Grau bis zum letzten Tag

von fairy tail, 14 Jahre


 

Hey! Ich hatte in letzter Zeit eine Schreibblockade, keine Ahnung wodurch. Letztenedlich weiß ich nicht, was genau mich hierzu motiviert hat. Irgendwie ist die Wut auf das Elend vieler Menschen in Form von dieser Geschichte herausgeflossen. Ich hoffe sie regt in ihrere Art und Weise zum Nachdenken an ;)
Liebe Grüße fairy tail
Sry für Rechtschreibfehler, aber ich habe die Geschichte aufm Tablet im Zug geschrieben;)

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Regenschauer. Ein einzelner Blitz. Alles ist durchnässt, selbst mein Schlafsack, welcher die letzte Möglichkeit als Schutz für mich vor dem Regen war. Ich hoffe einfach nur, dass es aufhört, dass die Sonne wieder scheint. Doch darauf kann ich lange warten, denn es ist gwrade mal Herbst mit schätzungsweise 5 Grad Celsius. Würde es nicht regnen, dann wäre es ja noch in Ordnung, doch der Regen und das Gewitter verschlimmern alles nur. Ein Grummeln. Ein lautes Grummeln. Doch es ist nicht der Donner, es ist mein Magen. seit Tagen habe ich nichts richtiges mehr gegessen. bis gestern habe ich wenigstens noch ein Dach überm Kopf bzw. eine Brücke gehabt. Aber halt nur bis gestern, denn wir, also alle, die obdachlos sind, wurden vom Ordnungsamt vertrieben. Wir haben halt keinen Platz auf der Weltoder zumindest nicht hier. Alles was ich gestern auf die Schnelle habe mitnehmen können, waren mein Rucksack und mein Schlafsack. Geld hatte ich keins. Und habe es auch jetzt noch nicht. Das was ich jetzt noch habe ist die Kälte, der Hunger und die Frustration. Vielleicht habe ich in mir noch ein klein wenig Hoffnung gehabt, doch die wurde in Grund und Boden gestampft. ich muss nun eine weitere Nacht gegen Hunger ankämpfen. Durst habe ich zum Glück keinen, dank dem Regen. Schlitzohr erzählte mir damals immer, dass man den Hunger nicht mehr merkt, doch ich spüre ihn auch noch heute nach einem Jahr Obdachlosigkeit. es ist einfach nur zum Heulen. Ich wünschte es würde aufhören. Ich wünschte die Menschen würden es verstehen. sie würden helfen. Langsam kroch die Kälte durch meinen Körper und ein dunkler Schleier legte sich über meine Augen. Dunkelheit. Nichts als Dunkelheit. Für immer!
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