Zeitung in der Geschichten und Gedichte, Buchtipps und ähnliche Dinge stehen, diesmal: Fantasy, Sience Fiction, u. Abenteuer, Gedichte: Sozialkritisch

Samstag, 12. November 2016
Herausgegeben von Yona

Esmeralda-Das Leben einer Kriegerin -1

von Blutstern

Leiser Wind weht durch die Bäume. Stille schwebt über dem Wald. Sie ist genau so lautlos wie das Mädchen, das von Schatten zu Schatten springt. Aufmerksam blickt sie sich um. Niemand zu sehen. Sie holt tief Luft, greift nach Ast, der von dem Baum herunterhängt, unter dem sie steht und zieht sich mit einem Ruck nach oben. Immer weiter klettert sie bis fast nach oben. Plötzlich ertönen Schritte und eine Stimme ruft: " Esmeralda! Esmeralda, wo bist du?" Das Mädchen auf dem Baum lächelt. Sie weiß, wer das ist und das er sie nicht finden wird." Wir werden dir nichts tun, wirklich!", ruft die Stimme weiter. , Das ich nicht lache`, denkt Esmeralda. Am liebsten würde sie nach unten springen, ihr Schwert zücken und es ihm an die Kehle drücken. Leiseres Gemurmel kommt von unten. Ein ungutes Gefühl steigt in Esmeralda auf, besonders als sie den Geruch von Feuer riecht. Da schießt eine Flamme nach oben und ein Ast beginnt zu brennen. Erschrocken zuckt Esmeralda zurück, hat aber vergessen, dass sie auf einem Baum sitzt, verliert das Gleichgewicht und stürzt nach unten. Mit einem lautem Rascheln bremsen ein paar Blätter und Äste ihren Fall, sodass sie sich festhalten konnte. Von unten hört man ein gehässiges Lachen und ein Luftzug kommt von unten nach oben. Esmeralda zittert vor Angst. Sie weiß, dass sie gefunden wurde...

Wenn ihr wissen wollt, was mit Esmeralda passiert, dann geduldet euch bis zum 2. Teil.
;) LG Blutstern

Müll=Mensch

von Anna-Lenassonne

Alles verschmutzt, verdreckt, vermüllt.
So sieht sie heute aus. Unsere Welt, unsere Erde...
Ich schaue mich um.
Hier und da liegen ein paar tote Vögel.
Sie haben Müll gefressen.

Seht ihr das nicht?
Dieses Leben ist keins mehr.
Die Tiere leiden, wir Kinder können nicht mehr in unserem geliebten Park spielen.
Denn egal wo wir hintreten, immer liegt dort ein MC's Becher und da eine Brötchentüte.

Manchmal denke ich darüber nach, wie es wäre, wenn es keine Menschen gäbe.
Dann wäre alles besser. Wie meine Oma immer sagt:"Früher war alles besser"
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Dieses Gedicht ist für den Natur und Umwelt Wettbewerb. Unter der Leitung von Bonnie12

Golden Future Teil 1

von Sophia 12 :-)

"Das ist sooo langweilig!!!!", dachte ich mir, als ich über den kleinen Parkplatz schlenderte, auf dem ich mit meinen Eltern einen Zwischenstopp eingelegt hatte, weil unser Auto einen Platten hatte. Dabei hatte ich mich schon so auf den Urlaub in Italien gefreut! Das musste aber auch immer uns passieren! Wir saßen hier schon seit anderthalb Stunden und warteten auf diesen blöden Pannendienst, der ja wohl eh nie kommen würde.
Gelangweilt warf ich einen Blick auf den Wald, der an den Platz angrenzte und da kam mir eine Idee: Weil das hier ja noch ewig dauern kann, vertreibe ich mir die Zeit einfach damit, mich etwas im Wald umzusehen! "Ich guck mich mal um" rief ich beiläufig meinen Eltern zu und stieg über den schmalen Zaun vor dem Wald. "Bleib nicht zu lang weg!", hörte ich meine Mutter noch rufen, da tauchte ich schon in die Dunkelheit des Waldes ein. Die Autobahngeräusche wurden immer leiser und die Bäume warfen tiefe Schatten und Fratzen. Ein eiskalter Schauer lief mir über den Rücken und ich begann, blindlings durch den Wald zu rennen. Ich sah den Waldboden nur so unter meinen Füßen vorbeiflitzen.
Plötzlich sah ich mitten im Wald vor mir einen kleinen Lichtfleck. Eine Lichtung! Schnell hastete ich den Hügel zur Lichtung hoch und quetschte mich zwischen den Büschen am Rand der Lichtung durch. Ich war so von dem Licht auf der Lichtung geblendetz, dass ich den Schmerz der Kratzer an meinem Fuß garnicht bemerkte.Verwundert sah ich mich um. Hier war alles so hell! Plötzlich hörte ich hinter mir ein Geräusch. Erschrocken fuhr ich herum und sah es genau auf mich zugaloppieren: Ein wunderschönes Einhorn! Fortsetzung folgt :-)

Diese Geschichte habe ich für Pretty Lady (Celina) geschrieben. Ich hoff, sie gefällt dir! Ich vermiss euch! <3 Danke für die Anregung, einen Mehrteiler zu schreiben, Lovi! :-)

Wieso müssen wir einfach alles Versauen?

von Mira

Warum?
Warum ist die Menschheit so besonders,
warum sind die Menschen die Herrscher?
Wir können auch nicht viel mehr anders,
im überleben sind auch wir nicht besser.

Warum sind es nicht die Kolibris,
so leicht
und schnell
und schön?
Warum sind es nicht die Koboltmakis?
Sie können besser klettern,
und springen,
und gehn.

Warum sind´s nicht Koalabären?
die sich vollends gesund ernähren.
Warum nicht das Eichhorn,
das Nashorn,
der Spatz?
Der Tiger, die Maus, Elefant, oder Katz´?

Was unser Schöpfer der Tierwelt gegeben,
Fell,
Hörner,
letztendlich das Leben.
Den Bäutel,
Schuppen,
Federn und Schweif.
Und tolle Federn
wie ein Greif.

Warum,
warum ist´s gerade der Daumen,
der der Menschheit zum Ruhm verhalf.
Einen Ruhm, den sie Verschleuderten
den sie Vergeudeten.
Sie machten mit ihrer erworben erworbenen Macht
Nichts weiteres als unendliche Kraft.
Eine Kraft, die sie nie in den Griff bekommen

Sie bauten Kraftwerke,
Autos,
künstlichen Schnee.
Asphaltierten die halbe Erde
Sitzen nun im Solarium,
trinken Kräutertee.
Nun frage ich mich,
ganz still und leis,
Was nur aus ihr werde,
aus dieser Welt.
Regiert von einem Haufen Idioten.

+++

Hab einfach mal alles rausgelassen ;)
Freue mich (wie immer) auf Feedback!