Kidsville-Schreibkurs
Teil 5: Lass deine Figuren richtig sprechen

So lässt du deine Figuren richtig sprechen

Ameise Formi mit SprechblaseFormi rief aufgeregt: „Hier lerne ich die wörtliche Rede!“
„Hier lerne ich die wörtliche Rede!“, rief Formi aufgeregt.

Sollen die Figuren in deinen Geschichten sprechen, sich unterhalten und etwas sagen? Dann wirst du die so genannte "wörtliche Rede" brauchen. Damit gibst du den Figuren eine Stimme. Das, was von den Figuren gesprochen wird, ist die wörtliche Rede.

Keine Angst, die wörtliche Rede ist eigentlich ganz einfach. Man muss nur einmal wissen, wie es geht und die Regeln zur Zeichensetzung kennen. Aber auch die sind schnell gelernt und eingeübt. Lässt sich übrigens auch in der Schule prima gebrauchen ;-)

Stiftspitze Sprechblasen umformen in wörtliche Rede

Wie du siehst, unterhalten sich unsere Kidsville-Krabbler in der Zeichnung über Sprechblasen:

Formi und Gino unterhalten sich

Stell dir nun vor, du solltest in einer Geschichte darüber berichten, was Ameise Formi und Grille Gino sich erzählt haben. Wie machst du das? Du wandelst ihre Aussagen in einen Text um. Der Leser muss verstehen, dass sie diese Dinge gesagt haben, ohne dass er die Zeichnung samt Sprechblasen sieht.

Das kann so aussehen:

Formi sagt zu Gino: "Hey Gino, bist du wieder mal verliebt?"
Gino antwortet: "Ja, in dich, du hast so schöne Haare!"

Stiftspitze Du hast also zwei Satzteile:

1. Den Begleitsatz, in dem du aufführst, wer spricht:

Formi sagt zu Gino:

2. Den Sprechsatz (oder auch Redesatz), in dem du aufführst, was gesagt wird:

"Hey Gino, bist du wieder mal verliebt?"

Merke: Jede wörtliche Rede hat einen Sprechsatz und einen Begleitsatz.