Gruselhaus - Betreten auf eigene Gefahr (6)

von Leonie, 11 Jahre


 

Ich schrie wie verrückt. Ich glaubte, mit meinem Fuß einen Kopf gespürt zuhaben, es fühlte sich richtig echt an, sogar die Haare spürte ich.
„Selina, was ist denn los?!“, fragte Kimberly mich erschrocken.
„Ich glaube, ich bin grade auf einen Kopf getreten.“, klärte ich sie schaudernd auf. Dann hörten wir ein leises „Ping“ und das Licht ging an. Louis, der am Lichtschalter gestanden hatte, hatte das Licht angeknipst. Ich schaute zu Boden, um zu sehen ob da wirklich eine tote Person rumlag. Doch ich hatte mich getäuscht. Das war kein echter Mensch – es war eine Schaufensterpuppe, die man sonst nur in Schaufenstern von H&M, Karstadt, C&A und Co sieht. Ich war erleichtert, doch insgeheim fragte ich mich, ob die verrückte Frau die Puppe da extra hingelegt hatte, um mich zu erschrecken.
Na ja, aber eigentlich war das ja erstmal egal. Ich sah mich in der Kammer um. Jetzt, wo es hell war, konnte ich alles viel besser erkennen, und sah einen kleinen Schrank mit vier Schubladen. Die erste Schublade zog ich auf, und entdeckte viele blutverschmierte Messer. Schaudernd drückte ich die Schublade wieder zu. In der Zweiten waren ein paar Skizzen vom Haus. Eine davon drückte ich Max in die Hand. In der dritten Schublade entdeckte fand ich tote Frösche. Ob die blutverschmierten Messer und die toten Frösche wohl dafür da waren, ungebetene Besucher zu erschrecken? Bestimmt. Und in der dritten Schublade sah ich etwas ganz Besonderes: Drei Zauberstäbe! Ich nahm mir den schönsten raus, und als die Anderen die Zauberstäbe entdeckten stürzten sie sich darauf, was nicht besonders klug war, denn nun passierte etwas Schreckliches...

 

 

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