Hier bei uns

Mittwoch, 19. Juli 2017
Herausgegeben von Lilana

Sommerferien

Vielleicht fangen bei euch die Ferien erst diese Woche an, aber vielleicht auch jetzt schon. Oder ihr habt nur noch paar Wochen/Tage Zeit.
Was findet ihr daran toll und warum?
Schreibt mal ins Gästebuch!
Euer Text :
#hierbeiunssferien
Dann euer Text.

Erkannt?

Vielleicht hat mich ja jemand erkannt. Lilana!

Test: Wahre Freunde

Er/Sie ist immer mit gemeint. Ich sage Freund, weil der Freund ist beides gemeint.

Gibst du eher nach oder er/sie?
Ich (a)
Freund (b)

Wer teilt mehr?
Freund (b)
Ich (a)

Wer beschimpft mehr?
Ich (b)
Freund (a)

Ihr findet ein Buch im Laden (Spielzeug ) eins ist übrig geblieben? Was tust du?
Ich gebe es ihm (a)
Ich natürlich! (b)

Was hattest du am meisten?
B: Du bist sehr egoistisch
A: Du bist ein guter Freund

Ausgrenzung

von Zea

 etwa 40 Jährige Frau,
Ein 68 Jahre älter Mann,
Eine alte, über 80 Jahre alte Frau,
Ein junger Mann, der gerade einmal 23 Jahre alt ist.

Sie alle haben etwas gemeinsam.

Eine rundliche Frau mit dunkelblonden, lockigen Haaren und blauen Augen.
Ein freundlicher Mann mit Halbglatze, Brille und graublauen Augen.
Eine geheimnisvolle Frau mit einem faltigen, knochigen Gesicht, grauen Haaren und grünen Augen.
Ein hochgewachsener Mann mit braunen Augen,  braunen Haaren und braunem Bart.

Sie haben alle etwas gemeinsam.

Eine obdachlose Frau mit einem Hund, die Selbstgespräche führt.
Ein querschnittsgelähmter Mann mit Narben im Gesicht im Rollstuhl.
Eine "Hexe", die eine Überschwemmung vorrausgesagt
hat.
Ein Syrer, der aus seiner Heimat voller Krieg geflohen ist.

Sie haben alle etwas gemeinsam.

Eine Frau, die sehr unsicher und zurückhaltend ist.
Ein Mann, der sehr freundlich und gebildet ist.
Eine Frau, die sehr geheimnisvoll und einsam ist.
Ein Mann, der sehr mutig und ausdauernd ist.

Sie haben alle etwas gemeinsam.

Eine Frau, die seit Jahren mit ihrem Fahrrad, ein paaren und ihrem Hund auf der Straße lebt.
Ein Mann, der früher Lehrer war, dessen bester Freund der Bürgermeister ist und dessen Frau verstorben ist.
Eine Frau, die in einem Kinderheim aufgewachsen ist und nie einen Mann gefunden hat.
Ein Mann, dessen Familie auf dem Weg nach Deutschland ist, wenn sie noch lebt.

Sie haben alle etwas gemeinsam.

Eine Frau, die von allen aus dem Ort verachtet und gehänselt wird.
Ein Mann, vor dem sich die Kinder fürchten, weil er so große Narben hat.
Eine Frau, die alle für verrückt halten, weil sie sich mit Heilkräutern beschäftigt und einen Raben als Freund hat.
Ein Mann, den alle als Schande sehen, der wie viele Flüchtlinge nach Deutschland gekommen ist.

Sie haben alle etwas gemeinsam.

Jetzt fragt ihr euch sicher, was haben sie alle gemeinsam?

Sie sind alle Außenseiter.
Alle werden von der Gesellschaft ausgerenzt.
Über alle wird gesprochen, über alle gibt es viele Gerüchte.
Jeder von ihnen ist traurig.

Die Frau, weil sie keine Arbeit findet, kein Haus, kein Geld und niemanden zum Reden hat
Der Mann, weil er Kinder, als ehemaliger Lehrer, gerne mag, im Rollstuhl sitzt und seine Frau gestorben ist.
Die Frau, weil sie schon ihr Leben lang alleine lebt und sie nicht von den anderen verstanden wird.
Der Mann, weil er seine Familie verloren hat, seine Heimat zerbombt wurde und er jetzt nichts mehr hat.

Seht ihr: Sie alle haben etwas gemeinsam.

Die Menschen aus unseren Dorf grenzen sie aus.
Doch sie haben alle einen Freund.

Die Frau hat ihren Hund.
Der Mann hat seinen besten Freund, den Bürgermeister.
Die Frau hat ihren Raben.
Der Mann hat die anderen aus seiner Flüchtlingsunterkunft, denen es genauso geht, wie ihm.

Seht ihr: Sie haben alle etwas gemeinsam.

Aber ist die Aussage, dass jeder von ihnen einen Freund oder eine Vertrauensperson, egal ob ein Mensch oder ein Tier, eine Entschuldigung, dass die anderen Menschen schlecht über sie reden?

 Ein Freund kann euch in den schwierigsten Situationen beistehen.

Trotzdem sollte man jeden in die Gesellschaft integrieren. Ausgrenzung ist gemein.