Die Reise nach Quebec (1)

von Nastja, 10 Jahre


 

Wir fuhren von Frankreich nach Hause. Da passierte es. Meine Eltern fielen von der Autobahnbrücke im Regen. Nur ich - Anastasia - war noch am Leben. Ich war auch froh darüber.

"Wach auf! Wach endlich auf!", sagte eine Stimme in der Ferne. Ich schlug die Augen auf und fragte: "Mama?"
"Nein ich bin´s, deine Tante."
"Wo ist Mam, wo ist Daddy?", fragte ich.
Meine Tante antwortete leise: "Sie sind im Himmel"
"Waas?", schrie ich, "Mam, Dad......."
Ich fing an zu heulen.
"Wein nicht, Liebes", sagte meine Tante, doch ich merkte, dass sie selbst die Tränen halten musste.
"Deine Mutter und dein Vater sind... sind... sind tot! Erinnerst du dich denn nicht?"
Da fiel mir alles ein. Ich hörte meine Kusine Lena rufen: "Kommt, Frühstück!"
Ich fragte Tante Helga: "Wo ist Jennifer, wo ist Joshua?"
"Sie sind... bei uns! Sie schlafen noch."
Ich atmete erleichtert auf. Wenigstens meine Geschwister waren noch am Leben.
"Kommt ihr jetzt?", fragte Lena.
"Ja wir kommen", rief ich und zog mich schnell an.
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Die nächsten Tage waren blöd und stinklangweilig. Ich beschoss wegzulaufen. Aber sollte ich meine Geschwister mitnehmen? Ja, ich tat es. Und das würde mir früher oder später von Nutzen sein.

Fortsetzung folgt

 

 

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