Aranun (Teil 1)

von Gottfried, 13 Jahre


 

Vorwort
Dieses Werk, welches ich euch gleich vorstellen werde, trägt den Titel (…) „Aranun“.
Mich hatten schon immer Fantasy-Filme und -Bücher sehr interessiert und nun möchte ich anderen Menschen meine Liebe zur Sagen- und Fantasy-Welt eröffnen. In dieser Geschichte möchte ich alles reinpacken, was ich von Sagen, Märchen und Fantasy kenne.
Natürlich nur, was von mir aus gesehen, Interessant ist. (…)
Dazu kommt noch, dass ich nicht in regelmäßigen Abständen schreibe, aber es gibt ja auch andere Werke von Schreibern zu bewundern. ;-)
Ich hoffe, dass euch die Geschichte gefällt.
Diese Geschichte erzählt die Zeit auf dem Kontinent Aranun. Alle möglichen Völker hausen darauf.
PS: Für Anregungen, Kritik usw.: Bitte schreibt ein Kommentar. Ich werde ihn so bald wie möglich beantworten! Also dann kann es ja losgehen!

Beschreibungen zu Kreaturen, Völkern usw.kommt immer nach einem Teil unten nach der Geschichte!

Prolog
Cornelius Lightbringer, Anführer der Magier des Buches, erhob sich mühevoll von seinem Behilfsbett.
Es war kalt in den nördlichen Bergen und das Befehlszelt des Zauberers flatterte jedes Mal wenn der eisige Wind darüber blies. Es schneite und der zaghaft mit Gras bedeckte Boden war gefroren.
Es rieselten zwar nur einige Flocken vom Himmel, aber es genügte schon, um Cornelius frösteln zu lassen. Sogar unter dem dicken Pelzmantel war es dem kleinen beleibten Mann extrem kalt. Er zitterte und blies kleine weiße Dampfwölken in die Luft.
„Wann kommt endlich Vladimir?!", dachte er sich und lief auf der Stelle, um sich warm zu halten. Eigentlich sah es eher aus, als ob eine Ente müde wäre und nicht mehr wusste, ob sie stand oder lag.
Endlich kam der Gremlin, die schwere Eisenkugel an seinem Fuß, mit dem Tee ins Zelt.
„Wieso dauerte das denn so lange?". Cornelius war sauer und verwirrt zugleich.
„Tut mir Leid, Master Lightbringer, doch ich bin ein paar mal gestolpert und dann hab’ ich neuen Tee holen müssen.", säuselte der Gremlin mit einer quietschenden Stimme. Er sah auf seine Eisenkugel, die er an seinem Fuß trug, hinunter.
„Warum nimmst du das Ding dann nicht ab!", fragte der kleine Magier mit lauter Stimme.
„Ist Familientradition!", quietschte der kleine grüne Zwerg knapp.
Nachdem sich der Gremlin zurückgezogen hatte, wandte sich Cornelius wieder seinen Schlachtplänen zu.
„Die Gremlin-Legionen wurden vom Feind schon aufgerieben!", dachte er sich. „Wir müssen wohl unsere Steingolems und Gargonylen einsetzen. Ohne die sind wir verloren."
In diesem Moment platzte auf einmal Seran, Anführer des 3.Gremlin-Trupps, in sein Zelt. "Wir werden angegriffen!"
Das war das Einzige, was er zu sagen vermochte, denn danach traf ihn ein Pfeil in den Rücken.
Am Zelteingang starb er.
Entsetzt sah Cornelius nach draußen. Die Untoten überfielen das Lager.
Hunderte, tausende Skelette stürmten das Fort. Katapulte und Onager schossen Löcher in die morsche, hölzerne Mauer der Zauberer-Armee.
Skelettdrachen flogen über den Köpfen der Gremlins, um entweder plötzlich herabzusausen und sich einen von ihnen zu packen, oder einen Pesthauch über das Fort abzulassen.
Geister, Liche und Zombies rannten über die Verteidigung hinweg und machten alles nieder, was sich ihnen entgegenstellte. Es gab nur vereinzelten Widerstand. Cornelius, schockiert über das Desaster, das er gerade vor Augen hatte, brachte keinen Ton heraus. Er ging durch das brennende Lager, über die toten Gremlins und Golems und über die eingebrochenen Zäune des Forts.
Sandro, General der Totenlegion, sah den dicken, kleinen Mann unter seinem verwesten Pferd herumkriechen.
„Wenn haben wir denn da?".
Sandro hatte wie alle anderen Toten, eine tonlose Stimme, die wie ein lautes Flüstern klang. „Wenn das nicht der Magierfürst Cornelius ist?!" Der General der Totenlegion hüllte sich fest in seinen schwarzen Mantel. „Es tut mir Leid, wenn meine Männer etwas grob waren. Aber ich habe einen wichtigen Auftrag für euch, Cornelius."
Es klang wie eine Frage, als ob er wissen wollte, ob der Zauberer ihm zuhörte.
„Und welche wäre das?", zitterte der kleine Mann.
„Reist zu eurer Hauptstadt. Berichtet was hier vorgefallen ist und sagt, dass sie sich rüsten sollen, denn der Sturm hat gerade erst begonnen!" Sandro wurde während er sprach immer lauter. „Ach ja, Cornelius! Um eine Botschaft zu überbringen, braucht man aber kein Gewand oder Haut…"

