Die Schuldetektive (Teil 10)
von Mimm, 10 Jahre
Lia ging nach der Schule zu dem Hausmeister, der Herr Stombola hieß.
Als sie in das kleine Büro von ihm ging, sah sie den Hausmeister, der gerade einen Brief schrieb.
Als sie in den Raum trat, blickte der Hausmeister auf und sagte zu ihr: „Gut, dass du hier bist, Lia. Ich muss mit dir etwas sehr Wichtiges sagen!"
Er stand auf und schloss die Tür zu.
Dann begann er zu erzählen: „Mia hat doch einen Brief bekommen, oder?", fragte er erst ein mal.
„Ja, aber woher wissen sie davon?", stieß Lia hervor.
„Den Brief habe ich geschrieben! Aber es war keine Drohung, wie ihr bestimmt gedacht habt, sondern eine Warnung!!! Ich wusste von diesen Plänen! Ich bin aus Tarnung Hausmeister geworden! In Wirklichkeit bin ich ein Detektiv. Ich bin gerade dabei zu ermitteln, wer diese geheimen Unterlagen gestohlen hat."
„Warum haben Sie nicht die Polizei eingeschaltet? Und warum versuchen Sie dann uns abzuhalten? Schließlich ermitteln wir auch in diesem Fall! Den können Sie uns nicht einfach vor unserer Nase wegschnappen!!! Und Sie können uns erst recht nicht davon abhalten! Wir sind ja keine Babys mehr!!! Übrigens: Wenn Sie hier ermitteln, dann dürfen wir das auch!!!", schrie Lia.
Man sah Lia kein bisschen an, dass sie meistens die leise Zurückhaltende war.
Nein!
Lia war wie eine Bombe explodiert. Ihre Gedanken kreisten sich und eigentlich wäre sie schon bei der Information in Ohnmacht gefallen, dass sich der Hausmeister als Detektiv entpuppt hatte. Doch jetzt war sie wie ausgewechselt! Ihre Nerven schienen aus Draht zu sein. Sie hatte eine Wut, wie lange nicht mehr. Sie war so laut, dass das ganze Gebrüll den Raum füllte...
„Lia, hör mir mal zu!!!",schrie jetzt auch Herr Stombola. „Wenn ich die Polizei eingeschaltet hätte, wüsste der Dieb, dass man ihn beobachtet. Überhaupt ist es fürs erste nicht gut, die Polizei da mit reinzuziehen. Und euch will ich nur davor schützen, weil das hier nichts für kleine Kinder ist und überhaupt…"
Weiter kam er nicht, denn Lia unterbrach ihn: „Wir sind keine kleinen Kinder!!! Wir sind 10 Jahre alt und können auch schon auf uns selber aufpassen.", schrie sie außer sich vor Wut .
„Okay, dann seid ihr keine kleinen Kinder. Ich mach dir einen Vorschlag: Wir können zusammen arbeiten! Dafür hör’ aber bitte damit auf, so rum zu schreien."
Nach einer Sekunde war es still.
Lia grinste und dachte: „Ich sagte doch, dass ich schauspielerisches Talent habe!“ „Okay. So machen wir`s. Ich werde die anderen nur noch über Ihre geheime Identität aufklären und sie fragen."
„Super.", antwortete der Hausmeister.
Anscheinend war er nicht nur davon überrascht, dass Lia anders war als gedacht, er war davon geschafft.
Alle Drei hatten sich nach der Schule verabredet. Lia kam als Letzte.
„Ich hoffe, du hast einen guten Grund solange für deine Befragung gebraucht zu haben!", sagte Mia vorwurfsvoll.
„Oder hast du noch ein Kaffeekränzchen mit ihm gehalten?“, fragte Ria spötisch.
Dann lachten Beide.
Doch nachdem Lia ihnen alles erzählt hatte, gab es für sie nichts mehr zu lachen.
Wartet!
Über eine Sache konnten sie doch noch lachen: Dass Lia dem Hausmeister den letzten Nerv geraubt hatte. Niemand, wirklich niemand, hätte Lia das zugetraut.
Tadarada!!! Das war der zehnte Teil! Wie hat er euch gefallen? Gut? Schlecht? Schreibt mir einfach einen Kommi, wo ihr mir eure Meinung schreibt!
ch wäre euch dafür sehr dankbar. TSCHÜSS
9 Kommentare bisher


















