Der letzte Zeuge! (Teil 2 - das Ende)

von Cara


 

Nach einer Woche kam ich raus und ich stand da, ohne einen Plan in der Hand, um meine Unschuld zu beweisen. Nur wie können Polizisten denken, dass ein 11jähriges Mädchen Mord begeht und es dann sogar abstreitet? Ich verstehe sie nicht. Da ich noch minderjährig bin, komme ich nicht ins Gefängnis, aber dann in ein Sträflingsinternat für Kinder. Aber erstmal bleibe ich da. Die Polizei braucht mich noch für Verhöre und so, aber auch wenn ich ihnen erzähle, wie es war, glauben sie mir einfach nicht und das ist so quälend für mich.
Gestern kam mir eine Idee: Ich besuche den Tatort. Vielleicht fällt mir was ein, denn der Tatort ist gesperrt solange der Täter wirklich nicht mit einem Geständnis gefasst ist. Also mache ich mich auf den Weg, aber mit schwarzer Sonnenbrille und einem Cap auf dem Kopf, denn alle Leute kennen mich und hassen mich - leider.
Ich gehe ins Kaufhaus und biege zum Tatort hin ab. Die Kasse liegt neben der Rolltreppe und neben der Spielzeug-Abteilung. Der Tatort ist leer, die Arbeiter haben Mittagspause. Ich krieche unterm Absperrband her und stehe da und überlege, wie es war, aber ich weiß nur, dass der Mann der Dame eine gescheuert hatte und ich ihn getreten hatte und dann wurde geschossen, und er hat mich runtergeschlagen mit einer dicken Scherbe - fertig.
Ich überlege, ob vielleicht einer den Täter durch das Regal sehen konnte, aber die waren so vollgestopft mit Teddybären, Hubschraubern mit Kameras unten drunter und… Halt! Kamera unten drunter! Das bedeutet ja, dass man es hätte filmen können. Aber ihr denkt jetzt sicher: Die sind doch in Verpackungen und da sind noch keine Batterien drin. Falsch, denn über der Kasse hängt ein Modell an einer Schnur, die immer hin und herkreist! Mann, sind die Polizisten doof! Sie haben wohl nicht danach gefragt, ob der Hubschrauber an war, oder so. Die glauben wohl immer, dass es nur normale Kameras gibt. Da liegen sie aber falsch! Ok, ich muss ruhig bleiben. Wie komme ich an den Hubschrauber dran? Gar nicht. Doch, von der Rolltreppe. Also schnell drauf. Nach kleinen Turnübungen hatte ich ihn. Super! Dann nur noch zur Polizei.
Ich rannte und rannte und hatte ein Glücksgefühl, weil ich wusste, dass in meinen Händen meine Unschuld lag. Am Polizeipräsidium haben wir uns den Film dann angeguckt und damit habe ich es geschafft: sie haben es mir geglaubt und den Täter haben wir auch noch gefunden. Und zwar war es unser Nachbar, der den Blumen eine Geschichte erzählt. Das wird er jetzt wohl nicht mehr machen können! Ich bleibe Zuhause und gehe auf kein Sträflingsinternat und mein Leben ist so gut wie wieder normal, nur es gab einen kleinen Zwischenfall, wo ich nicht ganz normal war!

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P.S: Hey Leute! Wie findet ihr meine Geschichte ich würde mich über eure Meinungen freuen! Cara :)

 

 

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