Nächster Teil folgt bald...

Beschreibung:

*Golem: Golems sind steinerne oder eiserne Kreaturen, die wie Menschen aussehen, nur steinern. Es sind magische Wesen, die von Gremlins gebaut worden sind. Leider leiden die meisten an Verdummung und sie sind extrem langsam. Aber wenn ein Golem zuschlägt, dann hat der Gegner wahrscheinlich seine Nase im Körper statt außen.

*Gremlin: Kleine grüne Wesen, die einen Zauberhut aufhaben und mit einer schweren Eisenkugel am Bein herumlaufen, aus Familientradition heißt es. Diese kleinen Männchen haben eine lange Hakennase und meist schwarzes oder graues Haar. Einen Bart gibt es bei den Gremlins nicht.

*Liche: Skelettzauberer, die mit ihren Stöcken Gift beschwören können.

*Lichkönig. Eine riesige schwarze Seele, die an einer schwarzen Rüstung gebunden ist, und der blaue Funken aus den Augen sprühen. Wo er hintritt, gefriert alles sofort zu Eis. Sein Oberster General ist Sandro, einst selbst großer Anführer der Untotenarmee. Jetzt entmachtet unter dem Lichkönig überzieht Sandro das Land mit Krieg.

*Orden des Buches: Das Zauberervolk oder der Orden des Buches lebt im nahen Norden, also zwischen den Menschen in der Grasebene und den Untoten (s. Untote) im hohen Norden. Dieses Volk besteht vor allem aus Gremlins (s. Gremlin) und Steingolems (s. Golem). Der Orden des Buches hat sich der Zauberei verschrieben, weshalb alle Generäle des Ordens Zaubersprüche erlernt haben. Die großen Festungen werden oft von einem Ring aus Tretminen umgeben und auf den Türmen gibt es oft Kanonen, die den Gegner unter Beschuss nähmen. Das Volk kam eigentlich aus dem Osten, wo jetzt noch die Hauptstadt steht, sonst hat die Zaubererstadt eigentlich nur nördliche Städte, was sie aber nicht hindert, ihre Gebäude im orientalischen Stil zu bauen. Auch leben dort viele Zauberer. Die meisten sind alte, abgemagerte, die aber immer noch in den Krieg ziehen. Der Anführer des Ordens ist Meisterzauberer Skelan Ossus, ein extrem alter und weiser Mann, der sich aber leider mehr mit Baukunst als mit Krieg beschäftigt.

*Skelettdrachen: Skelettdrachen sind eigentlich Höhlendrachen, die von Skeletten gefangen und dann umgewandelt werden. Diese können Pest aus ihren Mündern spucken.

*Untote: Die Untoten leben im hohen Norden. Die einzigen Nachbarn sind der Orden des Buches (s. Orden des Buches), mit dem sie schon seit langem Krieg führen. Die Hauptstadt und gleichzeitig die einzige Stadt des Untoten-Imperiums ist die Nekropolis. Diese schwarze Festung im Norden liegt in einer tiefen Eishöhle verborgen. Dort werden Kriegsgefangene und Tote des Feindes hingebracht, um sie dort zu Untoten zu machen. Skelette und Zombies, Skelettdrachen (s. Skelettdrachen) leben in der schwarzen Festung, aber auch Vampire, Mumien, Gespenster und Liche (s.Liche) leben dort. Der Anführer der Untoten ist der Lichkönig. Eine riesige schwarze Seele, die an einer schwarzen Rüstung gebunden ist, und der blaue Funken aus den Augen sprühen. Wo er hintritt, gefriert alles sofort zu Eis. Sein Oberster General ist Sandro, einst selbst großer Anführer der Untotenarmee, jetzt entmachtet unter dem Lichkönig überzieht er das Land mit Krieg.

(…)

 

 

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