Liebe
von carina, 121 Jahre
Mein Gedicht über Liebe
Dann, wenn du gehst, scheinst du mir nie gewesen.
Ich finde mich, wie der vom Traum erwacht,
versehnt nach einer nächsten tiefer´n Nacht,
zur alten Lüge lächelnd zu genesen.
Dann, wenn du kommst, weiß ich mich nicht erhalten.
Je ohne dich, du Herz der toten Welt:
Du Brand, vor dessen Glut mich das erkalten,
dem ich entrann, erinnernd überfällt
- so schwank ich, willig immer zu verlachen,
er frühern Stunde Armut;
find ich mich zwischen Phantomen taumelnd;
in den Rachen gleit ich der Zeit, unwissend:
liebt ich dich eben im Traum, eben im Traum-Erwachen?
Dies nur: ich tat´s, blieb unabänderlich.
2 Kommentare bisher

Wow. Das ist echt ein tolles Gedicht. *gigantisch* - rätselhaft, liebevoll, regt einfach zum nachdenken an und man merkt, wie sich das lyrische Ich fühlt. :) TOLL!!!
Pia
supiii:D :D :D
Putzi















