
Die Monster von Rattingen (1)
Arthur und die Käsediebe
Arthur lebt zusammen mit seinem Großvater in der Unterwelt der beschaulich unüberschaubaren Stadt Rattingen. Auf einem seiner frühmorgendlichen Streifzüge durch, oder besser gesagt über die Stadt, entdeckt er etwas Merkwürdiges: Ein Rudel fragwürdiger Gestalten macht vor den Stadttoren Jagd auf unschuldige Käse! Das muss Arthur sofort seinem Großvater erzählen... doch zu seinem Pech bemerken und verfolgen ihn die Gestalten. Und dann geben auch noch seine Flügel ihren Geist auf.
Für Arthur beginnt ein gefährlicher, aufregender und ungewöhnlicher Tag in der Rattinger Oberwelt, denn der Zugang zur Unterwelt - und damit sein Heimweg - ist plötzlich versperrt. Zum Glück ist Arthur aber nicht auf sich selbst gestellt. Er findet schnell Hilfe und Unterschlupf bei einem ehemaligen Rechtsanwalt und seinen eigenartigen Mitbewohnern. Gemeinsam gehen sie der Verschwörung auf den Grund.
„Arthur und die Käsediebe“ ist das erste von drei Büchern aus der Reihe „Die Monster von Rattingen“ von Alan Snow. Der ist eigentlich Grafiker und Illustrator und hat bei diesem Buch zum erstem Mal auch die Geschichte verfasst. Natürlich hat er sie mit vielen tollen schwarz-weiß Bildern untermalt. Sie zeigen die lustigen und eigenwilligen Kreaturen, die man in den Rattinger Straßen (und in der Unterwelt darunter) antreffen kann.
Das Schöne daran:
Alan Snow hat sich viele lustige Figuren und Dinge einfallen lassen, die in seiner Geschichte auf- und abtauchen. Man lernt viele nette, aber auch ein paar weniger nette Bewohner von Rattingen kennen und fiebert mit Arthur mit, der eigentlich am liebsten wieder zurück zu seinem Großvater möchte. Auch schön: Es gibt eine eigene Website zu den Büchern.
Der Haken an der Sache:
Die Geschichte ist nicht in sich abgeschlossen, sondern wirklich nur ein erster Teil. Es werden viele Fragen und Rätsel gestellt, die nicht aufgeklärt werden. Wer die Hintergründe der Verschwörung von Rattingen erfahren will, muss dranbleiben und auch noch die nächsten beiden Bücher lesen. Außerdem verraten die tollen Bilder manchmal schon Dinge, über die man noch nicht gelesen hat.
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