebe brauchte und das wissen die meisten. Vor allem bei Timo fühlte ich mich sehr wohl.
Als wir uns trennten, grinste er mich schief an, wollte auch irgendwas sagen, stoppte damit aber, als Sandra auf uns zukam. Die zwei verstanden sich nicht so sonderlich gut, was ich um ehrlich zu sein, richtig scheiße fand! Aner ein gutes hatte die Sache: Sandra konnte mir Timo nicht wegnehmen!
(Ja, ich weiß, ich bin verrückt!)
"Na, schmeckts?" fragte sie mic amüsiert, doch als ihr Blick auf Timo fiel, hob sie nur die Augenbrauen.
Timo lächelte mich zum Abschield noch an und lief dann zu David und den anderen Jungs.
Eigentlich war Timo sehr beliebt bei den Mädels, nicht nur weil er gut aussah, sondern vielmehr, weil er einfach total nett war und man sich gut mit ihm unterhalten konnte.
"Was willst du bloß von dem?" fragte Sandra mich genervt.
"Was hast du bloß gegen ihn?" stellte ich ihr die Gegenfrage.
Sie zuckte nur mit den Schultern.
Dann läutete die Pausenglocke und wir liefen entspannt rein.