Das alte Haus- 1

von iLolly, 12 Jahre


 

In fahlem Licht stand das alte Haus, an dem Efeu empor rankte. Lange Schatten ließen die Pappel wie einen Riesen aussehen und der Wind bewegte den Schatten in unregelmäßigem Rhythmus. Vom Moor drangen zischende Geräusche gemeinsam mit aufsteigendem Nebel herüber. Dazu pfiff der Wind eine unheimliche Melodie.
Plötzlich drang der Schlag der Turmuhr dazu. Die Glockenschläge dröhnten durch die nacht und hallten wieder: Eins, zwei, drei...
Nach dem zwölften Schlag verstummte sie und hinterließ eine schauderhafte Stille, als plötzlich* eine Stimme aus der Richtung, in der das alte Haus stand an mein Ohr drang.
Sie war mir bekannt, doch ich wollte nicht wahrhaben, dass sie von der Person stammte, von der sie unweigerlich kam. Von meiner Mutter. Von der Person, die seit fünf Jahren verschwunden war und nach einem Jahr Fahndung für tot erklärt wurde. Ich war verwirrt. Wie konnte jemand, der vermeindlich tot war, sprechen?
„Soll ich reingehen?“, fragte ich mich laut, um mir das Gefühl zu geben ich sei nicht allein. Lange überlegte ich, ob ich jetzt in das Haus zur Stimme meiner Mutter gehen soll oder nicht, aber schließlich gewann meine Neugier. Als ich das Haus betrat, durchdrang ein angsterfüllter Schrei die abgestandene Luft.
Mein erster Gedanke war wegrennen, einfach nur weg, doch meine Beine gehorchten nicht und liefen en einen dunklen Raum, den ich vorher nicht gesehen hatte.

*Der Text wurde bis hierher vorgegeben(die Überschrift auch), der Rest ist aber selbst erfunden.
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Hoffe die Geschichte gefällt euch bis jetzt. Wenn ja schreibt es bitte in die Kommis dass ich es weiß und es weiterhin online stelle.

 

 
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