Ein Indianer Namens Flinker Fuchs, TEIL 7
von Schwarzer Mustang, 11 Jahre
Nutzen wir den Augenblick der Überraschung, um zu schauen, wie es Jack ergangen war.
Mitten in der Nacht hörte er ein knistern und flüsternde Stimmen. Er wollte nachschauen, was es war und schlich sich vorsichtig aus dem Flieger heraus. (In der ersten Nacht schliefen sie ja, wie in der ersten Seite erwähnt, im Flieger) Da plötzlich bekam er von hinten einen Schlag auf den Kopf und wurde verschleppt. Der Späher der Apachen war im Wald umhergeschlendert, als er, wie Flinker Fuchs den „Großen, metallenen Vogel“ sah. Er berichtete alles den Apachen Häuptling kämpfender Hirsch.
Der lies sofort seine Krieger zu dem Flieger schicken, um die Weißen in Gefangenschaft zu nehmen.
Nachdem Jack wieder zu sich gekommen war, befand er sich in einem dunklen Tipi. Er war gefesselt, seine Kehle brannte vor Durst und sein Magen knurrte so laut, das es für jeden Bären eine Konkurrenz gewesen wäre. Da schaute plötzlich der Kopf eines kleinen Indianermädchens in das Tipi. Schnell schlüpfte es hinein und hielt Jack einen Lederbeutel mit Wasser an den Lieben. ,,D-d-danke…“ Stammelte Jack benommen. ,,Wer bist du? Was suchst du hier?“ Fragte die kleine leise. Sie sprach fließend Englisch!
,,Wo-woher kannst du so gut Englisch? Und wo bin ich?“
,,Im Dorf der Apachen. Es steht schlecht um dich. Oh, ich kann Englisch, weil ich schon vielen Weißen heimlich geholfen habe, die hier festsaßen und gefangen gehalten wurden.“ Erklärte das Mädchen. ,,Ich bin übrigens Silberner Mond.“
,,Warum bin ich gefesselt…Was ist den passiert?“ Du warst in einem Flugzeug oder so. Unsere Männer haben dich verschleppt. Es steht sehr schlecht um dich…sie wollen dich, öhm, ihren Wölfen zum Fraß werfen…“ Entsetzt ries Jack die Augen auf. ,,Keine Angst, ich werde versuchen es zu verhindern. Das ist mein Hobbe oder Hobby: Weißen aus der Pitsche...oder so… zu helfen. Wie heißt du eigentlich?“
,,Ich…Wie ich heiße? Öhm…also..ich denk mal… Jim oder so…Keine Ahnung…Und was meinst du mit Flugzeug? Bin ich hier nicht hergefahren mit dem Auto?“
,,Ohje du scheinst dein Gedächtnis verloren zu haben, das ist ja echt super! Also, du heißt keine Ahnung wie und ihr musstet mit eurem Flugzeug notlanden oder so.“
,,Ihr? Sind noch welche hier?“ Erkundigte sich Jack. ,,Nö. Hier nicht. Die sind bei den Sioux. 2 Kinder.“ Verständnislos sah Jack silberner Mond an. ,,Was für Kinder?“
,,Ach, egal, ich kann mich jetzt nicht weiter mit dir unterhalten. Meine Eltern suchen mich sicher schon. Mein Vater ist kämpfender Hirsch, der Häuptling unseres Stammes. Er führt einfach mit jedem Stamm Krieg. Außer mit den Blackfoots, und die sind genauso grauenhaft. How! Ich muss jetzt gehen. ,,How? Achso das ist euer Begrüßungs und Abschiedswort…How…“ Murmelte Jack gedankenverloren. Durch den Schlag auf dem Kopf hatte er absolut alles vergessen. Was für zwei Kinder? Welches Flugzeug? Wie hieß er? Wie sah er überhaupt aus? Wie alt war er?
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